Amtliche Saatenanerkennung: Getreide

Zentrale Aufgabe der Amtlichen Saatenanerkennung ist die Sicherstellung der Marktversorgung mit qualitativ hochwertigem Saat- und Pflanzgut.

Ergebnisse in Bayern - Ernte 2020

Aktuelle Ergebnisse der Feldbestandsprüfung und Beschaffenheitsprüfung

Ergebnisse in Bayern - Ernte 2019

Aktuelle Ergebnisse der Feldbestandsprüfung und Beschaffenheitsprüfung

Ergebnisse in Bayern - Ernte 2018

Aktuelle Ergebnisse der Feldbestandsprüfung und Beschaffenheitsprüfung

Anmeldung zur Saatenanerkennung

Aktuell gemeldete Flächen für Saatgetreide

Abwicklung des Anerkennungsverfahrens in Bayern

Im Amtlichen Anerkennungsverfahren für Saatgut sind zwei Prüfungen zu durchlaufen, um einen Bescheid über die Zertifizierung der Ware zu erhalten.

Nachdem die Züchter die Flächen, auf denen Saatgut ihrer Sorten erzeugt werden soll, bei der Anerkennungsstelle gemeldet haben, erfolgt in der Arbeitsgruppe IPZ 6a die Überprüfung der eingegangenen Daten nach den Vorschriften des Saatgutverkehrsgesetzes und der Saatgutverordnung.

Die anschließende Feldbestandsprüfung wird von den Fachzentren für Pflanzenbau der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten organisiert und mit Hilfe von Mitarbeitern des LKP (Landeskuratorium für pflanzliche Erzeugung e.V.) durchgeführt. Ziel der Feldbestandsprüfung ist, den Aufwuchs des Saatguts vor Fremdbefruchtung, Sortenvermischung, relevanten Krankheiten und Fremdbesatz freizuhalten.

Eine weitere Prüfung ist die Beschaffenheitsprüfung des geernteten, gereinigten Saatmaterials. Mitarbeiter vom LKP ziehen vor Ort eine repräsentative Probe. Auch die Probenahme obliegt der amtlichen Beauftragung und wird von den Fachgebieten L 3.1 der ÄELF betreut. Die Saatgutmuster werden in den Saatgutprüfstellen in Freising (IPZ 6c), Veitshöcheim (LWG, A3) und Bergen (Privatlabor) auf Keimfähigkeit, technische Reinheit und Besatz untersucht. Je nach Fruchtart spielen auch andere Untersuchungskriterien für die Zertifizierung eine wichtige Rolle.

Die Ergebnisse der Prüfungen werden in der Anerkennungsstelle zusammengetragen und je nach Einhaltung der gesetzlichen Normen ein Anerkennungs- oder Ablehnungsbescheid erstellt. Erst mit dem amtlichen Anerkennungsattest darf der Händler seine Saatware in den Verkehr bringen.

Kontakt

Andreas Böck
Amtliche Saatenanerkennung

Telefon:
08161 71-3644

Fax:
08161 71-3625

E-Mail:
saatenanerkennung@lfl.bayern.de

Adresse:
Am Gereuth 8
85354 Freising

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