Futterwirtschaft und Futterkonservierung

Der größte Anteil des Proteins in der Milchviehfütterung wird aus dem betriebseigenen Grobfutter bereitgestellt. Dabei kann hochwertiges Eiweiß aus Gras, Klee und Luzerne die notwendige Ergänzung mit zugekauftem Kraftfutter reduzieren. Ein Fokus der Lehr-, Versuchs- und Fachzentren liegt auf der gezielten Nutzung ihrer Futterflächen. Die die Ergebnisse der Datenauswertung sind nun zusammengefasst.

Kontakt
Arbeitsbereich Futterwirtschaft
Koordination: Martin Schäffler
Tel.: 08161 8640-7447
E-Mail: Tierernaehrung@LfL.bayern.de

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Martin Schäffler

Futterwirtschaft

Forschungs- und Innovationsprojekt
Demonstrationsnetzwerk "Kleinkörnige Leguminosen" (KleeLuzPlus)

Logo des Demonstrationsnetzwerkes "Kleinkörnige Leguminosen"

Das Demonstrationsnetzwerk "Demonet-KleeLuzPlus" verfolgt im Rahmen der Eiweißpflanzenstrategie des BMEL das Ziel, durch ein bundesweites Netzwerk von Praxisbetrieben den Anbau und die Verwertung von kleinkörnigen Leguminosen zu optimieren und auszuweiten.   Mehr

Aufwuchsverlauf von Grünlandbeständen in Bayern 2021

Grashäcksler und Traktor mit Anhänger bei der Ernte

Grünlandmonitoring 2021: Die Entwicklung des vielfältigen Grünlandes im Frühjahr hängt von vielen Faktoren ab. Aufwuchsuntersuchungen und Ertragsschätzungen auf verschiedenen bayerischen Standorten geben darüber Aufschluss.   Mehr

Siloballen – eine runde Sache

gestapelte Siloballen an Wiesenrand

Oft sieht man, am Straßen- oder Wiesenrand liegend oder stehend, große, bunte Ballen – sogenannte Siloballen. Was hat es mit diesen Siloballen auf sich?   Mehr

Untersuchungen zur Lagerung von Grassilage-Rundballen

stehend gelagerter Ballen und längs gelagerter Ballen auf Palette

Hat die Lagerung einen Einfluss auf die Qualität von Grassilage-Rundballen?
Die Lagerung von Rundballen ist stirn-und längsseitig möglich. In einem Versuch wurden bei Verfahren gegenübergestellt, ob Unterschiede hinsichtlich Verdichtung, Silagequalität und aerober Stabilität feststellbar sind. Zusätzlich wurden auch die genauen Gewichtsverluste der einzelnen Ballen bestimmt.   Mehr

Neue Siliertechniken - Silotunnel (Silospeed)

30577 Vertikale Schichten

Welches ist die richtige Siliertechnik für Ihren Betrieb? Besonders in kleineren Betrieben und jenen, welche zusätzliche Futtermittel wie z.B. Luzerne verfüttern sind die Forderungen nach hoher Silagequalität, niedriger Arbeitsbelastung und geringen Kosten nur schwer vereinbar. Das System Silospeed aus Österreich bereichert den Markt und könnte für so manchen Betrieb eine geeignete Lösung sein.  Mehr

Silierung von trockenheitsgeschädigtem Silomais: Welche Besonderheiten gilt es zu beachten?

Trockenschaden bei Mais

Die aktuelle, lang andauernde Trockenheit in Teilen Bayerns lässt an vergangene Trockenjahre zurückdenken. Damals kam es zu Ertragsausfällen vom Grünland, wie auch von den Silomaisschlägen. Die resultierende Futterknappheit ließ die Preise beim Zukauf steigen, so dass Möglichkeiten der Verlustminderung bei der Futterkonservierung einen deutlich höheren Stellenwert erlangten.   Mehr

Silierung von Sojabohnen-Ganzpflanzen

Sojabohnen-Feldbestand im August

Ist die gehäckselte Sojabohnen-Ganzpflanze zu unterschiedlichen Ernteterminen silierbar? Wie sieht es dabei mit der aeroben Stabilität und dem Gehalt an Rohnährstoffen aus? Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen die Entscheidungsfindung bei ungünstigen Rahmenbedingungen im Erntejahr unterstützen.   Mehr

Mehr Milch aus Grobfuttereiweiß

Kleegrasbestand am LVFZ Almesbach

Ein Fokus der Lehr-, Versuchs- und Fachzentren liegt auf der gezielten Nutzung ihrer Futterflächen. Der größte Anteil des Proteins in der Milchviehfütterung wird aus dem betriebseigenen Grobfutter bereitgestellt. Dabei kann hochwertiges Eiweiß aus Gras, Klee und Luzerne die notwendige Ergänzung mit zugekauftem Kraftfutter reduzieren. Ein Ansatzpunkt für eine Erhöhung des Anteils an heimischem Grobfutter ist eine entsprechende Flächennutzung.  Mehr

Effiziente Futterwirtschaft und Nährstoffflüsse in Futterbaubetrieben

Grünlandernte mit Häcksler

Für einen Milchviehbetrieb ist es entscheidend, wie viel qualitativ hochwertiges Grobfutter „frei Trog“ zur Fütterung angeboten wird. Dies bedeutet die Futterwirtschaft so auszurichten, dass möglichst wenig Verluste entlang der Futterproduktionskette auftreten. In einem institutsübergreifenden Forschungsvorhaben fanden dazu Untersuchungen an den Lehr-, Versuchs- und Fachzentren (LVFZ) der LfL statt. Die Schlussfolgerungen aus den Untersuchungen sind nun als LfL-Schriftenreihe "Effiziente Futterwirtschaft und Eiweißbereitstellung in Futterbaubetrieben" erschienen.  Mehr