Von Fischerei bis Digitalisierung im Kuhstall: Die LfL auf der Grünen Woche 2026
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist auch in diesem Jahr auf der Internationalen Grünen Woche vom 16. bis 25. Januar in Berlin vertreten.
Mit Beiträgen zu den Themen Stallbau, Fischerei, digitale Milchproduktion und Streuobst zeigt die LfL die Bandbreite ihrer fachlichen Arbeit. An vier verschiedenen Ständen in der Bayernhalle (Halle 22b) sowie in der Halle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (Halle 23a) stehen Mitarbeitende der LfL für Gespräche bereit. Sie geben Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in aktuelle Projekte, Forschungsschwerpunkte und praxisnahe Lösungsansätze der Landesanstalt.
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Die LfL auf der Grünen Woche
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In diesem Video bekommt man einen Überblick über die Themen und Schwerpunkte, mit denen die LfL auf der Grünen Woche vertreten ist.
Fischerei
Was macht man eigentlich im Fischereiwesen?
Auch dieses Jahr ist die bayerische Fischerei auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vertreten. Vom 16. bis 25. Januar 2026 informieren das Institut für Fischerei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und der Bayerische Landesfischereiverband an ihrem gemeinsamen Stand (A216, Halle 22b) über die vielfältigen Facetten der Fischerei im Freistaat.
Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in unterschiedliche Bereiche – von der Berufs- und Angelfischerei über die Teichwirtschaft bis hin zur Bedeutung heimischer Fische als regionales Lebensmittel. Auch Informationen zu Ausbildung und Berufsbildern gehören zum Angebot.
Interaktive Elemente wie ein Fischquiz laden dazu ein, das eigene Wissen zu erproben. Kleine Verkostungen vermitteln einen Eindruck von der geschmacklichen Vielfalt bayerischer Fischarten. Ergänzend werden alltagstaugliche Fischrezepte sowie fachliche Hintergründe erläutert. Fachkundige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung.
Abgerundet wird der Messeauftritt durch thematische Beiträge auf der Bühne der Bayernhalle, die zusätzliche Einblicke in die Arbeit, Herausforderungen und Perspektiven der bayerischen Fischerei geben.
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LfL-Institut für Fischerei auf der Grünen Woche 2025
Streuobst
Es lebe die Vielfalt! Streuobst stärkt Biodiversität und regionale Vermarktung.

Der Bayerische Streuobstpakt, koordiniert von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), präsentiert sich in der Bayernhalle 22b auf der Messe am Stand B227. Besucher erhalten umfassende Informationen zur Bedeutung von Streuobst für die Biodiversität und dessen Vermarktung. Mit interaktiven Angeboten wie dem LfL-Glücksrad können Interessierte ihr Wissen testen und kleine Preise gewinnen. Zudem werden bayerische Streuobstprodukte direkt vor Ort von regionalen Vermarktern zur Verkostung angeboten.
Die Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) ergänzt die Präsentation mit einer Ausstellung verschiedener Streuobstsorten und unterstreicht so die Vielfalt und Bedeutung dieser Kulturen. Ziel der Initiative ist es, das Bewusstsein für die ökologischen Funktionen von Streuobstwiesen zu stärken und die regionale Vermarktung nachhaltig zu fördern. Streuobst leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und unterstützt zugleich die regionale Wirtschaft.
Der Besuch des Stands B227 bietet somit eine ideale Gelegenheit, sich praxisnah über Streuobst zu informieren, neue Sorten kennenzulernen und bayerische regionale Produkte zu entdecken. Weitere Informationen zum Bayerischen Streuobstpakt sind auf der Website der LfL verfügbar.
Zwei Vermarkter von bayerischen Streuobstprodukten sind ebenfalls von Montag bis Sonntag auf den Ständen der LfL vertreten. Der Streuobsthof Stöckl und Schättler´s Landbrennerei bieten "Lilo Streuobstschorle“, Cidre vom Faß, Apfelessig und verschiedene Balsamico an.
Projekt CowREAD
Wie kann heute ein moderner Stall gebaut werden?
Das Projekt CowREAD der LfL präsentiert mit einem haptischen Modell einen innovativen Milchviehstall. Der Stall am LfL-Standort in Grub dient als Demonstrationsobjekt für zukünftige Forschungsvorhaben und praktische Anwendungen. Besucher der Messe können den Stall interaktiv mittels 3D-Visualisierung mit VR-Brille und Xbox-Controller erleben. Parallel wird die Visualisierung auf einem Bildschirm präsentiert, um die Forschungsvorhaben anschaulich zu erläutern.
Das Projekt richtet sich vor allem an Landwirte und Forschende, die sich über moderne Stallbauweisen und deren Vorteile informieren möchten. Mit CowREAD wird eine innovative Plattform geschaffen, um praxisnahe Forschungsergebnisse verständlich zu vermitteln und die Stallplanung zukunftsorientiert zu gestalten. Die interaktive Darstellung erleichtert den Zugang zu komplexen Inhalten und fördert den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis.
Weitere Informationen zum Projekt CowREAD und den Forschungsvorhaben der LfL sind am Messestand sowie auf der Website der LfL erhältlich.
