Neubetriebe im BioRegio Betriebsnetz – Einführendes Netzwerktreffen

Eine Gruppe an Personen steht vor dem Eingang des Gasthauses Beck.Zoombild vorhanden

Gruppenfoto der Anwesenden beim Neubetriebe Netzwerktreffen.

21 Neubetriebe aus ganz Bayern und mit den unterschiedlichsten Betriebsausrichtungen bereichern seit Anfang des Jahres 2026 das BioRegio Betriebsnetz. Mit diesen Neuzugängen umfasst das BioRegio Betriebsnetz nun wieder 100 Betriebe, die ihre Türen und Tore für Fachpersonen aus der Landwirtschaft, Hauswirtschaft und weitere Multiplikatoren öffnen und ihre Praxiserfahrungen bereitwillig teilen.

Ende Januar wurden die Betriebsleiterinnen und -leiter der neu ins BioRegio Betriebsnetz aufgenommenen landwirtschaftlichen Betriebe zu einem einführenden Schulungstreffen eingeladen. Dort wurden den Teilnehmenden Einblicke in diverse Themen der LfL, Praxisberichte von bestehenden BioRegio Betriebsleitern und die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch gegeben.

Neubetriebe Netzwerktreffen in Böhmfeld

Mann spricht und gestikuliert vor Roll Up und Pinnwänden im Hintergrund.

Begrüßungsworte durch Dr. Klaus Wiesinger.

Die neuen Betriebe wurden am 28.01.2026 offiziell willkommen geheißen und in ihre Tätigkeiten als BioRegio Betriebe eingeführt. Der Tagungsort war der Beckerwirt in Böhmfeld, wo auch ein hervorragendes Bio-Mittagsgericht auf die Teilnehmenden wartete. Der landwirtschaftliche Betrieb Beck ist darüber hinaus ebenfalls ein langjähriges Mitglied im BioRegio Betriebsnetz, welches zu den ersten BioRegio Projekten der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) gehört. Es zeichnet sich dadurch aus, dass Umstellungsinteressierte und weitere Multiplikatoren der Landwirtschaft auf diesen Betrieben von Praktikerinnen und Praktikern Informationen aus erster Hand bekommen und sich individuell austauschen können. Die Betriebe des Betriebsnetzes bilden mit ihrem Engagement das Herzstück des Projektes. Von den Bio-Pionieren, die ihr Wissen weitergeben – profitieren wir alle.

Ein aufwändiger, aber lohnender Nachbesetzungsprozess

Frau spricht, im Hintergrund ist eine Präsentation erkennbar.

Projektbetreuerin Verena Meier spricht vor den Anwesenden des Netzwerktreffens.

Der Nachbesetzungsprozess im Laufe des Jahres 2025 wurde von Verena Meier, welche die Projektbetreuung im April 2025 übernommen hatte, federführend gestaltet. In einem zeitaufwändigen Prozess besuchte sie jeden der Betriebe persönlich, sammelte dabei viele lehrreiche Informationen über die Betriebe und konnte somit einen direkten, vertrauensvollen Kontakt zu den teilnehmenden Betriebsleiterinnen und -leitern aufbauen. Das Neubetriebe Netzwerktreffen wurde von Verena Meier gemeinsam mit der Teamassistentin Manuela Beer organisiert, wobei Verena Meier die Veranstaltung moderierte und die Neubetriebe in ihre zukünftigen Tätigkeiten einführte bzw. die nächsten Schritte erläuterte.

LfL und Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ) stellen sich vor

Neben den Begrüßungen von Seiten der LfL (Kompetenzzentrum Ökolandbau) durch den Institutsleiter Robert Knöferl und Dr. Klaus Wiesinger, waren auch Maria Hohenester, die Geschäftsführerin der LVÖ, und Teresa Lukaschik, die Referentin für Bildung der LVÖ, anwesend. Während Maria Hohenester aktuelle Themen der LVÖ präsentierte, hat Teresa Lukaschik einen Einführungsbeitrag für die Neubetriebe vorbereitet, was bei Betriebsbesuchen von Gruppen hilfreich sein kann und worauf zu achten ist, damit der Austausch und die Wissensvermittlung gelingen.

Gegenseitiges Vernetzen als wichtiger Bestandteil des Treffens

Frau gestikuliert und spricht vor einer Gruppe aus stehenden Personen mit einem Tennisball in der Hand.Zoombild vorhanden

Betriebsleiterin Lena Heilmeier (vorne rechts).

Ein Hauptaugenmerk während der Veranstaltung lag auf dem gegenseitigen Kennenlernen der Teilnehmenden. Die aufgeweckte Gruppe stellte sich in einer 40-minütigen Einheit gegenseitig vor, sodass nach dieser Runde jeder Betrieb mit Standort, Namen und Ausrichtung bekannt war. Als kleines Detail sollte jeder Sprechende auch noch von seiner persönlichen Motivation, seiner Liebe zur Heimat oder den Herausforderungen seiner Arbeit sprechen. Spätestens nach dieser Vorstellungsrunde war klar wie vielfältig und unterschiedlich ausgerichtet die Betriebe sind. Eines haben aber alle Betriebe gemeinsam: Sie sind unglaublich motiviert und überzeugt von ihrer Arbeit im Ökolandbau und bereichern das Netzwerk enorm.

Praxisberichte von zwei langjährigen und engagierten BioRegio Betrieben

Zwei Männer, einer sitzend und einer stehend, vor dem BioRegio Betriebsnetz Roll Up.Zoombild vorhanden

Gerd Jugenheimer (stehend, rechts) und Franz Forschmair (sitzend, links)

Außerdem gaben zwei bestehende BioRegio Betriebe Einblicke in ihre Arbeit und teilten darüber hinaus ihre Erfahrungen als BioRegio Betriebe. Franz Froschmeir und Gerd Jugenheimer sind beide langjährige und sehr engagierte BioRegio Betriebsleiter. Franz Froschmeir war 2013 Gründungsmitglied im Netzwerk. Gemeinsam mit den bestehenden BioRegio Betrieben werden diese 21 neuen Betriebe weitere bereichernde und lehrreiche Einblicke in die Bio-Landwirtschaft für Umstellungsinteressierte, Bio-Betriebe in der Weiterentwicklung, landwirtschaftliche und hauswirtschaftliche Schulen, das Lebensmittelhandwerk und diverse andere Multiplikatoren aus der Landwirtschaft und Hauswirtschaft ermöglichen.