Forschungs- und Innovationsprojekt
Interregprojekt Alpine Space Eco-AlpsWater

EU-Flagge

Innovative ökologische Bewertung und Gewässerbewirtschaftungsstrategien zum Schutz von Ökosystemen in alpinen Flüssen und Seen unter Berücksichtigung traditioneller Monitoringmethoden und innovativer DNA-Techniken

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG-EU, WRRL) verlangt die leitbildbezogene ökologische Zustandsbewertung der Oberflächengewässer anhand vorgegebener biologischer Qualitätskomponenten (z.B. Fische). Die hierfür eingesetzten traditionellen Monitoringmethoden sind arbeits- und zeitintensiv.

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Zielsetzung

Im Rahmen des Projektes „Eco-AlpsWater“ werden die Ergebnisse traditioneller Monitoringmethoden und innovativer DNA Sequenzierungsverfahren (Metabarcoding) miteinander verglichen.
Durch "Next Generation Sequencing" (NGS) und automatisierte Datenverarbeitung und -speicherung wird die Analyse von im Gewässer befindlicher "Umwelt-DNA" (eDNA in Gewässern) möglich, Somit steht eine kostensparende und schnelle Identifizierung von Fischen bis Bakterien auf Artniveau zur Verfügung.
Das Institut für Fischerei bearbeitet hierbei die fischspezifischen Fragestellungen in den Untersuchungsgewässern Starnberger See und Wertach. Europaweit sind zwölf Projektpartner aus 6 Ländern für drei Jahre mit der Durchführung beschäftigt.

Karte Europas mit bunten Markierungen

Projektpartner: orange
Untersuchungsgewässer: Stillgewässer (blau) Fließgewässer (violett)

Methode

Im Starnberger See und Teilabschnitten der Wertach werden ab Spätsommer 2019 traditionelle Fangmethoden (Elektrofischerei, Multimaschennetzfischerei und Hydroakustik) sowie innovative eDNA-Analysen zur Fischbestandserhebung parallel angewandt und die daraus resultierenden Ergebnisse miteinander verglichen.

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Projektinformation
Projektleitung: Dr. M. Schubert
Projektbearbeitung: Dr. M. Schubert; Ch. Vogelmann
Laufzeit: 17.04.2018-16.04.2021
Finanzierung: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Projektpartner:
FEM, Fondazione Edmund Mach (IT)
LFUI, Leopold Franzens University Innsbruck (AT)
NIB, National Institute of Biology (SI)
INRA, National Institute for Agricultural Research (FR)
SUPSI, University of Applied Sciences and Arts (CH)
ARPAV, Regional Agency for Environmental Protection and Prevention of Vento (IT)
ARSO, Slovenian Environmental Agency (SI)
LFL, Bavarian State Research Center for Agriculture (DE)
AGES, Austrian Agency for Health and Food Safety (AT)
ISPRA, Italian National Institute for Environmental Protection and Research (IT)
LfU, Bavarian Environmental Agency (DE)
AFB, The French Agency for Biodiversity (FR)

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