Hopfenbau und Produktionstechnik
Peronospora Warndienst

Sporenfalle und Wetterstation
Die Auszählung und Gesamtkoordination des Peronospora Warndienstes ist eine Aufgabe der Arbeitsgruppe Hopfenbau, Produktionstechnik der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Wolnzach. Während der Saison werden von der Arbeitsgruppe täglich die Peronosporawardiensthinweise oder bei Überschreitung der Bekämpfungsschwellen Spritzaufrufe herausgegeben.

Peronospora-Warndiensthinweis Nr. 13

der staatlichen Hopfenberatung Wolnzach/Hüll vom 26. Mai 2017
Hallertau
Derzeit besteht keine Peronosporagefahr durch Sekundärinfektionen.
Kontrollieren Sie dennoch Ihre Bestände auf Primärinfektion und führen Sie bei sichtbaren Befall (Bubiköpfe) Bekämpfungsmaßnahmen mit einem systemischen Mittel in Kombination mit einem Kontakt- oder teilsystemischen Mittel durch. Zur nachhaltigen Bekämpfung ist diese Maßnahme im Abstand von 8-10 Tagen zu wiederholen.
Nur wer die Primärinfektion ordnungsmäßig bekämpft und an keinem Peronospora-Befallsgarten angrenzt, kann sich bei der Bekämpfung der Sekundärinfektion nach dem Peronospora-Warndienst richten!

In den einzelnen Sationen wurden vom 22. bis 25. Mai fogende Zoosporangien ermittelt:

  • Eschelbach: 9
  • Aiglsbach: 13
  • Eschenhart: 20
  • Hirnkirchen: 13
Spalt
  • Obersteinbach: 4
Hersbruck
  • Speikern: 1

Bekämpfungsschwelle bis zur Blüte:

  • Anfällige Sorten 30 Zoosporangien
  • Tolerante Sorten 50 Zoosporangien
Die nächste Aktualisierung erfolgt am 29. Mai gegen 14.00 Uhr.