Institute for Fisheries
Institut für Fischerei

Bayerns Binnenfischerei umfasst die Bereiche Fluss- und Seenfischerei sowie Fischhaltung und Fischzucht. Dabei sind die bedeutendsten Produktionszweige die Forellen- und die Karpfenteichwirtschaft. Aber auch die intensive Aquakultur bietet ein großes Potenzial.
Zu den wichtigsten Aufgaben des Instituts für Fischerei zählen die Forschung und die Ausbildung in diesen Themengebieten. Im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, inklusive der Fischerprüfung, werden jährlich Tausende Personen im Umgang mit Fisch und Gewässer geschult.

Aktuell

Digitale Transformation: Von Bildung bis Behördengang
Die Online-Fischerprüfung dient als Vorbild des Bayerischen e-Governments

Fisch im Wasser

Alles begann mit überfüllten Turnhallen und Veranstaltungsräumen, in denen bayerische Angler ihre staatliche Fischerprüfung ablegen mussten. Was mit der digitalen Transformation für eine enge Zielgruppe begann, hat sich als technische Revolution für alle staatlichen Einrichtungen entwickelt. „Wir bieten heute rund ums Jahr Prüfungen an. Zudem unterstützen wir dabei auch lese- und rechtschreibschwache sowie anderssprachige Bürger“, sagt der LfL-Fischerei-Experte Dr. Eberhard Leuner. Er teilt nicht nur sein Wissen über Dorsch und Dorade, sondern auch über Digitales.  Mehr

Jahresbericht der LfL 2017: Schwerpunktthema "Digitalisierung"

Berufsausbildung
Ausbildungskooperation

Die neue „Verordnung über die Berufsausbildung zum Fischwirt und zur Fischwirtin“ ist am 1. August 2016 in Kraft getreten. Zur Ergänzung und Vertiefung der betrieblichen Ausbildung bietet das Institut für Fischerei sieben „Überbetriebliche Ausbildungsmaßnahmen“ an. Wenn die Lehrinhalte im Betrieb vermittelt werden, ist ein Besuch der Wahlpflichtlehrgänge nicht verpflichtend. Die Ausbildungsinhalte können eventuell in einem Partnerbetrieb abgedeckt werden. Ein Ausbildungskooperationsvertrag ist dazu möglicherweise notwendig.  Mehr

Vertragsmuster zur Ausbildungskooperation im Beruf Fischwirt pdf 1,3 MB Info

Fischottermanagement

Fischotter breiten sich seit einigen Jahren aus Österreich und Tschechien kommend in den östlichen Landesteilen von Bayern aus. Die Staatsregierung hat darauf reagiert und den Fischottermanagementplan mit Personal- und Finanzmitteln ausgestattet. Fischotterberater sind vor Ort und informieren über mögliche Abwehrmaßnahmen, wie den Bau von Abwehrzäunen, stellen aber auch die durch Fischotter entstandenen Schäden fest.

Fischottermanagementplan Externer Link

Tierschutzgerechtes Betäuben und Schlachten von Regenbogenforelle und Karpfen

Regenbogenforelle bei der Schlachtung

Im Sinne des Tierwohls wurden Empfehlungen zur Betäubung und Schlachtung von Regenbogenforellen und Karpfen für die Praxis erarbeitet.   Mehr

Untersuchung des Seeforellenbestandes im Starnberger See

Die Seeforellen laichen in einmündenden Fließgewässern. Der Einstieg laichbereiter Seeforellen wird mit Hilfe der Elektro- und Reusenfischerei ermittelt. Hilfreiche Informationen zu Alter, Wachstum und Reifegrad der Seeforellen durch Probennahmen aus den Fängen der Berufs- und Angelfischerei.  Mehr

Im Fokus

Anleitungen

Beteiligung an Arbeitsschwerpunkten der LfL

Staatl. Fischerprüfung

Kontakt

  • Fischerprüfung

  • Telefon:

    08151 2692-130

Ausgewählte Publikationen