Fluss- und Seenfischerei

Die gewerbliche Fluss- und Seenfischerei in Bayern war in den vergangenen Jahrzehnten vielfältigen ökologischen wie auch fangtechnischen Einflüssen ausgesetzt. Während an großen Flüssen wie Main und Donau nur noch etwa eine Hand voll Berufsfischer ihren Beruf ausüben, existieren an den Voralpenseen in Oberbayern und Schwaben noch rund 100 Seenfischereibetriebe. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Familienbetriebe, die die Fischerei meist im Nebenerwerb ausüben. Sie vermarkten ihre Fischprodukte in der jeweiligen Region in der Gastronomie oder direkt an den Endverbraucher.

Im Fokus

Das Verhältnis von Stickstoff und Phosphor in bayerischen Seen und dessen Bedeutung für Planktondynamiken und das Wachstum von Renken (Nitroflex II)

Zwei Männer stehen auf einem Boot im See.

Der Klimawandel kann die Nährstoffverfügbarkeit massiv beeinträchtigen. Die zunehmende Abweichung der Nährstoffzusammensetzung vom Optimal Verhältnis (Redfield Ratio) beeinträchtigt u. a. die Qualität und Menge der Fischnahrung (Zooplankton). Vermindertes Fischwachstum und sinkende Fischerträge sind die möglichen Folgen.  Mehr

Auswirkung der Gänsesägervergrämung auf die Entwicklung der Äschenpopulationen in ausgewählten südbayerischen Fließgewässerstrecken

Ein Gänsesäger sitzt im Flussbett

Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen der Gänsesägervergrämung, an ausgewählten Pilotstrecken in Oberbayern und Schwaben, auf die Entwicklung der Äschenpopulationen zu untersuchen und geeignete Managementmaßnahmen zu erarbeiten.  Mehr

Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.

Forschungs- und Innovationsprojekt
Interregprojekt Alpine Space Eco-AlpsWater

EU-Flagge

Innovative ökologische Bewertung und Gewässerbewirtschaftungsstrategien zum Schutz von Ökosystemen in alpinen Flüssen und Seen.
Dabei werden traditionelle Monitoringmethoden und innovative DNA-Techniken miteinander verglichen.   Mehr

Forschungs- und Innovationsprojekt
Untersuchung der Renkenbestände in Voralpenseen unter Berücksichtigung der Biomasseabschätzung

Grafic Renkenbestand am Starnberger See

Neben dem Alter der Fische ist die Bestandsdichte eine wesentliche Größe zur Beurteilung einer nachhaltigen fischereilichen Bewirtschaftung. Eine vergleichsweise arbeitsextensive und zuverlässige Methode dafür ist die Hydroakustik. Damit werden die Renkenbestände im Ammersee, Bodensee-Obersee, Chiemsee und Starnberger See untersucht.  Mehr

Forschungs- und Innovationsprojekt
Teichwirtschaft und Naturschutz: Anforderungen, Probleme, Lösungswege

Libelle am Teich

Der naturschutzfachliche Beitrag von Teichanlagen und letztlich ganzer Teichgebiete zeigt sich im Habitat- und Artenreichtum an den Gewässern. Vielfältige Ökosystemdienstleistungen bereichern nicht nur den Naturraum sondern eine ganze Region.  Mehr

Forschungs- und Innovationsprojekt
Einfluss der Teichbewirtschaftung auf die Flussperlmuschelgewässer

Flussperlmuschel in Oberfranken

Der Bestand an Flussperlmuscheln in Oberfranken ist einer der letzten und bedeutendsten in Deutschland. Trotz verschiedener Artenschutzmaßnahmen ist er aber rückläufig. Es werden mögliche Einflüsse von Fischteichen auf die Muschelgewässer untersucht.  Mehr

Erfolgskontrolle für Artenhilfsprogramme der bayerischen Fischerei

Elritze

Voraussetzung für die Finanzierung der fischereilichen Artenhilfsprogramme (AHP) der bayerischen Fischerei sind die sogenannten Erfolgskontrollen. Diese dienen dem Nachweis, ob die im Rahmen des AHP erfolgten Besatzmaßnahmen und ggf. begleitender Maßnahmen (z.B. Vergrämung, Renaturierung) erfolgreich waren.   Mehr

Werden Fließgewässer durch Fischteichanlagen beeinträchtigt?

Teiche mit Fließgewässer

Eine mögliche Beeinträchtigung von Fließgewässern durch Forellen- und Karpfenteichwirtschaftsbetriebe könnte zur Verfehlung des guten ökologischen Zustands gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) führen. Am Beispiel ausgewählter Fischteichanlagen werden deren Emissionen dem ökologischen Zustand des unterhalb gelegenen Fließgewässerabschnittes gegenübergestellt.  Mehr

Fischereibiologische Untersuchungen an Renkenbeständen in Voralpenseen

Renkenschuppe

Erhebungen zu Wachstum und Altersklassenzusammensetzung von Renken/Felchen in den Fängen der Berufsfischerei an Ammersee, Bodensee-Obersee, Chiemsee und Starnberger See als Grundlage für die nachhaltige Bewirtschaftung.   Mehr

Untersuchung des Seeforellenbestandes im Starnberger See

Seeforelle nach Reusenfang

Die Seeforellen laichen in einmündenden Fließgewässern. Der Einstieg laichbereiter Seeforellen wird mit Hilfe der Elektro- und Reusenfischerei ermittelt. Hilfreiche Informationen zu Alter, Wachstum und Reifegrad der Seeforellen durch Probennahmen aus den Fängen der Berufs- und Angelfischerei.  Mehr

Seeforelle und Seesaibling im Starnberger See: Stichproben gesucht

Seeforelle

In den Fängen der Berufs- und Angelfischerei am Starnberger See ist der Anteil an Seeforellen und Seesaiblingen rückläufig.
Untersuchungen sollen klären, ob derzeit noch eine ausreichend natürliche Vermehrung der Seeforellen in den Zuflüssen und der Seesaiblinge im See selbst gegeben ist.  Mehr

Die Situation des Europäischen Aals in Bayern

Aal in seinem Lebensraum

Der Bestand des Europäischen Aals ist aktuell stark gefährdet. Anhand neuerer und historischer Daten können Aussagen zu Verbreitung, Besatz und Ertrag für Bayern getroffen werden. Weiterhin wird auf die in Bayern relevanten Gefährdungsursachen eingegangen.  Mehr

Fischprodukte aus der Fluss- und Seenfischerei

zwei Stück Fisch paniert auf einem Teller mit Kartoffeln

Fische aus unseren heimischen Gewässern werden in vielfältiger Form direkt vom Fischer angeboten. Zur weiteren Verarbeitung gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Räuchern, Backen, Grillen, Panieren etc.   Mehr

Fischprodukte aus der Fluss- und Seenfischerei (LfL-Merkblatt)

Fluss- und Seenfischerei in Bayern: Tradition und Nachhaltigkeit

Fischer auf einem Boot

Eine nachhaltige Fischerei liegt im öffentlichen Interesse und ist als ein wesentliches, die bayerische Kulturlandschaft mitprägendes Kulturgut zu erhalten und zu fördern. Rund 110 Berufsfischer üben an den Voralpenseen in Oberbayern und Schwaben den Fischfang aus. An Main und Donau existieren knapp 50 erwerbsmäßige Fischereibetriebe.   Mehr

Fluss- und Seenfischerei in Bayern: Tradition und Nachhaltigkeit (LfL-Merkblatt)

Kartierung von Fischbeständen in Bayern

Zwei Männer mit Elektrofischerei Rückengerät waten durch einen Wasserlauf. Einer trägt einen Kescher.

Die Kartierung der Fischbestände in Bayern ermöglicht einen landesweiten Überblick. Aktuell finden Befischungen zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie und der FFH-Richtlinie statt. Die Ergebnisse werden in einer bayernweiten Fischdatenbank gespeichert.   Mehr

Fischzustandsbericht 2018

Das Institut für Fischerei hat zusammen mit den Fischereifachberatungen der bayerischen Bezirke im Auftrag des Bayerischen Landtags in Nachfolge des für 2012 erstmalig herausgegebenen Werks 2018 erneut einen Fischzustandsbericht erstellt. Ziel ist es, der Öffentlichkeit den aktuellen Zustand der bayerischen Fischfauna kompakt und in verständlicher Form darzustellen.   Mehr

Fortbildungstagungen

Fischer mit Netzen im Boot auf einem See

Aktuelle Vorträge mit neuen wissenschaftliche Erkenntnissen und Fortschritten aus der Fischereiforschung und -verwaltung werden auf den jährlich angebotenen Fortbildungstagungen Fischhaltung und Fischzucht sowie Fluss- und Seenfischerei präsentiert.  Mehr