Pressemitteilungen 2022

Januar

21. 01. 2022, Starnberg Heimischer Fisch liegt im Trend – LfL unterstützt bayerische Teichwirte

Fisch aus bayerischen Teichen und Seen bedeuten Genuss mit gutem Gewissen, er steht für Frische, kurze Wege und der Verbraucher kann sich oft direkt vor Ort sogar die Aufzucht und Haltung anschauen. Gleichzeitig haben die heimischen Teichwirte mit vielen Herausforderungen zu kämpfen, der Selbstversorgungsgrad geht weiter zurück. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hat bei ihrer traditionellen Tagung des Instituts für Fischerei ihre Unterstützung zugesagt.  Mehr

21. 01. 2022, Freising Zehn Jahre Forschung: Verbundvorhaben „MoorLandwirtschaft für Klimaschutz Allgäu“ startet

Um den Ausstoß von Klimagasen aus den landwirtschaftlich genutzten, trockengelegten Moorflächen zu reduzieren, soll auf eine nasse Bewirtschaftung umgestellt werden. Das Verbundvorhaben „MoorLandwirtschaft für Klimaschutz Allgäu“ (MoLaKlim) will diesen Prozess aktiv begleiten. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) möchte dabei im Rahmen eines Teilprojekts die Themenbereiche Techniken und Verfahren zur nassen Moorbewirtschaftung wissenschaftlich beleuchten.  Mehr

20. 01. 2022, Freising Neuer Fischotterberater für Franken

Der Fischotter breitet sich rasch in den Karpfengebieten Ost- und Nordbayerns aus. Innerhalb weniger Jahre hat er die Karpfenregionen der Oberpfalz und mittlerweile auch weite Teile Oberfrankens besiedelt. Seit ein bis zwei Jahren gibt es auch zunehmend Hinweise auf das Vorkommen in Unterfranken und in Mittelfranken, wo man ebenfalls mit einer schnellen Ausbreitung rechnet. Die Verluste in der Karpfenteichwirtschaft sind verheerend. Im Rahmen des Fischottermanagements des Freistaates Bayern gab es bisher drei Fischotterberater, einen seit 2016 für Niederbayern mit Sitz in Regen und zwei seit 2017 für die Oberpfalz mit Sitz in Weiden und Tirschenreuth. Nun wird die Fischotterberatung erweitert. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) stellt am Institut für Agrarökologie in Freising daher für Franken einen weiteren Fischotterberater ein.  Mehr

13. 01. 2022, Freising LfL gibt Wissen weiter: Unterrichtseinheit „Der Asiatische Laubholzbockkäfer“ auf der Lernplattform mebis

Die Information der Bevölkerung und die Weitergabe von Wissen hat an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) höchste Priorität. „Es freut mich ganz besonders, dass wir mit unserer Lerneinheit zum Asiatischen Laubholzbockkäfer die Umweltbildung an den Schulen aktiv unterstützen können“, betont LfL- Präsident Stephan Sedlmayer. Alle Lehrenden und ihre Schülerinnen und Schüler können die Lerninhalte ab sofort unter „Der Asiatische Laubholzbockkäfer“ auf der Online-Lernplattform mebis finden und für den Unterricht sowie Projekttage nutzen.  Mehr

12. 01. 2022, Grub Der Winter ist für Rinder wohl die schönste Jahreszeit

Bei den derzeitigen winterlichen Temperaturen müssen wir Menschen uns einen warmen Mantel anziehen, um nicht zu frieren. Wie sieht das aber eigentlich bei Rindern aus, die in kalten Ställen gehalten werden? Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hat dieses Thema schon vor Jahren aufgegriffen und erforscht, wie Rinderstallungen in Zukunft gebaut werden müssen, um die Bereiche Tierwohl, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit optimal zu vereinen.  Mehr

04. 01. 2022, Freising Ammoniak im Fokus – Wieviel gelangt aus Rinderställen in die Luft?

Wieviel Ammoniak gelangt aus Rinderställen in die Luft? - Diese Frage stand im Mittelpunkt eines vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten geförderten Forschungsvorhabens an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). In diesem Projekt haben ForscherInnen Außenklimaställe für Milchvieh untersucht, die den Tieren durch zusätzliche Laufhöfe ein Plus an Bewegungsraum, Licht und Frischluft bieten. Dabei wurde ermittelt, dass aus den beobachteten Milchviehställen zwischen 8 und 15,5 Kilogramm und aus den Laufhöfen zwischen 2 und 6 Kilogramm Ammoniak pro Tier und Jahr freigesetzt werden.  Mehr

03. 01. 2022, Freising Leben im Verborgenen: Wie Landwirte Zitronenfalter, Stieglitz, Feldhase & Co. über den Winter helfen

Winter bedeutet für Tiere kaum Nahrung, kurze Tage und kalte Nächte. Wer nicht in den Süden gezogen ist, muss Strategien entwickeln, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Auch wenn im Winter weniger Tiere zu beobachten sind und Insekten scheinbar verschwunden sind, geht das Leben auf Wiesen und Äckern weiter - oft im Verborgenen. Besonders jetzt sind ungemähte Wegränder, Altgrasstreifen, Blühflächen oder auch Hecken wichtige Lebensräume. Sie bieten Unterschlupf für den ungestörten Winterschlaf oder einen sicheren Ort für die Verpuppung. Tiere finden dort Nahrung in Form von Samen und Beeren oder einen Ort zum Ausruhen vor der Kälte. Landwirte säen auf ihren Äckern Blühflächen an, legen Hecken an oder pflegen bestehende Hecken als wichtigen Lebensraum. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zeigt, welche Maßnahmen an welchen Standorten am besten nützen und welche Tiere profitieren.  Mehr