Aufgaben und Vorgehen in der Wildlebensraumberatung

Drei Männer auf einer Blumenwiese

Beratung vor Ort
Foto: B. Schönberger

Um dem Ziel der Förderung biologischer Vielfalt in der offenen Kulturlandschaft gerecht zu werden, werden Landwirte, Jäger und weitere Akteure zu lebensraumverbessernden Maßnahmen beraten. Seit Anfang 2021 stehen dafür an jedem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayern Ansprechpartner für Wildlebensraumberatung zur Verfügung, um eine regionale Umsetzung voranzutreiben. Sie geben Auskunft und gehen aktiv auf Landwirte zu, um sie bei der Umsetzung von Maßnahmen für wildlebende Tiere und Pflanzen zu unterstützen.

Die fachliche und wissenschaftliche Leitung, Konzeption und Durchführung von Schulung und Evaluation der Wildlebensraumberatung obliegt der Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Agrarökologie, Arbeitsgruppe Wildtiere in der Agrarlandschaft, in Freising.

Kurzbeschreibung Wildlebensraumberatung

Ziel der Wildlebensraumberatung in Bayern ist die Förderung der biologischen Vielfalt in unserer offenen Kulturlandschaft. Lebensräume für Wildtiere sind heute aufgrund der Flächennutzung oft beschnitten, eingeengt oder teilweise verloren gegangen. Um eine Verbesserung der Situation vor Ort zu erreichen, werden lebensraumverbessernde Maßnahmen gefördert.
Unsere Ansprechpartner sind u.a. Landwirte, Jäger und Jagdgenossen, die wertvolle Wildlebensräume schaffen möchten. Hilfestellung wird bei der Umsetzung von förderfähigen Agrarumweltmaßnahmen und sonstigen freiwilligen Maßnahmen angeboten. Zur bayernweiten Umsetzung sind seit Anfang 2021 an jedem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansprechpartner für Wildlebensraumberatung tätig. Sie gehen aktiv auf Landwirte zu, um bei der Umsetzung von Maßnahmen für unsere Wildtiere unterstützende Beratung anzubieten.
Mit dem Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) haben wir ein entscheidendes Instrument in der Hand, um hochwertige Biotope für unsere Wildtiere in unsere Kulturlandschaft zu integrieren. Ob Blühflächen am Waldrand oder in der Feldflur, Hecken, Streuobst, Zwischenfruchtanbau oder wertvolle Winterbegrünung in der kargen Jahreszeit – eine Fülle an Maßnahmen stützen und fördern die Artenvielfalt in Bayern. Die heimische Artenvielfalt spannt einen weiten Bogen von Feldhasen und Rebhühnern über diverse Insekten, Vögel und Kleinsäuger bis hin zu Pflanzen, die Nahrung und Lebensraum bieten. Mensch und Natur profitieren gleichermaßen von einer vielfältigen Kulturlandschaft.

Ihre Ansprechpartner zur Gesamtaufgabe

Philipp Bozem in einem Streuobstbestand

Philipp Bozem

Dr. Sabine Heinz auf einer Wildlebensraumfläche

Dr. Sabine Heinz

Jonas Renk mit einem Vogelnistkasten in der Hand

Jonas Renk, Foto: LWG

Dr. Beate Wende an einem Weinberg

Dr. Beate Wende, Foto: LWG

Katharina Riederer hinter einem Altholzhaufen

Katharina Riederer

Philipp Bozem
Fachliche Leitung und Koordination Gesamtaufgabe Wildlebensraumberatung (LfL)
Institut für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz
Lange Point 12
85354 Freising
Tel.: +49 8161 8640-3204
E-Mail: WLB-Koordination (LfL)

Dr. Sabine Heinz
Wissenschaftliche Koordination Gesamtaufgabe Wildlebensraumberatung (LfL)
Institut für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz
Lange Point 12
85354 Freising
Tel.: +49 8161 8640-5825
E-Mail: WLB-Koordination (LfL)

Katharina Riederer
Öffentlichkeitsarbeit Wildlebensraumberatung/ Gemeinwohlberatung (LfL)
Abteilung Information und Wissensmanagement
Lange Point 12
85354 Freising
Tel.: +49 8161 8640-5890
E-Mail: WLB-Koordination (LfL)

Jonas Renk
Wissenschaftliche Koordination Wildlebensraumberatung Bereich öffentliches Grün
Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)
Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau
An der Steige 15
97209 Veitshöchheim
Tel.: +49 931 0981-3423
E-Mail: WLB-Koordination (LfL)
Internet: Stadtgrün und Landschaftsbau (LWG) Externer Link

Dr. Beate Wende
Wildlebensraumberatung, Bereich Weinbau
Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)
Institut für Weinbau und Oenologie
An der Steige 15
97209 Veitshöchheim
Tel.: +49 931 0981-3557
E-Mail: WLB-Koordination (LfL)
Internet: Biologische Vielfalt im Weinberg (LWG) Externer Link