Berufsausbildung
Pferdewirtin, Pferdewirt

Der Beruf des Pferdewirtes, der Pferdewirtin ist dienstleistungsorientiert und verlangt einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebewesen Pferd. Der Kundenkreis ist anspruchsvoll. Bei der Ausbildung geht es vor allem auch darum, dass Kompetenzen in Beratung, Kommunikation, Teamfähigkeit, Urteilsvermögen und Außendarstellung erworben werden. Unabdingbar sind Zuverlässigkeit und die Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten sowie eine gute körperliche Fitness.

Pferdewirtin, Pferdewirt - ein Traumberuf?!

Informationstage für Berufsinteressenten

Das Hobby zum Beruf machen - davon träumen viele pferdebegeisterte Mädchen und Jungen! Die Begeisterung für Pferde und Freude am Reiten alleine reichen dazu allerdings bei Weitem nicht aus. Was genau die Pferdewirtinnen und Pferdewirte erwartet, ist Thema eines Informationstages, den die Bundesvereinigung der Berufsreiter im Deutschen Reit- und Fahrverband (DRFV) in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), der Berufsschulen für Pferdewirte und dem Bayerischen Reit- und Fahrverband e.V. durchführt.

Ausbildertagung

Die diesjährige Ausbildertagung, zu der alle Ausbilder/innen herzlich eingeladen sind findet am 06. März 2018 am Lehr-,Versuchs- und Fachzentrum für Pferdehaltung in Schwaiganger statt. Im Dialog zwischen Ausbildern, zuständiger Stelle, Berufsschule können Informationen ausgetauscht, Anregungen gegeben und über die Entwicklungen der Berufsbildung diskutiert werden.
Warmblutpferde

Warmblutpferde

Am 06. März 2018 findet im Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Pferdehaltung in Schwaiganger die diesjährige Ausbildertagung statt. Alle Ausbilder sind herzlich eingeladen, um in einem regen Dialog zwischen Ausbildern, zuständiger Stelle, Berufsschule und dem Haupt- und Landgestüt Informationen und Erfahrungen auszutauschen.

Einladung Ausbildertagung Beruf Pferdewirt/in pdf 174 KB

Allgemeines zur Berufsausbildung im Beruf Pferdewirtin, Pferdewirt

Hinweise zum Ausbildungsbeginn

Grundsätzlich kann jederzeit ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen und mit der Ausbildung begonnen werden. Welche Auswirkungen das Abschließen eines Ausbildungsvertrages aber außerhalb der empfohlenen Zeitfenster haben kann, geht aus dem folgenden Link hervor.

Hinweise zum Ausbildungsbeginn

Ausbildungsvertrag
Der Ausbildungsvertrag ist entsprechend der gewählten Fachrichtung abzuschließen. Einschlägige Rechtsgrundlagen sind dabei zu beachten.

Ausbildungsvertrag (externe PDF-Datei) Externer Link

Im Folgenden wird über die Inhalte dieser Berufsausbildung und der überbetrieblichen Ausbildung, differenziert nach Fachrichtungen informiert. Damit können betriebsindividuelle Ausbildungspläne anhand der hinterlegten Vordrucke erstellt werden. Des Weiteren werden die Prüfungsinhalte der einzelnen Fachrichtungen erläutert.

Inhalte Berufsausbildung

Pferdehaltung und Service

Im Mittelpunkt stehen das Bewegen von Pferden im Reiten oder Fahren und Arbeiten an der Longe sowie die Beratung von Kunden und die kundenorientierte Anlagenbewirtschaftung. Weitere wichtige Ausbildungsinhalte sind die individuelle Pferdefütterung, Futtergewinnung und -beschaffung sowie das Stall- und Weidemanagement.

Überbetriebliche Lehrgänge und Prüfungen

Klassische Reitausbildung

Ausbildungsschwerpunkte sind die vielseitige, klassische Grundausbildung des Pferdes sowie die zielgruppenorientierte Ausbildung von Reiterinnen und Reitern. Außerdem geht es in der Ausbildung um die Vorbereitung und Vorstellung von Pferden bei Leistungsprüfungen sowie die funktionelle Pferdebeurteilung.

Überbetriebliche Lehrgänge und Prüfungen

Pferdezucht

Reproduktion und Aufzucht sowie die Zuchtmethoden, Zuchtplanung und Zuchthygiene sind zentrale Ausbildungsinhalte. Außerdem geht es um die Vorbereitung und Vorstellung von Pferden bei Leistungsprüfungen sowie um die funktionelle Pferdebeurteilung.

Überbetriebliche Lehrgänge und Prüfungen

Pferderennen

Umfasst die Einsatzgebiete Trabrennfahren und Rennreiten. Schwerpunkte der Ausbildung sind das Training von Rennpferden sowie die Vorbereitung und Teilnahme an Pferderennen. Außerdem sind die Gesundheit, Ernährung und Fitness des/r Rennreiters/in, bzw. des/r Rennfahrers/in sowie die Beurteilung des Leistungsvermögens von Rennpferden wichtige Ausbildungsinhalte.

Überbetriebliche Lehrgänge und Prüfungen

Spezialreitweisen

Umfasst die Einsatzgebiete Westernreiten und Gangreiten. Die Grunderziehung und -ausbildung von Pferden in einer Spezialreitweise sowie die Arbeit mit Reitern und Reiterinnen in einer Spezialreitweise stehen hier im Mittelpunkt. Weitere wichtige Ausbildungsinhalte sind die Wettbewerbsvorbereitung und der Einsatz in Prüfung einer Spezialreitweise sowie die Beurteilung von Pferden in einer Spezialreitweise.

Überbetriebliche Lehrgänge und Prüfungen

Berufsbeschulung

  • Die Berufsbeschulung erfolgt im 1. Ausbildungsjahr (10. Klasse) an der Berufsschule München-Land (Oberbayern, Niederbayern und Schwaben) bzw. an der Berufsschule Ansbach (Ober-, Mittel-, Unterfranken und Oberpfalz). Die 11. und 12. Klasse gibt es nur in München-Riem.
  • Der Berufsschulbesuch kann nur mit eingetragenem Ausbildungsvertrag erfolgen. Der eingetragene Ausbildungsvertrag ist der Berufsschule bei Schulbeginn vorzulegen.
  • Die Anmeldung der Auszubildenden richten Sie bitte direkt an die jeweilige Berufsschule. Hier finden Sie weitere Hinweise und Termine der beiden Berufsschulen:

Meisterprüfung

Nach der Berufsausbildung können Sie sich zum Pferdewirtschaftsmeister/in weiter qualifizieren.

Fortbildung Pferdewirtschaftsmeister/in

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Formulare

Kontakt

Anne Lutz
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Abteilung Berufliche Bildung
Berufsbildung Pferdewirt

Telefon:
08161 71-2639

Fax:
08161 71-5980

E-Mail:
berufsbildung-pferdewirt@lfl.bayern.de

Adresse:
Lange Point 12
85354 Freising