Programm
LfL Düngebedarf – Düngebedarfsermittlung mit Simulation des Nmin-Werts (Onlineprogramm)

Mittels des Onlineprogramms "LfL Düngebedarf" ist eine schriftliche Düngebedarfsermittlung für Kulturen des Ackers und des Grünlands möglich. Neben Stickstoff kann hier auch die Düngung mit Phosphat und Kali geplant werden. Der Ausdruck der Düngebedarfsermittlung dient als Nachweis bei einer Betriebskontrolle.

Erläuterungen zum Programm

Bei der erstmaligen Verwendung des Programms werden die Daten des letzten verfügbaren Mehrfachantrags automatisch geladen.
Im Startjahr sind Angaben zum Vorjahr und das aktuelle Jahr zu erfassen. Diese sind notwendig für die Anrechnung der Vorfrucht und der organischen Düngung aus dem Vorjahr. In den folgenden Jahren können die vorhandenen Daten aus den Vorjahren als Datengrundlage verwendet werden.
Über „Werkzeuge“ kann die Eingabe schneller erfolgen, insbesondere bei Betrieben mit vielen Schlägen.
Für ein fehlerfreies Arbeiten mit dem Onlineprogramm müssen die Eingaben in ALLEN Masken vollständig erfolgen und über den „Weiter“-Button gespeichert werden. Bei Auftreten eines technischen Fehlers bitte laut Beschreibung in den „Häufig gestellten Fragen zu LfL Düngebedarf“ vorgehen.

Häufig gestellte Fragen zu LfL Düngebedarf

Möchten Sie einer anderen Person die Möglichkeit erteilen, die Daten einzusehen oder die Berechnung für Sie im Programm durchzuführen, können Sie dieser Person eine Vollmacht erteilen.

Vollmacht Berechnung Düngebedarfsermittlung (bsp. LKP- oder LKV-Berater)

Simulation des Nmin-Werts

Für Zweitfrüchte, Hopfen, Wein, Spargel und einige Sonderkulturen kann kein Nmin-Wert simuliert werden. Stehen diese Kulturen auf roten Flächen, muss eine Stickstoff-Bodenuntersuchung gezogen und untersucht werden. Wenn bei der Hauptfrucht eine Probe gezogen wurde, ist auf derselben Fläche bei Zweitfrüchten keine mehr notwendig.

Übersicht über im Programm enthaltene Kulturen und für welche eine Nmin-Simulation erfolgt pdf 128 KB

Bei der Simulation des Nmin-Werts handelt es sich nicht um ein separates Programm, sondern um eine integrierte Funktion im Onlineprogramm „LfL Düngebedarf. Sobald bei Hauptfrüchten kein Nmin-Wert eingegeben wird, wird im Programm der Nmin-Wert automatisch simuliert. Auf roten Flächen muss jedoch mindestens je Fruchtart eine eigene Stickstoff-Bodenuntersuchung vorliegen. Bei einer Nmin-Untersuchtung ist der Nmin-Wert dieser Untersuchungen im Programm für diesen Schlag einzutragen, wenn die Fläche im Programm mitgeführt wird. Für die restlichen roten Flächen mit der gleichen Kultur kann der Bodenstickstoffgehalt ebenfalls untersucht werden, er kann und darf aber auch simuliert werden.

Informationen zur Simulation des Nmin-Werts