Pressemitteilung – 29. April 2026, Freising
LfL-Magazin: Potenzial von Grünland bestmöglich nutzen

Das LfL-Magazin 2026 ist da. Das neue Magazin beleuchtet und analysiert in diesem Jahr auf 50 interessanten Seiten die verschiedenen Aspekte des Themas "Milch und Fleisch von Wiesen und Weiden". Mit interessanten Zahlen und Fakten, aber auch mit lesenswerten Interviews mit den Forscherinnen und Forschern. LfL-Präsident Stephan Sedlmayer überreichte das erste druckfrische Exemplar Ende April im Bayerischen Landtag an Agrarministerin Michaela Kaniber. In den kommenden Tagen wird es an die verschiedenen Stakeholder versandt.

LfL-Präsident Stephan Sedlmayer (rechts) überreichte das erste Exemplar des neuen Magazins im Bayerischen Landtag an Ministerin Michaela Kaniber (links). Zoombild vorhanden

LfL-Präsident Stephan Sedlmayer überreichte das erste Exemplar des neuen Magazins an Ministerin Michaela Kaniber (Foto: Christoph Wedmann, LfL).

Das LfL-Magazin ist aus den früheren LfL-Jahresberichten erwachsen. Das illustrierte Magazin widmet sich jedes Jahr einem bestimmten Aspekt der bayerischen Landwirtschaft, mit dem sich die Experten der LfL bei ihrer Arbeit beschäftigen. In diesem Jahr ist es die Grünlandwirtschaft. Bereits die LfL-Jahrestagung hatte sich im vergangenen Herbst mit der Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden befasst.

"Wiesen und Weiden prägen seit Jahrhunderten das Gesicht unserer Kulturlandschaft. Grünland war und ist eine der tragenden Säulen der Landwirtschaft in Bayern und dient bis heute den Landwirtschaftlichen Betrieben als wichtigste nachhaltige Futterquelle", so LfL-Präsident Stephan Sedlmayer. Daneben rückten Leistungen wie eine positive Klimawirkung, der Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und zur Vermeidung von Nahrungskonkurrenz sowie die Bedeutung für die biologische Vielfalt in den Vordergrund.

Entsprechend dieser wachsenden Bedeutung ist das Grünland auch in der institutsübergreifenden Forschung der LfL ein eigener Arbeitsschwerpunkt geworden. Technische Innovationen haben die Weidewirtschaft stark verändert –sowohl bei der Ernte, bei der Gülleausbringung, aber auch der Silage. Die Grünlandbewirtschaftung ist dadurch effizienter und nachhaltiger geworden. Auf diesem Weg hat die Landesanstalt die Landwirte begleitet und wichtige Beiträge zu dieser Entwicklung geleistet. Und die Forscherinnen und Forscher der LfL sind auch schon intensiv dabei, Antworten auf neue Herausforderungen zu finden, zukunftsfähige Strategien zu entwickeln, die ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigen.

Das Magazin bietet einen Einblick in die vielfältigen Facetten der Bewirtschaftung von Grünland und die Forschung der LfL dazu – von der Sortenentwicklung über landtechnische Entwicklungen bis hin zu praxisnahen Lösungen für eine noch bessere Futterproduktion oder die professionelle Weidewirtschaft. LfL-Präsident Sedlmayer: "Es zeigt, wie Wissenschaft und Praxis Hand in Hand gehen können, um die großartigen Potenziale unseres Grünlands bestmöglich zu nutzen und die Landwirtschaft in Bayern insgesamt resilienter, nachhaltiger und unabhängiger zu machen."

Weitere Informationen:

Die Titelseite des neuen LfL-Magazins

Die Titelseite des neuen LfL-Magazins.

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Kühe auf der Weide

Das neue LfL-Magazin hat die Grünlandwirtschaft als zentrales Thema (Foto: Birgit Gleixner, LfL).

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Versuchsparzellen für Grünland

Die LfL forscht zu Grünland, wie hier am Spitalhof in Kempten (Foto: Michael Diepolder, LfL).

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LfL-Präsident Stephan Sedlmayer (rechts) überreichte das erste Exemplar des neuen Magazins im Bayerischen Landtag an Ministerin Michaela Kaniber (links).

LfL-Präsident Stephan Sedlmayer überreichte das erste Exemplar des neuen Magazins an Ministerin Michaela Kaniber (Foto: Christoph Wedmann, LfL).

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Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist das Wissens- und Dienstleistungszentrum für die Landwirtschaft in Bayern. Sie ist dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus unmittelbar nachgeordnet und erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Landwirte und Berater sowie die Politik und Verwaltung. Die Hauptstandorte der LfL sind Freising und Grub-Poing. Ihre Aufgabenfelder sind die anwendungsorientierte Forschung, die Ausbildung, die Beratung und der Hoheitsvollzug. Mit Ihrer Arbeit unterstützt die LfL eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft sowie eine vielfältige Kulturlandschaft.