Programm
LfL Düngebedarf Online – Düngebedarfsermittlung mit Nmin-Simulation und Düngedokumentation (EDV-Fachprogramm)

Gemäß DüV vor der Düngung den Düngebedarf der Kulturen planen und nach der Düngung die ausgebrachte Düngegabe dokumentieren ist nicht leicht. Beides ist mit dem aktuellen EDV-Fachprogramm "LfL Düngebedarf Online" möglich. Zudem gibt das Programm Hinweise, wie Betriebe mit roten Flächen ihre Anbau- und Düngeplanung optimieren können. Das Programm ist rechtssicher und erfüllt die Aufzeichnungspflichten nach DüV.

Zugang zum Onlineprogramm LfL Düngebedarf
Das Programm steht für die Düngebedarfsermittlung 2021 zur Verfügung.

Erklärvideo zu LfL Düngebedarf Online – Dokumentation 2020/2021

Eingabemaske aus "LfL Düngebedarf Online"
Das Video erklärt die Anwendung des EDV-Fachprogramms „LfL Düngebedarf Online“. Schritt für Schritt wird anhand von fünf Beispiel-Feldstücken die Düngebedarfsermittlung 2021 und die Dokumentation der ausgebrachten Düngung beschrieben.

Video zu LfL Düngebedarf Online – Dokumentation 2020/2021

Funktionen des Programms

  • Düngebedarfsermittlung mit automatischem Laden der Flächen aus dem Mehrfachantrag
  • Simulation des Nmin - Werts
  • Aufzeichnung ausgebrachten Düngung
  • Aufzeichnung der Weidehaltung
  • Düngedokumentation nach Anlage 5 DüV
  • Optimierung auf roten Flächen
    • 20 % Reduzierung des Düngebedarfs
    • Nutzung der Regel 160/80
  • Erstellung eines Ausdrucks für die Erfüllung der Aufzeichnungs- und Dokumentationspflicht
Weitere Erläuterungen zum Programm
Bei der erstmaligen Verwendung des Programms werden die Daten des letzten verfügbaren Mehrfachantrags automatisch geladen.
Im Startjahr sind Angaben zum Vorjahr und das aktuelle Jahr zu erfassen. Diese sind notwendig für die Anrechnung der Vorfrucht und der organischen Düngung aus dem Vorjahr in der Düngebedarfsermittlung. Die Angaben aus dem Vorjahr sind zudem zur Erfüllung der Auszeichnungs- und Dokumentationspflicht der ausgebrachten Düngung notwendig. In den folgenden Jahren können die vorhandenen Daten aus den Vorjahren als Datengrundlage verwendet werden.
Über „Werkzeuge“ kann die Eingabe schneller erfolgen, insbesondere bei Betrieben mit vielen Schlägen. Für ein fehlerfreies Arbeiten mit dem Onlineprogramm müssen die Eingaben in ALLEN Masken vollständig erfolgen und über den „Weiter“-Button gespeichert werden.
Möchten Sie einer anderen Person die Möglichkeit erteilen, die Daten einzusehen oder die Berechnung für Sie im Programm durchzuführen, können Sie dieser Person eine Vollmacht erteilen.

Vollmacht Berechnung Düngebedarfsermittlung (bsp. LKP- oder LKV-Berater)

Simulation des Nmin-Werts

Für Zweitfrüchte, Hopfen, Wein, Spargel und einige Sonderkulturen kann kein Nmin-Wert simuliert werden. Stehen diese Kulturen auf roten Flächen, muss eine Stickstoff-Bodenuntersuchung gezogen und untersucht werden. Wenn bei der Hauptfrucht eine Probe gezogen wurde, ist auf derselben Fläche bei Zweitfrüchten keine mehr notwendig.

Übersicht über im Programm enthaltene Kulturen und für welche eine Nmin-Simulation erfolgt pdf 128 KB

Bei der Simulation des Nmin-Werts handelt es sich nicht um ein separates Programm, sondern um eine integrierte Funktion im Onlineprogramm „LfL Düngebedarf. Sobald bei Hauptfrüchten kein Nmin-Wert eingegeben wird, wird im Programm der Nmin-Wert automatisch simuliert. Auf roten Flächen muss jedoch mindestens je Fruchtart eine eigene Stickstoff-Bodenuntersuchung vorliegen. Bei einer Nmin-Untersuchtung ist der Nmin-Wert dieser Untersuchungen im Programm für diesen Schlag einzutragen, wenn die Fläche im Programm mitgeführt wird. Für die restlichen roten Flächen mit der gleichen Kultur kann der Bodenstickstoffgehalt ebenfalls untersucht werden, er kann und darf aber auch simuliert werden.

Informationen zur Simulation des Nmin-Werts