Institute for Animal Husbandry, Animal Nutrition and Feed Management
Institut für Tierhaltung, Tierernährung und Futterwirtschaft

Die Nutztierhaltung hat für die bayerische Landwirtschaft eine zentrale Bedeutung. Landwirtinnen und Landwirte müssen ein angemessenes Einkommen erzielen können, zugleich muss die Art der Nutztierhaltung gesellschaftliche Akzeptanz finden. Daher werden am Institut für Tierhaltung, Tierernährung und Futterwirtschaft (ITF) ganzheitliche, tier- und umweltgerechte Konzepte für die Haltung und Fütterung von Rindern, Schweinen, Geflügel und weiteren Nutztieren, für die Futtererzeugung und das landwirtschaftliche Bauwesen untersucht und weiterentwickelt.

Aktuell

Projektstart
DigiMilchPro folgt auf DigiMilch

Bundesagrarminister Alois Rainer übergibt den Förderbescheid für DigiMilchPro

Minister Alois Rainer übergibt Förderbescheid DigiMilchPro

DigiMilchPro startet. Nach der feierlichen Übergabe des neuen Förderbescheids durch den Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer in Berlin nimmt das neue Projekt zur Digitalisierung in der Prozesskette Milcherzeugung seine Arbeit auf.  Mehr

Veranstaltungen Netzwerk Fokus Tierwohl

Erster Schnitt im Grünland und Kleegras 2026
Bayernweite Aufwuchsuntersuchungen – Teilnehmer gesucht!

Häcksler, Traktor und Anhänger bei der Grasernte

Der optimale Schnittzeitpunkt ist für die Qualität der Gras- und Kleegrassilage in Hinblick auf die Gehalte an Energie und Eiweiß essenziell. Für den richtigen Schnitttermin bietet das Institut für Tierhaltung, Tierernährung und Futterwirtschaft ab April Aufwuchs­untersuchungen zum ersten Schnitt für ganz Bayern an. Für die Einsendung von Aufwuchsproben suchen wir noch zusätzliche Teilnehmer!  Mehr

Forschungs- und Innovationsprojekt
Unversehrte Ferkelschwänze durch optimierte Fütterung

Ringelschwanz

Die erfolgreiche Haltung unkupierter Ferkel muss zukünftig auch in konventionellen Ställen gelingen, da nicht alle Landwirte auf Premium-Tierwohlställe mit Außenklimareiz und Einstreu umstellen können. Eine Schlüsselrolle könnte hierbei dem Futter zukommen. Ansatzpunkte sind die Faserzusammensetzung der Futterkomponenten und die individuelle Wahlmöglichkeit der Ferkel bezüglich der Nährstoffzusammensetzung.  Mehr

Weitere aktuelle Beiträge

10 Jahre Operatives Rahmenziel Schweinemast in Bayern – Wie nährstoffangepasste Fütterung zur tragenden Säule moderner Schweineernährung wurde

Mastschweine

Als 2015 das „Operative Rahmenziel Schweinemast“ startete, war das Ziel klar: Die Stickstoff (N)- und Phosphor (P)-reduzierte Fütterung sollte aus dem wissenschaftlichen Umfeld in die praktische Anwendung überführt werden – messbar, umsetzbar und breit verankert. Heute, zehn Jahre später, kann die Branche auf ein in Umfang und Datenqualität einzigartiges Praxisprojekt zurückblicken – und auf beeindruckende Ergebnisse, die weit über Bayern hinaus Beachtung finden und Vorbildfunktion einnehmen.  Mehr

Futteruntersuchung ist wichtig – Ergebnisse von Druschfrüchten

Getreidehaufen mit Eimer und Handschaufel

Kenne ich mein Getreide wirklich? Oder füttere ich noch mit Standardwerten? Die Auswertung der LKV-Untersuchungsergebnisse informiert über die Qualitäten und gibt Hinweise zum Einsatz in der Fütterung. Nun sind auch erste Ergebnisse von Getreide- und Leguminosenuntersuchungen 2025 verfügbar.  Mehr

Mykotoxin-Belastung von Weizenkleie: Ergebnisse aus Bayern (2016-2024)

Weizenkleie in verschiedenen Formen (lose und pelletiert)

Bei der Herstellung von Weizenmehl fallen diverse Nebenprodukte an, z. B. Weizenkleie, die bisher nur wenig als Futter eingesetzt wird. Grund dafür ist die Sorge vor einer möglichen Mykotoxin-Belastung. Diese Sorge ist aber nicht gerechtfertigt.  Mehr