Bayerische Qualitätssaatgutmischungen für das Grünland
BQSM-D2a = Mischung für mittlere bis schwere Böden, niederschlagsreiche Gebiete, auch Moorböden (vorwiegend Südbayern) mit Wiesenfuchsschwanz

Blick in einen Bestand, angesät mit der Mischung BQSM-D2a

Empfohlene Mischung

Die artenreiche, wiesenschwingelbetonte Grünlandansaatmischung BQSM-D2, die für mittlere bis schwere Böden in den niederschlagsreichen Gebieten (auch Moorböden) vorwiegend in südbayerischer Lagen konzipiert wurde, erhielt auf Wunsch aus Praxis und Beratung für Standorte, an denen Wiesenfuchsschwanz zu den Bestandbildern zählt, eine Ergänzung um diese Art. Wiesenfuchsschwanz ist sehr nutzungstolerant und flieht weder in gering noch intensiv genutzten Wiesenbeständen.
Wird er zum Leitgras, bedingt er eine sehr frühe Nutzung, kann jedoch im Gegensatz zu anderen Arten zu diesem frühen Zeitpunkt bereits hohe Grünmasseerträge aufbauen. In seinen Gunstlagen und bei der Möglichkeit seiner frühen Nutzung sind auch gute Qualitäten zu erzielen.
Bevorzugt geeignet für Lagen in den Anbaugebieten 7, 8, 10 und 11.
Artkg/haGew.-%
Wiesenfuchsschwanz1,02,80
Wiesenschwingel13,537,50
Deutsches Weidelgras 1)4,011,10
Wiesenlieschgras6,016,70
Wiesenrispe4,011,10
Rotschwingel3,08,30
Knaulgras 2)2,05,55
Weißklee2,05,55
Rotklee0,51,40
gesamt36,0100,0
  1. Höchstens 1/3 der Menge mit Sorten aus Reifegruppe früh,
    mindestens 1/3 der Menge mit Sorten aus Reifegruppe mittel,
    mindestens 1/3 der Menge mit Sorten aus Reifegruppe spät.
  2. Höchstens 50 % mittelspäte und mind. 50 % späte Sorten verwenden

    Detailierte Informationen zu den Eigenschaften der in Bayern empfohlenen Sorten erreichen Sie durch einen Klick auf die jeweilige Art.