Institute for Agricultural Economics
Institut für Agrarökonomie

Der Trend zu liberalisierten Agrarmärkten und globalem Wettbewerb konfrontiert die Landwirtschaft einerseits mit hohem Wettbewerbsdruck und ungewohnten Marktrisiken, andererseits eröffnen Bevölkerungswachstum, global steigender Wohlstand und zunehmender Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen neue Marktchancen. Das Institut für Agrarökonomie bietet Betrieben, Beratung und Politik die Analyse von Stärken und Schwächen und unterstützt durch die Erarbeitung von Entscheidungshilfen sowie der ökonomischen Bewertung von Handlungsoptionen.

Aktuell

Entwicklung in Bayern von 2005 bis 2025
Strukturwandel in der Landwirtschaft

Landschaft mit Wiesen, Wäldern und einzelnen Häusern

Foto: Robert Pehlke

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft schreitet weiterhin voran. Die Analyse der beiden sozio-ökonomischen Betriebstypen "Haupterwerbs- und Nebenerwerbsbetrieb" zeigt jedoch, dass die Dynamik des Strukturwandels je nach Entwicklung des sozio-ökonomischen Betriebstyps differenziert werden muss.  Mehr

Save the Date
Tagung "Kuh und Klima" am 5. November 2026

Kühe auf der Weide

Zahlreiche Akteure beschäftigen sich aktuell mit der Bewertung von Treibhausgasemissionen und wirksamen Ansätzen für mehr Klimaschutz in der Milchproduktion. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Beratungspraxis möchten wir den aktuellen Stand der Forschung sowie vielversprechende Lösungsansätze beleuchten und diskutieren. Im Mittelpunkt steht dabei die Vernetzung: Es wird vielfältige Gelegenheiten zum gemeinsamen Austausch geben. Wir freuen uns auf Sie in Grub-Poing bei München am 05. November 2026  Mehr

Entwicklung des Wollmarktes und -preises in Bayern und Deutschland
Wolle – ein Produkt mit viel Potenzial wiederentdeckt

Schafherde

Foto: Dr. Michael Ammich

Entdecken Sie das Potenzial heimischer Schafwolle: nachhaltig und vielseitig — aber wirtschaftlich unter Druck. Unser Bericht zeigt Ursachen, Chancen und konkrete Ansätze zur Wiederbelebung von Wert und Nachfrage.  Mehr

EU-Agrarpolitik: LfL-GAP-Prämienrechner
Prämienrechner 2026 (Direktzahlungen) – basierend auf der GAP-Reform ab 2023

Landschaft mit Getreidefeld und Hügeln im Hintergrund

Foto:Robert Schätzl, LfL

Die Regelungen zur aktuellen GAP-Förderperiode sind seit 2023 in Kraft. Um den Landwirten und Beratern zu ermöglichen, die Direktzahlungen der ersten Säule schnell und unkompliziert abzuschätzen, wurde der LfL-GAP-Prämienrechner entwickelt. Der LfL-GAP-Prämienrechner steht nun aktualisiert für das Antragsjahr 2026 zur Verfügung.  Mehr

Online‑Seminar zur Treibhausgasbilanz der DLG‑Spitzenbetriebe Milcherzeugung

Der LfL-Klima-Check ist ein Klimarechner für die Landwirtschaft – online und frei zugänglich. Landwirtinnen und Landwirte können mit dem LfL-Klima-Check ihre betrieblichen Treibhausgasemissionen berechnen und Möglichkeiten für Klimaschutz im eigenen Betrieb finden und bewerten. Zusätzlich zur Klima-Bewertung können dabei auch ökonomische Kennzahlen berechnet werden. In diesem Video lernen Sie die wichtigsten Funktionen, Eigenschaften und Vorteile des LfL-Klima-Checks kennen.

Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
Volltextalternative
Das Video fasst ein Online‑Seminar vom 23. Oktober 2025 zur Treibhausgasbilanz der DLG‑Spitzenbetriebe Milcherzeugung zusammen und stellt das DLG‑Forum sowie die neue Möglichkeit vor, CO2‑Fußabdrücke über BZA Office zu berechnen. Über 18 Zusatzfragen in BZA Office werden Betriebsdaten per Schnittstelle an den LFL‑Klimacheck übergeben, was gegenüber manuellen Eingaben viel Zeit spart und in Förderprogrammen anerkannt wird. Es werden die Harmonisierung der THG‑Rechner in Deutschland, die methodische Grundlage nach internationalen Standards (z. B. IPCC, IDF) sowie die wichtigsten Emissionsquellen und Hebel zur Reduktion (z. B. Fütterung, Bestandsergänzung, Güllelagerung) erläutert. Anhand von Beispielen aus dem Forum zeigen die Referierenden Betriebsvergleiche, Hotspots und praxisnahe Maßnahmen mit Einsparpotenzialen von bis zu etwa 20 %.

Weitere aktuelle Beiträge

Ökonomik des Marktfruchtbaus

Mähdrescher entlädt Getreide in einen Anhänger

Dr. Michael Ammich

Die Wirtschaftlichkeit der Mähdruschfrüchte im Erntejahr 2025 wurde maßgeblich sowohl durch ein überregionales als auch globales Überangebot bei Getreide und Körnermais bestimmt.   Mehr

Unternehmensfinanzierung abseits von Bankdarlehen

Spielzeugtraktor schiebt Münzenstapel vor sich her

Foto: PantherMedia / Jakub Krechowicz

Entdecken Sie alternative Finanzierungswege für landwirtschaftliche Betriebe – von Crowdlending bis Bürgeraktien, praxisnah erklärt mit Chancen & Risiken.  Mehr

Bayerische Buchführungsergebnisse des Wirtschaftsjahres 2024/25
Wirtschaftlichkeit im Marktfruchtbau Wirtschaftsjahr 2024/2025

Foto Getreideähren

Das Wirtschaftsjahr 2024/25 war für die meisten Marktfruchtbaubetriebe wirtschaftlich herausfordernd. Nach stabilen oder steigenden Gewinnen im Vorjahr 2023/24 mussten viele Betriebe deutliche Rückgänge des bereinigten Gewinns je Hektar landwirtschaftlicher Fläche (LF) verkraften.  Mehr