Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Herbologie

Hier werden aktuelle Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Herbologie vorgestellt. Problemstellungen im Bereich der Herbologie oder Unkrautkunde entstehen zum Einen durch das Auftreten neuer oder bisher nicht als Problempflanzen in Erscheinung getretener Arten. Zum Anderen erforden neue Kulturen auch neue Strategien zur Unkrautkontrolle. Neben dem Erarbeiten direkter Strategien für die landwirtschaftliche Praxis werden auch grundsätzlichere Fragestellungen bearbeitet, wie z. B. die Entwicklung der Unkrautflora bei reduziertem Pflanzenschutzmitteleinsatz in einem Langzeitversuch.

Forschungs- und Innovationsprojekt
Effektives Management von Wasser-Kreuzkraut im bayerischen Grünland

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Das Wasser-Kreuzkraut tritt seit einigen Jahren verstärkt auf Feuchtwiesen im voralpinen Grünland auf. Aufgrund seines Gehalts an giftigen Alkaloiden stellt es ein großes Problem für die Tiergesundheit dar. In einem interdisziplinären Forschungsprojekt der LfL und TUM sollen Möglichkeiten zur Regulation des Wasserkreuzkrauts erarbeitet werden, die den Bedürfnissen sowohl der Landwirtschaft als auch des Naturschutz Rechnung tragen.  Mehr

Entwicklung von Verfahren zur chemischen Unkrautregulierung bei der Anpflanzung von Energieholzplantagen mit Pappeln und Weiden

Energieholz-Versuchsanlage mit Pappeln und Weiden im vierten Standjahr

Zur Etablierung von Energieholz-Kurzumtriebsplantagen (KUP) auf Ackerflächen ist die effektive Unkrautregulierung im Pflanzjahr eine wichtige Maßnahme. In einem Forschungsprojekt wurden neue Anwendungsverfahren für den effizienten und kulturverträglichen Herbizideinsatz in neu angelegten Energieholz-Kurzumtriebsplantagen entwickelt.   Mehr

Langzeitversuch zur Minderung der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Ackerbau

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Als Teil eines bundesweiten Forschungsvorhabens zur Reduktion des Pflanzenschutzmitteleinsatzes wurde im Jahr 2005 ein Dauerversuch angelegt. Seitdem werden in einer standordtypischen Fruchtfolge unterschiedliche Behandlungsintensitäten bei allen Pflanzenschutzmaßnahmen geprüft. Als zusätzliche Fragestellung wird der Einfluß von regelmäßigem Pflugeinsatz im Vergleich zu nicht-wendender Bodenbearbeitung untersucht.  Mehr

Regulierung von Wasser-Kreuzkraut und Gemeiner Rispe auf dem Grünland durch Herbizide auf biologischer Basis

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Gemeine Rispe und Wasserkreuzkraut sind aufgrund negativer Auswirkungen auf Aufwuchsqualität, Nährstoffertrag und Tiergesundheit im Grünland unerwünscht. Vor allem in der ökologischen Grünlandbewirtschaftungen fehlen jedoch effektive Möglichkeiten zur Kontrolle dieser Problempflanzen. Im Rahmen eines Forschungsvorhaben wurde die Wirksamkeit verschiedener „Bio-Herbiziden“ auf der Basis pflanzlicher Säuren und Öle in Labor- und Freilandbedingungen geprüft.   Mehr