Einfuhr aus einem Drittland (Nicht EU-Mitgliedsland)

Durch den weltweiten Handel mit Pflanzen und pflanzlichen Produkten können gefährliche Pflanzenkrankheiten oder Pflanzenschädlinge verbracht werden, die eine Gefahr für unsere heimischen Kultur- und Wildpflanzen darstellen. Daher gelten für den Import von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen aus außereuropäischen Ländern besondere Regelungen der Europäischen Union (EU), die einheitliche Schutzbestimmungen und Einfuhrverbote präzisieren.

Regelungen zur Einfuhr von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen aus Drittländern

Die Einfuhr von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und sonstigen Gegenständen nach Deutschland ist klar geregelt. Um die Voraussetzungen für einen Import zu erfüllen, ist meist eine Genehmigung notwendig. Welche Warengruppen zeugnis- und untersuchungspflichtig sind, welche Formulare ausgefüllt werden müssen und ob eine Registrierung notwendig ist, richtet sich nach den jeweiligen Bestimmungen.  Mehr

Änderung der Anhänge der Richtlinie 2000/29/EG, Inkrafttreten zum 1. Januar 2018

Zum 1. Januar 2018 wurden die in der Durchführungsrichtlinie (EU) 2017/1279 der Kommission enthaltenen Änderungen der Anhänge I bis V der Richtlinie 2000/29/EG wirksam. Die Änderungen sind durch den Bezug auf diese Anhänge in der Pflanzenbeschauverordnung unmittelbar in deutsches Recht umgesetzt. Es ergeben sich u.a. Änderungen der Einfuhrbestimmungen in die EU und der Verbringung innerhalb der EU. Dabei gibt es auch neue und geänderte Anforderungen für Schutzgebiete. Die wesentlichen Änderungen werden nachfolgend erläutert.  Mehr

Einfuhr von Holz, Rinde und Holzprodukten sowie Verpackungsholz in Gebrauch gemäß Risikowarenliste

Zum 11. Januar 2019 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 30.01.2019) eine neue Risikowarenliste veröffentlicht. Damit treten Änderungen bei der Anmeldepflicht für 1) Holz und deren Erzeugnisse sowie für aus Drittländern eingeführtes 2) Verpackungsholz in Gebrauch in Kraft.   Mehr

Anwenderhilfe für die Antragstellung von gemäß Durchführungsbeschluss 2018/1137 geregelten Waren

Mit dem neuen Durchführungsbeschluss 2018/1137 sind Warenimporte aus China bzw. Weißrussland geregelt, soweit diese durch ISPM Nr. 15 pflichtiges Verpackungsholz begleitet werden. Neben der Ausweitung der Kontrollregelungen wurde auch die Liste der spezifizierten Waren auf 52 Zollcodes erweitert. Ab dem 01.10.2018 unterliegen Importe der im Beschluss aufgeführten Waren (Anhang 1) aus Weißrussland bzw. China der Überwachung bzw. Kontrolle durch die EU-Mitgliedsländer.   Mehr

Kontakt
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Pflanzenschutz
Phytosanitäre Überwachung bei Ein- und Ausfuhr (IPS4a)
Lange Point 10
85354 Freising
E-Mail: pflanzengesundheit@lfl.bayern.de