Pflege von Hecken und Feldgehölzen - Pflege konkret
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Foto: Elke Schweiger
Die Wuchsform von Hecken lässt sich in unterschiedliche Typen unterteilen, wovon die Art der Pflege abhängt. Empfehlenswert ist die Kennzeichnung der zu erhaltenden, wertgebenden Gehölze vor Ort und die Absteckung der Pflegeabschnitte im Gelände mit Pflöcken vor Beginn der Pflege. So wird die geplante Maßnahme eindeutig im Gelände markiert und es erleichtert die Umsetzung während der Pflege.
Eine Information und Abstimmung mit der zuständigen unteren Naturschutzbehörde sind sinnvoll, um naturschutzfachliche Ziele abzuklären. Auch hat es sich bewährt, vor Beginn der Pflege die Öffentlichkeit über die fachgerechten Maßnahmen, zum Beispiel durch Zeit Empfehlenswert ist die Kennzeichnung der zu erhaltenden, wertgebenden Gehölze vor Ort und die Absteckung der Pflegeabschnitte im Gelände mit Pflöcken vor Beginn der Pflege. So wird die geplante Maßnahme eindeutig im Gelände markiert und es erleichtert die Umsetzung während der Pflegezungsartikel, zu informieren.
Strauchhecke
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Unterschiedliche Pflegeperioden
Setzt sich der Bewuchs nur aus Straucharten zusammen, so spricht man von Strauchhecken. Diese sind der häufigste Heckentyp. Beim regelmäßigen Auf-den-Stock-Setzen haben Baumarten kaum eine Möglichkeit, sich durchzusetzen. Als Pflegemaßnahme wird das abschnittsweise Auf-den-Stock-Setzen mit dem Erhalt wertgebender Sträucher durchgeführt. Dadurch wachsen die meisten Straucharten mit ihrem typischen Wuchsbild aus dem Wurzelstock nach.
Gemischte Hecke
In der gemischten Hecke wachsen sowohl Bäume als auch Sträucher. Die geringe Anzahl von Bäumen führt noch nicht zur Einstufung als Baumhecke. Dieser Heckentyp entsteht, wenn einzelne Bäume beim Auf-den-Stock-Setzen der Sträucher bewusst verschont werden. Zu den Pflegemaßnahmen, die für die Strauchhecke gelten, kommen hier noch Baumpflegearbeiten hinzu. Totes oder absterbendes Astwerk wird aus den Baumkronen herausgesägt, falls es zu einem Sicherheitsproblem wird.
Tiefsitzende und flach streichende Äste sollten rechtzeitig aufgeastet werden. Dadurch entstehen schlankere Baumformen mit kleineren Kronen, die Sträucher streben weniger zur Seite, sondern nach oben und beschatten die Stämme, die dann keine
Wasserreiser nachschieben. Die Hecke bleibt schmal und es wächst hochwertiges Stammholz heran. Dies ist vor allem für Gehölzstrukturen mit geringem Standraum wie Flurneuordnungshecken wichtig. Die Maßnahmen erfolgen rechtzeitig an den jungen Bäumen über einen Zeitraum von mehreren Jahren, um größere Schnitte mit nicht verheilenden Wunden zu vermeiden.
Wasserreiser nachschieben. Die Hecke bleibt schmal und es wächst hochwertiges Stammholz heran. Dies ist vor allem für Gehölzstrukturen mit geringem Standraum wie Flurneuordnungshecken wichtig. Die Maßnahmen erfolgen rechtzeitig an den jungen Bäumen über einen Zeitraum von mehreren Jahren, um größere Schnitte mit nicht verheilenden Wunden zu vermeiden.
Baumhecke
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Foto: Elke Schweiger
Die Bäume überwiegen entweder optisch oder zahlenmäßig und die Baumkronen bilden weitgehend Kronenschluss. Die Pflege ist abhängig von den Baumarten sowie dem Standort und bedeutet meist Nutzung. Hiebreife Bäume werden einzeln nach Bedarf entnommen sowie die wenigen Sträucher ab und zu Auf-den-Stock gesetzt. Auch Aufastungen sind anfallende Maßnahmen. Vereinzelt können Bäume auch nur eingekürzt oder die Kronen entfernt werden, sodass sich die Stämme als Totholz entwickeln. Ökologisch besonders wertvolle Bäume mit Baumhöhlen sind zu erhalten und der gesetzliche Artenschutz ist zu berücksichtigen.
Feldgehölze
Feldgehölze sind flächige Gehölzstrukturen in der Landschaft, die mit Bäumen und Sträuchern bewachsen sind. Als Kriterien zur Abgrenzung zum Wald gilt aktuell eine Flächengröße von 0,25 ha (angelehnt an § 4 Bundeswaldschutzgesetz) sowie ein Durchmesser von einer Baumlänge (20 bis 25 m), da bis zu dieser Größe in der Regel das Waldklima nicht eintreten wird. Oft sind Feldgehölze auf ungünstigen Standorten wie Böschungen entstanden und Restvorkommen der potenziell natürlichen Vegetation. Sie weisen meist eine vielfältige Krautschicht und einen gut strukturierten, artenreichen Saum auf.
Als Kriterien zur Abgrenzung zum Wald gilt aktuell eine Flächengröße von 0,25 ha (angelehnt an § 4 Bundeswaldschutzgesetz) sowie ein Durchmesser von einer Baumlänge (20 bis 25 m), da bis zu dieser Größe in der Regel das Waldklima nicht eintreten wird. Oft sind Feldgehölze auf ungünstigen Standorten wie Böschungen entstanden und Restvorkommen der potenziell natürlichen Vegetation. Sie weisen meist eine vielfältige Krautschicht und einen gut strukturierten, artenreichen Saum auf.
Oft hat sich auf nährstoffarmen Standorten eine wertvolle Artenzusammensetzung entwickelt, die kaum eine Pflege benötigt. Die Maßnahmen bei pflegebedürftigen Feldgehölzen setzen sich aus Einzelstammentnahme, Aufastungen sowie Auf-den-Stock-Setzen der Sträucher zusammen.

