Institute for Animal Nutrition and Feed Management
Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft

Das Futter und die Fütterung stellen einen erheblichen Kostenfaktor bei der Herstellung von Lebensmitteln tierischer Herkunft dar. Hauptziel der Tierernährung und Futterwirtschaft ist dabei, eine bedarfsgerechte Versorgung der Nutztiere mit Energie, Nähr-, Mineral- und Wirkstoffen zu gewährleisten und damit Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der Tiere zu fördern.

Aktuell

Angusrind: Stallmast auch mit mehr Grünfutter effizient?

Rinder in einem Stall mit Stroh

In der Rindermast soll zu günstigen Kosten in möglichst kurzer Zeit hochwertiges Fleisch erzeugt werden. Rassen wie Angus zeichnen sich durch einen relativ hohen intramuskulären Fettgehalt aus, der die Schmackhaftigkeit positiv beeinflusst. In gängigen Systemen werden Angus-Rinder meist in weidebasierten Systemen gehalten. Informationen zur Ausgestaltung der Fütterung zur Erzielung homogener und qualitativ hochwertiger Schlachtkörper in der eher intensiven Stallendmast liegen nicht vor und sollen mit vorliegendem Versuch erarbeitet werden.  Mehr

Beifütterung von Luzerne und Grascobs - Auswirkungen auf Futteraufnahme und Leistung von Ferkeln bei Flüssigfütterung

Bucht mit Ferkeln vor einem Trog mit Grascobs

Wurden Ferkeln an Abrufstationen gefüttert, so zeigte sich in Versuchen keine Kraftfutterverdrängung durch die Beifütterung von organischen Beschäftigungsmaterialien wie Grascobs oder Luzerneheu. Bei Flüssigfütterung am Kurztrog kann die Sache aber schon wieder anders aussehen. Deshalb wurde in weiteren Versuchsdurchgängen unter Praxisbedingungen geprüft, ob es zu einer Kraftfutterverdrängung kommt, wenn Luzerneheu oder Grascobs zusätzlich zum Ferkelaufzuchtfutter eingesetzt werden.  Mehr

Einfluss eines Futterzusatzstoffes zur Stressminderung auf Leistung und Caudophagie bei Aufzuchtferkeln

Ferkel mit Schwänzen

Bei nicht schwanzkupierten Ferkeln wird verstärkt Schwanzbeißen beobachtet. Verschiedene Fütterungsmaßnahmen, wie zum Beispiel das Beifüttern von faserreichen Futtermitteln, eignen sich, dieses Fehlverhalten zu reduzieren. Auch verschiedene Futterzusatzstoffe werden angeboten, um Kannibalismus zu einzudämmen. Ob ein Produkt auf Basis von Magnesium und Hopfen hier Abhilfe schaffen kann, zeigt ein Versuch aus Schwarzenau.  Mehr

Silierreifemonitoring bei Ganzpflanzensilage

Getreideernte

Aufgrund der letztjährigen Trockenheit gibt es bei vielen Betrieben Engpässe bei den Futtervorräten. Eine mögliche Alternative ist das Silieren von Wintergetreide als GPS.
Aber wann ist der optimale Siliertermin bei GPS? Die LfL hat hierzu in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung und Landwirtschaft Roth und dem LKV eine wöchentliche Trockenmassebestimmung bei Wintergerste und Winterweizen gestartet, um eine Orientierungshilfe zum derzeitigen Trockenmasseverlauf zu geben.  Mehr

Im Fokus

Beteiligung an Arbeitsschwerpunkten der LfL