Futter: Rationsplanung und -berechnung

Die möglichst genaue Abschätzung der Qualität und Menge der vorgelegten Futtermittel ist Voraussetzung dafür, Tiere am Betrieb bedarfsgerecht zu versorgen und die vorhandenen Ressourcen optimal einzusetzen.

Hilfsmittel zur Rationsberechnung sind zum einen das Rationsberechnungsprogramm ZIFOwin und zum anderen die Futterwerttabellen für die Produktionsrichtungen Milchvieh und Rindermast, die noch weiterführende Informationen rund um die Rationsgestaltung liefern.

ZIFOwin Futteroptimierungssystem

ZIFO (Zielwert-Futter-Optimierung) ist ein EDV-Programm zur Berechnung und Optimierung von Futtermischungen. ZIFOwin arbeitet unter dem Windows-Betriebssystem.
Es ist im Grundkonzept offen für viele Tierarten. Derzeit sind Mischungen für Rinder, Schweine, Geflügel, Schafe, Pferde und Ziegen abrufbar. Durch die Verbindung der Auswahl von Tierart und Nutzungsart (z. B. Masttiere, Milchvieh oder Zuchtsauen) sowie der Berechnungsmöglichkeit von Tagesration oder Kraftfutter und Fütterungsart (Trocken-, Feucht-, Flüssigfütterung) bei Schweinen und der zusätzlichen Vorgabe von Leistungswerten (z. B. Lebendgewicht und Zunahme) können alle praktisch bedeutsamen Fragestellungen abgedeckt werden.
Zur Auswahl stehen nahezu 400 Futtermittel. Die Nummern- und Textbezeichnungen sowie die gespeicherten Inhaltswerte der Futtermittel sind aus zentralen Futtermitteldateien entnommen und entsprechen den Angaben in den Futterwerttabellen des Instituts für Tierernährung und Futterwirtschaft Grub.
Die Futtermittelmengen einer Mischung können vorgegeben werden. Daraus werden die Nährstoff- und Leistungsresultate errechnet. Für jede Mischung ist auch eine Optimierung anwendbar. Die Ergebnisse können ausgedruckt werden.

Weitere Informationen

Gruber Fütterungstabellen für Rinder

Die bewährten Helfer für Schule, Beratung und Praxis stellen die Grundlage für eine leistungsorientierte und bedarfsgerechte Fütterung dar. Die Zusammenstellung der Futtermittel mit ihren Nährstoffgehalten und der Bedarfswerte der einzelnen Tiere basiert dabei auf den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnissen