Leistungsangebot der Diagnoselabore – Untersuchungen auf Schaderreger

Die Diagnoselabore der LfL untersuchen Pflanzen auf Schadorganismen. Die eingereichten Proben stammen von Pflanzenbauberatern, Landwirten, Gartenbauern, Universitäten, Hochschulen und auch Privatpersonen. Für den Hoheitsvollzug testen wir Pflanzen auf Quarantäneschaderreger und Schadorganismen, die aufgrund pflanzengesundheitlicher Vorschriften überwacht werden müssen. Und wir arbeiten auch mit in Forschungsprojekten zur Schaderregerbekämpfung.
Mit unseren Ergebnissen können die Erreger gezielt bekämpft werden - eine Voraussetzung für hohe Erträge und hochwertige landwirtschaftliche und gärtnerische Produkte. So profitieren Produzenten und Konsumenten von unseren Arbeiten. Um unsere Diagnosen zu verbessern, werden moderne, hochempfindliche und hochspezifische Nachweismethoden etabliert und für die sichere Routinediagnose optimiert. Um Transparenz und Sicherheit der Diagnose zu sichern, haben wir ein Qualitätssicherungssystem etabliert, das in vielen Bereichen nach der international geltenden Norm DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert ist.

Wichtig zu wissen

Unsere Testverfahren ermöglichen den Nachweis und die Bestimmung einer Vielzahl von Schaderregern, von Pilzen, Bakterien, Phytoplasmen, Viren, Viroiden und auch von tierischen Schaderregern wie z. B. Nematoden und Insekten. Wir arbeiten mit hochsensitiven und hochspezifischen Methoden, die meisten von ihnen sind anerkannte Methoden, die umfassend validiert sind. Dennoch, jede Nachweismethode hat ihre Grenzen. So kann z. B. auch bei einem negativen Untersuchungsergebnis ein geringer Befall vorliegen, weil es bei den meisten Nachweisverfahren eine technisch bedingte Nachweisgrenze gibt.
Der Nachweis eines Erregers bedeutet nicht in jedem Fall, dass dieser für das Schadbild verantwortlich ist oder das Schadbild alleine verursacht. Möglich ist, dass verschiedene Erreger zur Ausbildung einer bestimmten Symptomatik beitragen und dass auch noch abiotische Faktoren (Stress, Ernährungszustand der Pflanze, Umweltbedingungen) eine Rolle spielen. Erreger können auch vorhanden sein, wenn keine Symptome zu erkennen sind; man spricht dann von "latentem" Befall.

Probeneinsendung

Gerne können Sie direkt mit uns Kontakt aufnehmen, per Telefon oder per E-Mail, wenn Sie Proben einsenden möchten oder Fragen haben. Bitte melden Sie sich bei uns, bevor Sie eine Probe bei uns einreichen. Im Idealfall kündigen Sie Ihre Probe einige Tage vorher bei uns an, spätestens dann, wenn Sie sie losgeschickt haben. Das hilft uns bei der Vorbereitung für eine optimale und zeitnahe Diagnose (z.B. Herstellung von Spezialnährböden, Beschaffung von Antikörpern). Besonders wichtig ist das, wenn eine größere Anzahl von Proben untersucht werden soll. Hier können umfangreiche Vorbereitungen notwendig sein, die die eigentliche Untersuchung dann nochmals verzögern würden.
Kontaktdaten

Untersuchung auf Pilze:
Dr. Peter Büttner

LfL, IPS 2a - Mykologie
Lange Point 10
85354 Freising
Tel.: 08161 71-5680
Fax: 08161 71-5748
E-Mail: mykologie@LfL.bayern.de

Untersuchung auf Bakterien:
Dr. Jan Nechwatal

LfL, IPS 2b - Bakteriologie
Lange Point 10
85354 Freising
Tel.: 08161 71-5677
Fax: 08161 71-5748
E-Mail: phytobakteriologie@LfL.bayern.de

Untersuchung auf Viren:
Dr. Luitgardis Seigner

LfL, IPS 2c - Virologie
Lange Point 10
85354 Freising
Tel.: 08161 71-5695
Fax: 08161 71-5748
E-Mail: virologie@LfL.bayern.de

Untersuchung auf tierische Schaderreger (außer Nematoden):
Dr. Ullrich Benker

LfL, IPS 2d - Zoologie, Vorratsschutz
Lange Point 10
85354 Freising
Tel.: 08161 71-5720
Fax: 08161 71-5748
E-Mail: zoologie@LfL.bayern.de

Untersuchung auf Nematoden
Andreas Hermann

LfL, IPS 2d - Zoologie, Vorratsschutz
Lange Point 10
85354 Freising
Tel.: 08161 71-5722
Fax: 08161 71-5748
E-Mail: nematologie@LfL.bayern.de

Probenahme

Bei der Untersuchung von Pflanzenmaterial kommen sowohl der richtigen Probenahme als auch dem sachgerechten Versand der Probe große Bedeutung zu. Nur wenn die Probe, korrekt und eindeutig beschriftet, in einwandfreiem Zustand und mit einem entsprechenden Begleitschreiben, das alle für die Untersuchung notwendigen Informationen enthält, im Labor ankommt, können gesicherte und aussagekräftige Ergebnisse erarbeitet werden.

Die Probenahme hat Einfluss auf das Testergebnis

Bitte beachten Sie

  • Eine korrekte Probenahme, auch Termin und welche Pflanzenteile beprobt werden sowie der schnelle Transport sind mit entscheidend für ein korrektes Ergebnis. Probenahme und Einsendung sind deshalb sorgfältig zu planen und durchführen. Da wir keinen Einfluss auf die Probennahme haben, liegt die Probenahme in der Verantwortung des Einsenders.
  • Ein Erreger ist meist nicht gleichmäßig in der Pflanzen verteilt. Die Verteilung und auch die Konzentration eines Erreger in der Pflanze wird von einer Vielzahl an Einflussfaktoren bestimmt, z.B. von der Biologie des Erregers, der Jahreszeit, den Kulturbedingungen, der Kultur und der Sorte.
  • Zu bedenken ist auch, dass bei der Probenahme und beim Versand Erreger verschleppt werden können; achten Sie also darauf, dass es bei Probenahme und Verpackung nicht zu einer gegenseitigen Kontamination (Verunreinigung) der Proben kommt (also z.B. Hände nach jeder Probe so gut wie möglich reinigen, ggf. Einmalhandschuhe benutzen, Werkzeuge wechseln, Proben einzeln verpacken)
  • Wichtig ist auch der schnelle Transport der Probe in das Diagnoselabor. Senden Sie deshalb bitte Proben nicht am Wochenende, sondern am Wochenanfang an uns. Beachten Sie Feiertage. Und informieren Sie uns vorab, damit wir bei einer Probe, die nicht oder nicht rechtzeitig bei uns angekommen ist, Kontakt mit Ihnen aufnehmen können.

Informationen zu Untersuchungen in der Virologie: Methoden und Gebühren

Verschiedene Verfahren werden bei der Virusdiagnose kombiniert Zoombild vorhanden

Strategie des Virusnachweises an der LfL

Wissenswertes zur Virusdiagnose
Die Virusdiagnose verläuft meist in mehreren Stufen, wobei verschiedene Verfahren, die auf unterschiedlichen Nachweisprinzipien beruhen, kombiniert werden. Wichtig für die Diagnose ist die beobachtete Symptomatik an der erkrankten Pflanze und die Pflanze selbst, die bekanntermaßen Wirtspflanze für ein bestimmtes Spektrum an Schaderregern sein kann. So wird abhängig vom Schadbild ganz gezielt auf bestimmte Erreger untersucht. Als erstes werden "schnelle" Verfahren wie ELISA (Enzyme Linked Immunosorbent Assay) und PCR (Polymerase-Kettenreaktion) eingesetzt, um möglichst rasch zu einem Ergebnis zu gelangen. Beide Verfahren sind hoch spezifisch und sehr empfindlich. Erst danach wird bei Bedarf der langwierige, mehrere Wochen dauernde Biotest auf Indikatorpflanzen ("Zeigerpflanzen") durchgeführt, mit dem Virusbefall nachgewiesen werden kann, aber keine Virusbestimmung möglich ist.

Virusdiagnose an der LfL - Methodische Details

Qualitätsmanagement

Alle Verfahren werden im Rahmen unseres Qualitätsmanagements durchgeführt. Akkreditierungen liegen für bestimme ELISA- und PCR-basierte Verfahren vor. In der Anlage zur Akkreditierungsurkunde sind exemplarisch akkreditierte Verfahren aufgeführt.

Methoden bei der Virusdiagnose

ELISA (Enzyme linked immuno-sorbent assay)

  • Der ELISA ist ein spezifisches immunologisches Verfahren: Gezielte Untersuchung auf ein bestimmtes Virus oder bestimmte Viren (Virusscreening), die bei der Wirtspflanze häufig vorkommen und/oder bei vorliegender Symptomatik als Schadursache in Frage kommen. Gezielt werden charakteristische Eiweiße (Proteine) des Erregers nachgewiesen. Dabei werden Virus-spezifische Antiseren (Antikörper) eingesetzt.
  • Nur diejenigen Viren werden erfasst, auf die getestet wird; ein negativer Befund schließt das Vorliegen anderer Viren oder anderer Schaderreger nicht aus.
  • Nahe verwandet Viren können unter Umständen nicht voneinander unterschieden werden.
  • Es kann sein, dass bestimmte Virusstämme vom eingesetzten Antiserum nicht erkannt werden; dies kann zu einem falsch negativen Ergebnis führen.
  • Das Ergebnis liegt in der Regel ca. 1-2 Wochen nach Probeneingang vor.
  • Kosten: Erste Probe bzw. erster Test: 22,50 Euro, jede weitere Probe bzw. jeder weitere Test: 6,00 Euro, ELISA Virusscreening auf mehrere Viren: in der Regel 36,50 Euro je Probe

PCR-basierte Verfahren

  • Folgende PCR-basierte Verfahren kommen zum Einsatz:
    • Polymerase chain reaction (PCR, Polymerase-Kettenreaktion) und Realtime PCR (qPCR) : für den Nachweis von Phytoplasmen
    • Reverse transcriptase polymerase chain reaction (RT-PCR), Realtime RT-PCR (qRT-PCR): für den Nachweis von Viren und Viroiden
  • PCR-basierte Verfahren sind spezifische molekularbiologische Verfahren: Gezielte Untersuchung auf bestimmte Viren, Viroide bzw. Phytoplasmen, die bei vorliegender Wirtspflanze häufig vorkommen und/oder bei vorliegender Symptomatik Schadursache sein könnten. Dabei wird aus dem Pflanzenmaterial mitsamt den enthaltenen Schaderregern das Erbmaterial (DNA oder RNA) extrahiert. Ein bestimmter Bereich des Erbmaterials des jeweiligen Erregers wird dann in der PCR gezielt vermehrt und kann dann nachgewiesen werden. Dabei kommen Virus-, Viroid- bzw. Phytoplasma-spezifische Primer und bei der Realtime PCR/RT-PCR zusätzlich spezifische Gensonden zum Einsatz.
  • Nur diejenigen Viren/Viroide/Phytplasmen werden erfasst, auf die getestet wird; ein negativer Befund schließt das Vorliegen anderer Viren/Viroide/Phytoplasmen nicht aus.
  • Trotz hoher Spezifität des Nachweises können eng miteinander verwandte Viren unter Umständen nicht sicher zu unterschieden werden. Bei Bedarf ist über die Sequenzierung der PCR-Produkte, die in einem externen Labor durchgeführt, meist eine Abklärung möglich.
  • Es kann sein, dass bestimmte Virus-/Viroidstämme von den eingesetzten Primern und der verwendeten Gensonde nicht erkannt werden; dies gilt insbesondere für neu auftretende Virus-/Viroidstämme. Dies kann zu einem falsch negativen Ergebnis führen.
  • Mit PCR-basierten Verfahren werden auch nicht (mehr) infektiöse Viren, Viroide bzw. Phytoplasmen nachgewiesen; ein positives Ergebnis beweist also nicht die Infektiosität des Erregers.

Indikatorpflanzentest an krautigen Testpflanzen

  • Der Indikatorpflanzentest ist ein unspezifisches biologisches Verfahren, bei dem die Infektiosität des Virus untersucht wird.
  • Es werden nur mechanisch übertragbare Viren erfasst.
  • Viren werden nur dann nachgewiesen, wenn sie noch infektiös sind.
  • Bei bestimmten Pflanzen (z.B. holzigen Pflanzen oder Pflanzen mit phenolischen Inhaltstoffen) funktioniert der Test nicht oder nicht zuverlässig.
  • Manche Viren werden mit dem verwendeten Testpflanzenspektrum (Nicotiana tabacum „Samsun“, N. rustica, N. benthamiana, N. clevelandii, Chenopodium quinoa) nicht nachgewiesen.
  • Der Test kann als erster Test erfolgen, wird in der Regel aber bei negativem ELISA- bzw. negativem RT-PCR/PCR-Befund als sich anschließender Test durchgeführt. Der Indikatorpflanzentest kann auch nach Absprache durchgeführt werden.
  • Der Test dauert ca. weitere 4 Wochen.
  • Kosten: 88,50 Euro je Probe

Gebühren für Untersuchungen in der Virologie

Die Gebühren werden je Probe erhoben

  • ELISA: Erste Probe bzw. erster Test (erstes Virus): 22,50 Euro, jede weitere Probe bzw. jeder weitere Test (jedes weitere Virus): 6,00 €*
  • ELISA Virusscreening (Test auf mehrere Viren): in der Regel 36,50 Euro
  • Indiktorpflanzentest: 88,50 € je Probe*

Informationen zu Untersuchungen in der Bakteriologie: Methoden und Gebühren

Im bakteriologischen Untersuchungslabor werden für eine möglichst genaue Diagnose der vorliegenden Krankheit verschiedene klassische und moderne Nachweis- und Identifizierungsmethoden miteinander kombiniert. Je nach Wirtspflanze und Symptomatik, aber auch abhängig von der Bedeutung eines vermuteten Erregers (z. B. als Quarantäneschadorganismus), kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz.

Qualitätsmanagement

Alle Verfahren werden im Rahmen unseres Qualitätsmanagements durchgeführt. Für zahlreiche zentrale Methoden wie PCR-basierte Verfahren oder die Bakterien-Isolierung liegen Akkreditierungen vor. In der Anlage zur Akkreditierungsurkunde sind (exemplarisch) akkreditierte Verfahren aufgeführt.

Vorgehensweise bei der Diagnose von Bakterienkrankheiten

Zunächst wird jede Probe für eine Untersuchung auf phytopathogene Bakterien vorbereitet. Dazu werden geeignete erkrankte Pflanzenteile entnommen, gereinigt bzw. oberflächensterilisiert und in einen sogenannten Extraktionsbeutel gegeben (insgesamt 1 bis 4 g je Probe). Das pflanzliche Gewebe wird mechanisch aufgeschlossen (zerquetscht) und mit einer Pufferlösung vermischt. Im Pflanzengewebe enthaltene Bakterien können nun in die Flüssigkeit austreten, grobe Bestandteile werden abgefiltert. Das so entstehende, grob gefilterte Pflanzenextrakt (ca. 4 ml) ist Ausgangsmaterial für alle weiteren Untersuchungen.

Bei unseren Labormethoden unterscheiden wir grob zwei Bereiche:

  1. Nachweis = reiner Nachweis der An- oder Abwesenheit eines Krankheitserregers in der Pflanze. Dies kann über molekulargenetische (Polymerase-Kettenreaktion, PCR) oder serologische (z.B. Immunfluoreszenz-Test, Streifen-Schnelltest) Verfahren erfolgen. Ist nicht zwangsläufig mit einer Anzüchtung von Bakterien verbunden (kulturunabhängig).
  2. Isolierung und Identifizierung = Ausbringen des Pflanzenextraktes auf feste Nährmedien, Isolierung und Anzüchtung einzelner verdächtiger Erregerkolonien und anschließende Identifizierung dieser Isolate. Die Identifizierung erfolgt über klassische biochemische Tests oder serologische und molekulare Methoden.
Die Nachweisverfahren unter 1. können theoretisch auch tote oder inaktive Bakterien nachweisen. Daher beinhaltet die vollständige Diagnose einer bakteriellen Erkrankung normalerweise immer auch eine Isolierung. Alle Proben werden also zunächst auf Nährböden ausplattiert. Nur so kann im Zweifel wirklich gezeigt werden, dass lebende, aktive Bakterien vorhanden sind, die Auslöser der Schäden gewesen sein können. Die Ergebnisse solcher Nachweisverfahren, insbesondere der sehr empfindlichen PCR-Tests, helfen jedoch zu beurteilen, wie mit einer Probe weiter verfahren wird:
  • Fällt ein Nachweistest negativ aus, kann i.d.R. davon ausgegangen werden, dass der Erreger nicht vorhanden ist. Es müssen keine Kolonien weiter untersucht bzw. identifiziert werden.
  • Fällt er positiv aus, wird versucht, den Erreger in Kultur zu nehmen. Verdächtige Kolonien werden mit unterschiedlichen Methoden identifiziert, bis schließlich im Idealfall eine Reinkultur eines pathogenen Bakteriums vorliegt.
Wenn auf Wunsch des Kunden ein sog. „screening“-Verfahren durchgeführt wird, wird lediglich die An- oder Abwesenheit des Erregers in der Pflanze gezeigt; auf eine Anzüchtung und Isolierung wird hierbei bewusst verzichtet.
Bei Erregern, für die kein zuverlässiger kulturunabhängiger Nachweistest zur Verfügung steht (dies ist z.B. bei vielen Xanthomonas- und Pseudomonas-Arten der Fall), erfolgt die Diagnose nur über eine Isolierung, also über Ausplattieren und anschließende Identifizierung verdächtiger Bakterienkolonien.
Je nach angewandtem Methodenspektrum liegt das Ergebnis einer bakteriologischen Laboruntersuchung nach 1 bis maximal 3 Wochen vor.

Methoden bei der Diagnose von Bakterienkrankheiten

Klassische mikrobiologische Verfahren

  • Plattieren, Isolieren: klassisches, kulturbasiertes bakteriologisches Verfahren, bei dem das gewonnene Pflanzenextrakt in verschiedenen Verdünnungen auf geeignete Nährmedien (Agarplatten) ausgebracht wird. Die dort aufwachsenden Bakterienkulturen werden nach Farbe, Form und Beschaffenheit etc. ausgelesen, vereinzelt und in Reinkultur gebracht (isoliert).
  • Identifizierung mit biochemischen Tests: die in Reinkultur vorliegenden Bakterienisolate werden mittels biochemischer Tests identifiziert, d.h. es wird gezeigt, zu welcher Art sie genau gehören. Diese Tests prüfen wichtige Stoffwechselleistungen einer Bakterienart bzw. grundlegende Virulenz-Eigenschaften.

Serologische Verfahren

  • IF-Test (Immunfluoreszenz-Test): die im Pflanzenextrakt oder in Reinkultur vorliegenden Bakterien lassen sich mithilfe von spezifischen Antikörpern und daran gekoppelten Fluoreszenzfarbstoffen anhand ihrer Eiweißbestandteile am Mikroskop sichtbar machen (IF-Test, wird nur noch selten durchgeführt).
  • Schnelltests (Streifentests): mithilfe kommerzieller Schnelltests lassen sich bestimmte Erreger (z.B. Feuerbrand, Erwinia amylovora) anhand ihrer Eiweißbestandteile schnell und sicher direkt im Pflanzenextrakt nachweisen bzw. als Reinkultur identifizieren.
  • Agglutinationstests: die in Reinkultur vorliegenden Bakterienisolate werden mit einem geeigneten, spezifischen Antikörper zusammengebracht. Wenn der gesuchte Erreger vorliegt, kommt es zu einer erkennbaren Eiweiß-Ausflockung.

Molekulargenetische Verfahren

  • PCR (Polymerase-Kettenreaktion): aus dem gewonnenen Pflanzenextrakt bzw. einer Bakterien-Reinkultur wird die gesamte DNA (Erbsubstanz) extrahiert und mittels PCR weiter untersucht. Die PCR vervielfältigt spezifisch nur DNA-Abschnitte des gesuchten Erregers und kann diese „sichtbar“ machen. Für eine immer größer werdende Zahl bakterieller Erreger stehen PCR-Systeme zur Verfügung, die einen zuverlässigen und empfindlichen Nachweis bzw. die Identifizierung eines Pathogens ermöglichen. Besonders geeignet ist das Verfahren als erster Screening-Test, der zeigt, ob eine Probe weiter untersucht werden soll.

Bestätigungstests (nur in Ausnahmefällen nach Absprache mit dem Kunden)

  • Pathogenitätstest: hier werden Testpflanzen künstlich mit dem isolierten Erreger infiziert. Dies kann eine endgültige Bestätigung für die Virulenz eines isolierten/identifizierten Erregers liefern. Bei manchen Quarantäne-Schaderregern ist dies vorgeschrieben.
  • Sequenzierung: hierbei wird die exakte DNA-Sequenz eines geeigneten Bereiches der Erbsubstanz ausgelesen und zur Bestätigung der Identifizierung verwendet. Oft sind Sequenzierungen der einzige Weg, bestimmte Erreger bzw. deren taxonomische Stellung sicher nachzuweisen bzw. zu identifizieren, z.B. bei Xylella fastidiosa. Sofern DNA-Sequenzierungen für eine sinnvolle Auswertung von molekularen (PCR-) Ergebnissen notwendig und angezeigt sind, werden sie nicht separat in Rechnung gestellt. Sequenzierungen werden durch ein beauftragtes Labor, das für dieses Verfahren nach ISO 17025 akkreditiert ist, extern durchgeführt.

Gebühren für Untersuchungen in der Bakteriologie

Die Gebühren werden je Probe erhoben

  • Probenaufbereitung + Isolierung (keine verdächtigen Kolonien, kein Wachstum): 20 Euro
  • Probenaufbereitung + Isolierung + Identifizierung (biochemisch): 78 Euro
  • Probenaufbereitung + Nachweis (PCR, IF) + Isolierung + Identifizierung (PCR, IF, biochemisch): 89 Euro
  • Probenaufbereitung + Nachweis (PCR, IF) + Isolierung (Nachweis negativ, keine verdächtigen Kolonien oder kein Wachstum): 74 Euro, jede weitere Probe 59,20 Euro
  • Probenaufbereitung + Nachweis (PCR-screening): erste Probe 62, jede weitere Probe 46,50 Euro
  • Probenaufbereitung (+ Nachweis) + Isolierung + Identifizierung + Bestätigungstest: 158 Euro (nur nach zusätzlicher Absprache mit dem Kunden)

Gebühren-Beispiele für die häufigsten Fälle in der Bakteriologie

  • eine Probe mit Verdacht auf einen Erreger, für den kein kulturunabhängiges Nachweisverfahren genutzt wird (z.B. Pseudomonas-Arten) wird auf Nährböden ausplattiert; kein Bakterien-Wachstum, bzw. keine verdächtigen Kolonien: 20 Euro
  • eine Probe mit Verdacht auf einen Erreger, für den kein kulturunabhängiges Nachweisverfahren genutzt wird (z.B. Pseudomonas-Arten) wird auf Nährböden ausplattiert; die auswachsenden Kolonien werden mittels biochemischer Tests identifiziert: 78 Euro
  • Proben sollen im Rahmen eines screening-Tests auf (latenten) Befall mit einem bestimten Erreger untersucht werden. Eine Isolierung/Inkulturnahme wird nicht durchgeführt: 62 bzw. 46,50 Euro
  • eine Probe mit Verdacht auf einen Erreger, für den kulturunabhängige Nachweisverfahren genutzt werden können (z.B. Pseudomonas syringae pv. aesculi), wird sowohl auf Nährböden ausplattiert als auch einer DNA-Extraktion und PCR zugeführt. Bei positivem Befund in der PCR werden auswachsende Kolonien mit biochemischen Tests und/ oder PCR identifiziert: 89 Euro
  • eine Probe mit Verdacht auf einen Erreger, für den kulturunabhängige Nachweisverfahren genutzt werden können (z.B. Pseudomonas syringae pv. aesculi), wird sowohl auf Nährböden ausplattiert als auch einer DNA-Extraktion und PCR zugeführt. Trotz positivem Befund in der PCR wachsen keine verdächtigen Kolonien aus: 74 bzw. 59,20 Euro
  • eine Probe mit Verdacht auf einen Erreger, für den kulturunabhängige Nachweisverfahren genutzt werden können (z.B. Pseudomonas syringae pv. aesculi), wird sowohl auf Nährböden ausplattiert als auch einer DNA-Extraktion und PCR zugeführt. Bei negativem Befund in der PCR werden keine Identifizierungstests durchgeführt: 74 bzw. 59,20 Euro

Informationen zu Untersuchungen in der Mykologie: Methoden und Gebühren

Wissenswertes zur Diagnose von Pilzkrankheiten

Eine unabdingbare Voraussetzung für einen effizienten und Ressourcen schonenden Pflan-zenschutz ist eine exakte Diagnose von Pflanzenschadorganismen. Hier spielen besonders Pilze eine große Rolle. Vielfach ist es nicht möglich, allein auf Grund der Symptomatik gezielt einen Schadorganismus anzusprechen. Eine genaue Laboruntersuchung ist erforderlich, um darauf basierend gezielte Pflanzenschutzmaßnahmen durchzuführen. Für die meisten Untersuchungen werden klassische Methoden angewandt.

Qualitätsmanagement

Alle Verfahren werden im Rahmen unseres Qualitätsmanagements durchgeführt. Für bestimmte Untersuchungen liegt eine Akkreditierung der ISTA (International Seed Testing Association) vor.

Vorgehensweise zur Diagnose von Pilzkrankheiten

Zunächst ist bei dem Probenmaterial zu unterschieden, ob es sich um Pflanzenorgane (Blätter, Wurzeln, Stängel, Blüten), um Saatgut oder Substrate handelt, da jeweils andere Methoden zur Anwendung kommen.
Pflanzen
Bei Verdacht einer pilzlichen Infektion werden erkrankte Pflanzenteile auf speziellen Nährmedien ausgelegt und in Abhängigkeit der nachzuweisenden Organismen unter verschiedenen Bedingungen kultiviert. Meist erfolgt bei der Probenvorbereitung noch eine Oberflächendesinfektion des Materials, um außen anhaftende Mikroorganismen abzutöten, da für Schäden überwiegend nur solche Pilze infrage kommen, die sich im Gewebe befinden.
In der Regel dauert es dann ein bis zwei Wochen bis evtl. vorhandene Pilze aus dem erkrankten Gewebe auswachsen. Danach erfolgt die mikroskopische Analyse typischer Strukturen wie z. B. der Sporen zur Bestimmung des Pilzes.
Saatgut
Für viele samenbürtige Erkrankungen liegen international standardisierte Untersuchungsmethoden vor (Seed Health Testing Methods der ISTA). Dies betrifft vor allem Getreide und Leguminosen.

Wir bieten hier folgende Untersuchungen an:

  • Besatz von Weizen- und Dinkelsaatgut mit Sporen des Stein- und Zwergsteinbrandes mittels eines Filtrationsverfahrens
  • Befall von Gerstensaatgut mit Flugbrand – Analyse von 2000 Embryonen je Probe
  • Brennflecken bei Erbse (Ascochyta pisi u.a.)
  • Brennflecken bei Lupine (Agarplattentest)
  • Brennflecken und Schokoladenflecken bei Ackerbohnen (Agarplattentest)
  • Phomopsis-Komplex (Diaporthe phaseolorum) bei Sojabohnen (Agarplattentest)
  • Botrytis cinerea bei Sonnenblumen (Agarplattentest)
  • Septoria petroselini bei Petersilie (direkte mikroskopische Analyse auf Vorhandensein von Perithecien des Erregers)
  • Verschiedene samenbürtige Schadpilze (B. cinerea, Colletotrichum lini, Alternaria linicola) bei Lein (Agarplattentest)
  • Streifenkrankheit (Pyrenophora graminea) bei Gerste (Filterpapiermethode kombiniert mit Fluoreszenztest)
  • Gerstenhartbrand (Ustilago hordei)

Substrate

  • Nachweis des Kartoffelkrebserregers (Synchytrium endobioticum) aus Bodenproben mittels eines Nasssiebverfahrens
  • Nachweis von Oomyceten (Phytophthora spp.; Pythium spp.) mittels eines Köderverfahrens

Gebühren

  • Mykologische Untersuchung Pflanzen, Saatgut (Ausnahmen s.u.) und Substrate je Probe: 49,50 Euro
  • Untersuchung auf Brandsporen inkl. Artendifferenzierung: 37,50 Euro
  • Untersuchung auf Gerstenflugbrand: 98,50 Euro

Informationen zu Untersuchungen in der Nematologie: Methoden und Gebühren

Generelle Informationen zu nematologischen Untersuchungen

Nematoden sind mikroskopisch kleine Älchen, die nur mit nematologischen Extraktionsverfahren und speziellen Diagnosemethoden genau bestimmt werden können. Nematodenschäden werden häufig falsch bewertet oder einfach übersehen. Der Grund dafür ist, dass die Schadsymptome oft unter der Erde an den Wurzeln vorkommen. Für jeden sichtbar sind jedoch die in einem Pflanzenbestand runden bis linsenförmige Stellen, die durch ein reduziertes Pflanzenwachstum und bei Trockenheit schlaffen oder auch chlorotischen Blättern auffallen. Um Aussagen über das Schadpotential von Nematoden treffen und die sich daraus ableitenden Bekämpfungsmaßnahmen entwickeln zu können, werden im Auftrag von Beratern und Praktikern nematologische Untersuchungen von Boden- und Pflanzenproben durchgeführt. Pflanzenparasitäre Nematoden können neben Wurzeln auch Stängel, Blätter, Blüten und Samen einer Pflanze befallen.

Weiterführende Informationen zu pflanzenparasitären im Gartenbau finden Sie unter folgendem Link: Externer Link

Qualitätsmanagement

Für die Extraktion und die Bestimmung der Nematodenarten des Kartoffelzystennematodens (Globodera pallida, Globodera rostochiensis) sind spezielle Verfahren akkreditiert. Sie sind in der Anlage zur Akkreditierungsurkunde aufgeführt.

Vorgehensweise bei nematologischen Untersuchungen

Bei Eingang einer Boden- oder Pflanzenprobe wird zuerst der Zustand der Probe bewertet. Sind Bodenproben oder Pflanzenteile zu trocken, dann ist es wahrscheinlich, dass die Nematoden bereits abgestorben sind. In diesem Fall wird eine erneute Probenahme angeordnet. Eine Anleitung zur Probenahme und Informationen zur Probenlagerung sind unter dem unten aufgeführten Link verfügbar. Aufgrund der Angaben auf dem Probenbegleitschein und den Schadsymptomen wird festgelegt, welches Extraktionsverfahren bei den verschiedenen Proben Anwendung findet. Eventuell sind für einen Nematoden mehrere Untersuchugsverfahren notwendig. Sind die Nematoden extrahiert, dann werden mikroskopisch die Gattung, die Art und deren Häufigkeit bestimmt. Ist eine morphologische Bestimmung nicht möglich, dann werden weitere Verfahren, wie z.B. die Polymerase-Kettenreaktion (PCR), hinzugezogen. Die ermittelte Anzahl Nematoden pro 100 ml Boden oder pro Gramm Pflanzenmaterial ermöglichen eine Bewertung des Befalls.

Anleitung zur Probenahme von Privatproben zur Untersuchung auf Nematoden

Nematologische Untersuchungsmethoden

Biotest
Der Biotest wird für die Ermittlung von Resistenzen gegen zystenbildende Nematoden verwendet. Der Augensteckling oder Samen einer Sorte oder eines Zuchtstammes wird in das Biotestgefäß gelegt und mit Substrat abgedeckt. Nach 8 – 10 Wochen wird die Außenseite des Wurzelballes nach neu gebildeten Zysten abgesucht.
Fenwick-Verfahren
Vorgetrocknete Erde wird in eine Spülvorrichtung (Pollähne-Kanne oder MEKU-Bodenprobenextraktor) gegeben und mit hohem Wasserdruck ausgespült. Die leichteren, auf der Wasseroberfläche schwimmenden Zysten werden in einem Sieb (Maschenweite 250 µm) aufgefangen, während die schweren Bodenteilchen nach unten sinken und verworfen werden. Die extrahierten Zysten werden nach Bedarf gequetscht und der Inhalt auf seine Lebensfähigkeit hin überprüft. Die lebensfähigen Eier und Juvenile des Kartoffelzystennematodens werden zu einem Teil für die Bestimmung der Art in die PCR und zum anderen Teil zur Bestimmung von Pathotypen (vergleichbar mit Rassen) in Biotestgefäße mit einer anfälligen Kartoffelsorte (Desirée) gegeben.
Baermann-Trichter
Bei der Extraktion von freilebenden Nematoden findet an der LfL das Baermann-Trichter-Verfahren Verwendung. Dafür werden zweimal 50 ml Erde auf ein Milchfiltervlies gegeben, das in einem Sieb auf einem Glastrichter liegt. Für die Dauer von 3 Tagen ist es wichtig, dass der untere Teil des Bodens mit Wasser in Berührung bleibt. Die Nematoden wandern der Feuchtigkeit entgegen und sacken, nachdem sie das Vlies durchwandert haben, auf den Grund des Trichters ab. Von dort werden mit einer Pipette 4 ml der Suspension für die weitere Untersuchung abgezogen.
Sprühnebel-Anlage
Für die Extraktion von Nematoden aus Pflanzenteilen (Wurzeln, Blätter, Stängel, Rinde, Kultursubstrat, Sägespäne) wird das Sprühnebelverfahren angewendet. Die Pflanzenteile werden mit einer Schere zerkleinert und auf einen Filter mit einem Gaze-Sieb gegeben, der in einem Glaszylinder steht. In regelmäßigen Abständen werden die Pflanzenteile ca. 3 Tage lang mit einem feinen Sprühnebel besprüht. Die Nematoden wandern aus den Pflanzenteilen aus und werden mit dem nächsten Sprühnebel abgespült und am Boden des Glaszylinders gesammelt. Dort werden 10 ml der Suspension entnommen und unter dem Mikroskop nematologisch untersucht.
Acetox-Verfahren
Für den quantitativen Nachweis von Rübenzystennematoden aus Bodenproben wird durch die chemische Substanz „Acetox“ der Schlupf von Juvenilen aus Zysten künstlich induziert. Die inkubierten Bodenproben werden 3 Tage bei einer konstanten Temperatur von 26°C in einem Trockenschrank gelagert und anschließend zweimal 50 ml Boden für die Extraktion der Juvenilen auf einen Baermann-Trichter gegeben (siehe oben).
Quellmethode
Saatgut wird in einen Becher gegeben und für 24 Stunden in Wasser eingeweicht. Die so gewonnene Suspension wird dann für weitere 4 Stunden in einen Baermann-Trichter gegeben. Anschließend werden 4 ml Suspension mit einer Pipette abgezogen und unter dem Mikroskop untersucht.
Molekularbiologische Verfahren (PCR)
Die Polymerase-Kettenreaktion ist das momentan sicherste Verfahren bei der Bestimmung von Nematodengattungen und -arten. Es ist hoch sensitiv und wird daher besonders im akkreditierten Bereich zur Artbestimmung des Kartoffelzystennematodens verwendet. Auch bei weiteren Nematodengattungen findet das Verfahren Anwendung. Aus dem Nematodenmaterial (Eier und Juvenile) wird das Erbmaterial (DNA) extrahiert. In der PCR werden spezifische Teile dieser DNA vermehrt und sichtbar gemacht.

Gebühren für Untersuchungen in der Nematologie

  • Die Gebühren werden pro Probe erhoben
  • Zystennematoden und Pathotypenfeststellung nach dem Biotestverfahren: 3,00 Euro
  • Zystennematoden nach dem Fenwick-Verfahren: 7,00 Euro
  • Bestimmung von Gattungen freilebender und gallenbildender Nematoden bei Pflanzen, Boden und Samen: 25,00 Euro
  • Molekularbiologische Artbestimmung von Nematodengattungen: 25,00 Euro

Kundenzufriedenheit - Ihre Meinung ist uns wichtig

Eine gute, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern ist uns sehr wichtig.
Die Zusammenarbeit mit den Auftraggebern basiert auf Vertrauen und Transparenz. Die Diagnoselabor der LfL möchten den Ansprüchen ihrer Auftraggeber gerecht werden. Um die künftige Zusammenarbeit zu optimieren, den Wünschen und Anforderungen der Auftraggeber besser zu entsprechen, sind Rückmeldungen der Kunden eine Grundvoraussetzung. Zu diesem Zweck haben wir einen Fragebogen zur Kundenzufriedenheit erstellt auf dem unsere Kunden die Zusammenarbeit mit den Diagnoselaboren bewerten und wichtige Hinweise zur Verbesserung geben können. Negative Meldungen werden zum Anlass genommen, das Qualitätsmanagementsystem weiterzuentwickeln. Den Ursachen für die Unzufriedenheit des Kunden wird nachgegangen, Fehler und Unzulänglichkeiten soweit wie möglich behoben und falls erforderlich Korrekturmaßnahmen eingeleitet. Alle Kunden bitten wir, sich die Zeit zu nehmen und unseren Fragebogen auszufüllen. Wir danken Ihnen für Ihre Auskünfte.