Saat- und Pflanzgut

Gesundes und leistungsfähiges Saatgut ist Voraussetzung für einen rentablen Pflanzenbau. Das staatlich kontrollierte Anerkennungs- und Untersuchungsverfahren sichert eine hohe Saatgutqualität.

Aktuell

Sortenanfälligkeit von Winter- und Spelzweizen gegenüber Steinbrand

zwei Schalen mit Weizenkörnern

Im ökologischen Weizenanbau ist Steinbrand eine der häufigsten Krankheiten. Bei Befall kann der „schwarze“ nach Heringslake riechende Weizen weder als Backweizen noch in der Fütterung verwendet werden. Der Anbau von wenig anfälligen Sorten ist die einzige Möglichkeit die Steinbrandproblematik nachhaltig in den Griff zu bekommen.  Mehr

Entwicklung von quantitativen und qualitativen Nachweismethoden für Brandkrankheiten (Tilletia spp., Ustilago nuda) bei Weizen und Gerste mittels qPCR

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von Sporen des Zwergsteinbrandes Tilletia controversa

Die ökologischen Weizen-, Dinkel- und Gerstenbestände sind häufig von Pilzkrankheiten befallen. Beispielsweise die Brandkrankheiten können zu einem geringeren Ertrag führen sowie einer deutlich schlechteren Produktqualität bis hin zur Nichtverwendbarkeit. Insbesondere für die ökologische Saatgutvermehrung und den internationalen Saatguthandel ist somit eine zuverlässige Bestimmung der Krankheitserreger von entscheidender Bedeutung.  Mehr

Einfluss von Fruchtfolge, Stallmistausbringung und Senfzwischenfrucht auf das Brandsporenpotential von Steinbrand und Zwergsteinbrand im Boden

Weizenähre mit Befall

Brandsporen im Boden sind eine große Gefahr für den Weizenanbau. Der Befall mit Steinbrand und Zwergsteinbrand hat nachhaltige Folgen. Bei der Ernte gelangen Brandsporen auf den Boden. Die Lebens- und Infektionsfähigkeit der Brandsporen im Boden beträgt für Steinbrand sechs, für Zwergsteinbrand zehn Jahre. Dieses Forschungsprojekt beschäftigte sich mit der Frage, ob die Lebens- und Infektionsfähigkeit des Brandsporenpotentials im Boden durch Fruchtfolgegestaltung oder Stallmistausbringung sowie Sareptasenf-Zwischenfrucht (Biofumigation) beeinflußt werden kann.  Mehr

Hoher Feldaufgang bei Mais ist kein Zufall

Zwei Schalen nebeinander mit kleinen Maispflänzchen

Die kühle und nasse Witterung im Frühjahr 2016 nach der Maisaussaat war für den Feldaufgang eine Herausforderung. Nicht überall war der Aufgang zufriedenstellend. In das Saatgutlabor der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft wurden deshalb deutlich mehr Reklamationsproben wegen schlechtem Feldaufgang zur Untersuchung eingesandt. Als Ursache wurde meistens eine ungenügende Triebkraft festgestellt.   Mehr

Aufgaben

Aufgaben der Arbeitsgruppen Saatgutuntersuchung und Saatgutforschung

Getreidekeime in Petrischale in Nahaufnahme

Saatgutuntersuchung ist ein wichtiges Instrument zur Feststellung der Qualität. Nur qualitativ hochwertiges Saatgut garantiert einen sicheren Feldaufgang, gesunde Bestände und Ertragssicherheit. Die Arbeitsgruppe Saatgutforschung greift Probleme der Saatgutqualität des ökologischen und konventionellen Landbaus auf, wissenschaftlich und mit Feldversuchen abgesichert.  Mehr