1. IEM-Marktsplitter am 24. Oktober 2017: Wertschöpfungsketten Öko-Geflügel- und Öko-Schweinefleisch in Bayern

Für über 90 Prozent der Kunden ist die regionale Herkunft bzw. die Unterstützung regionaler Betriebe ein wichtiger Grund, Öko-Produkte zu kaufen. Einzig der Tierschutz wird noch häufiger als Kaufgrund genannt. Dem großen Verbraucherinteresse an regionalen Öko-Lebensmitteln und einer stetig steigenden Nachfrage nach Öko-Produkten steht aktuell in Bayern nicht immer das entsprechende Angebot gegenüber. Gerade bei ökologisch erzeugtem Fleisch hinkt die heimische Erzeugung der Nachfrage deutlich hinterher.

Inhalt

Vor dem Hintergrund des stark steigenden Verbraucherinteresses an regionalen Bio-Produkten bei gleichzeitig nur geringen Zuwächsen in der heimischen Schweine- und Geflügelerzeugung wurde im Rahmen von BioRegio Bayern 2020 das Projekt “Ökologische Wertschöpfungsketten für Öko-Geflügel- und -Schweinefleisch in Bayern“ – in Kooperation mit der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern – initiiert.
Ziel des Projektes war es, Wertschöpfungsketten für regional erzeugtes Öko-Geflügel- und Öko-Schweinefleisch von der landwirtschaftlichen Tierhaltung über die Schlachtung und Verarbeitung bis hin zum Absatz in den Handel zu analysieren und weiterzuentwickeln.
Das Projekt ist mittlerweile abgeschlossen. Mit dieser Veranstaltung sollen die Ergebnisse einem breiteren Publikum vorgestellt werden.

Eingeladenn sind alle am Ökomarkt Interessierten, besonders aber die Vertreter der Ernährungs- und Landwirtschaft, der Wissenschaft und Verwaltung sowie die Entscheidungsträger der einschlägigen Erzeugergemeinschaften und Ökoverbände.

Detailliertes Programm zum IEM-Marktsplitter "Wertschöpfungsketten Öko-Geflügel- und Öko-Schweinefleisch in Bayern"

8:15 – 9:00 Anmeldung, Begrüßungskaffee
9:00 – 9:15 Eröffnung und Begrüßung
Jakob Opperer, Präsident der LfL
9:15 – 9:45 BioRegio Bayern 2020 – Erfolge des Öko-Landbaus in Bayern?
Konrad Schmid, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)
9:50 – 10:10 Wertschöpfungsketten im Ökologischen Landbau in Bayern
Josef Wetzstein, Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ)
10:15 – 10:35 Chancen und Grenzen von Wertschöpfungsketten im Ökologischen Landbau
Johannes Enzler, LfL-IEM
10:40 – 11:40 Projekt „Wertschöpfungsketten für Öko-Geflügel- und Öko-Schweinefleisch in Bayern“:
Strukturanalyse – Dr. Astrid Heid, Projektkoordinatorin
Arbeitsschwerpunkte – Franziska Schlick, LVÖ Bayern e.V. (Projektmitarbeiterin)
11:40 – 11:55 Diskussion
11:55 – 13:10 Mittagessen
13:10 – 13:35 Erfahrungen in der Umsetzung der Wertschöpfungskette Öko-Schweinefleisch bei Landwirten und Verarbeitern
Gabriele Maier, Altdorfer Biofleisch GmbH
Tomás Sonntag, Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG
13:40 – 14:05 Wertschöpfungsketten im Öko-Fleischbereich aus Sicht des Handels
Karl Seidl, REWE GROUP CM Regionalität
Norbert Kaulich, REWE Group Verkaufsleiter Metzgerei
14:05 – 14:25 Kaffeepause
14:25 – 14:45 Wertschöpfungskette Öko-Geflügelfleisch: Praxiserfahrungen – von der Aufzucht bis zur Schlachtung
Axel Hilckmann, Bioland e.V.
14:45 – 15:00 Diskussion
15:00 – 15:20 Ausblick auf weitere Entwicklungen im Bio-Fleischmarkt
Hubert Heigl, LVÖ Bayern e.V.
15:25 – 15:40 Zusammenfassung und Schlusswort
Johannes Enzler, LfL-IEM

Organisation

Anmeldung

Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro/Person (inkl. Mittagessen, Kaffee und (Seminar)Getränke sowie Tagungsunterlagen). Die Bezahlung der Seminargebühr erfolgt bar vor Ort.
Bitte melden Sie sich bis 16. Oktober 2017 an (per Fax unter 089 17800-332 oder online)
Die Teilnahme ist begrenzt und erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen.

Veranstaltungsort

Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte
Menzinger Str. 54
80638 München
Tel.: 089 17800-333
Fax: 089 17800-332
E-Mail: maerkte@LfL.bayern.de