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Forschung für die Milchviehhaltung der Zukunft
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Dr. Jan Harms, Agrarwissenschaftler und Leiter der Arbeitsgruppe Rinderhaltung an der LfL, stellt den neuen Milchviehforschungsstall anhand eines haptischen Modells vor. Er stellt den Zielkonflikt der Landwirte dar, dass mehr Tierwohl durch ein höheres Ressourcen- und Platzangebot gefordert wird. Gleichzeitig muss der Stall so gebaut werden, dass Emissionen minimiert werden und der Stall ökonomisch bewirtschaftet werden kann. Der Stall ist auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Liegeboxenlaufstall aufgebaut, ermöglicht darüber hinaus jedoch ein variables Ressourcenangebot. Für Emissionsforschungen kann der planbefestigte Boden auf der südlichen Schieberbahn in seiner Neigung verändert werden. Das Tierverhalten wird durch Tiersensoren erfasst. Der Stall, seine Umbaumöglichkeiten und die geplanten Forschungsvorhaben wurden in einem interaktiven 3D-Modell realitätsnah visualisiert. Am Ende des Videos wird die Visualisierung gezeigt und anhand einer virtuellen Stallbegehung die geplanten Forschungsvorhaben "Ressourcenangebot", "Weide-AMS-Kombination", "Emissionsminderung" und "Stallklima" erklärt.
Projekt DigiMilch
Einen Milchviehstall digitalisieren, geht das?
Hier lohnt sich ein Besuch für alle, die einen verständlichen und anschaulichen Einblick in moderne Milcherzeugung bekommen möchten. Am Stand von DigiMilch wird anhand eines Diorama-Modells gezeigt, wie digitale Technologien entlang der gesamten Prozesskette der Milcherzeugung eingesetzt werden können – vom Feld bis in den Milchviehstall. Die LfL-Mitarbeitenden erklären dabei, was bereits umsetzbar ist und wo noch geforscht wird.
Ergänzt wird das Diorama durch Tablets und ansteuerbare Lichtpunkte, die komplexe Abläufe übersichtlich und leicht nachvollziehbar machen. Ein barrierefreies Erklärvideo zum Projekt DigiMilch bietet zusätzlich einen kompakten Einstieg ins Thema. Ein besonderer Blickfang ist außerdem das lebensgroße Kuh-Modell, das vor allem bei jüngeren Besucherinnen und Besuchern Interesse weckt und Berührungsängste abbaut.
Der Stand in der Halle 23a richtet sich an Landwirtinnen und Landwirte, Forschende sowie alle, die sich für moderne Landwirtschaft und Milcherzeugung interessieren. Durch die anschaulichen Modelle ist das Angebot aber auch gut für Kinder und Jugendliche geeignet, die bisher wenig Kontakt zu Landwirtschaft hatten.
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Digitales Experimentierfeld Digimilch (vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)
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Das Video stellt das digitale Experimentierfeld DigiMilch vor, das zeigt, wie digitale Technologien in der Milcherzeugung praktisch eingesetzt und getestet werden können. Ziel ist es, Arbeitsabläufe auf Milchviehbetrieben effizienter, nachhaltiger und tiergerechter zu gestalten, indem Daten, Sensoren und vernetzte Technik genutzt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden an Landwirtinnen und Landwirte weitergegeben, um sie bei Entscheidungen zur Digitalisierung ihrer Betriebe zu unterstützen.
Forum "Mit Wald und Holz Zukunft bauen"
Mit Wald und Holz den ländlichen Raum stärken
Die LfL ist zudem beim Symposium „Mit Wald und Holz Zukunft bauen – regionale Wertschöpfung in ländlichen Räumen“ vertreten, das von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) gemeinsam mit dem Thünen-Institut und der LfL organisiert wird.
Im Fachforum geht es darum, wie Wald und Holz zur Stärkung ländlicher Räume beitragen können und welche Rahmenbedingungen nötig sind, um die Forst- und Holzwirtschaft vor Ort weiterzuentwickeln. Jochen Simon vom LfL-Institut für Tierhaltung, Tierernährung und Futterwirtschaft veranschaulicht dies anhand konkreter Praxisbeispiele und zeigt Einsatzmöglichkeiten von Holz im ländlichen Raum auf.
Das Symposium findet am Donnerstag, 22. Januar, von 9:00 bis 10:30 Uhr statt und wird auch live im Stream übertragen.

Fragen und Antworten
Was ist die Grüne Woche?
Die Grüne Woche ist eine internationale Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Sie präsentiert Produkte, Innovationen und aktuelle Entwicklungen und greift Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourcenschonung auf. Zudem dient sie als Plattform für Austausch und Diskussionen zwischen Landwirtschaft, Wirtschaft, Politik und Verbrauchern.
Wo ist die grüne Woche?
Am Messedamm 22 in 14055 Berlin im Stadtteil Westend.
Wann ist die grüne Woche?
Vom 16. bis 25. Januar 2026
Was sind die Themen der LfL?
Die LfL ist mit den Themen Fischerei, Streuobst, Stallbau, digitale Milchproduktion und ist beim Symposium "Mit Wald und Holz Zukunft bauen" vertreten.
Wo finde ich die Stände der LfL?
Fischerei: Halle 22b, Stand A216
Streuobst: Halle 22b, Stand B227
Projekt CowREAD: Halle 23a, Stand 604
Projekt DigiMilch: Halle 23a, Stand 603
Streuobst: Halle 22b, Stand B227
Projekt CowREAD: Halle 23a, Stand 604
Projekt DigiMilch: Halle 23a, Stand 603

