Mastschweinefütterung

Mastschweine beim Fressen

Ziel der Schweinemast ist die Erzeugung von Schweinen mit großer Fleischfülle und einem hohen Anteil wertvoller Teilstücke. Je nach Vermarktungsart werden unterschiedliche Ansprüche an die Schlachtkörper gestellt. Vom "Verarbeitungsschwein" für die Wurstwarenherstellung bis zum "Fleisch-" bzw. "Schinkenschwein" reicht dabei die Palette. Darüber hinaus sind die Aspekte des Tierwohles und der Tiergesundheit sowie zahlreiche Umweltauflagen wie z.B. die Düngeverordnung oder Emissionsberichterstattungspflicht zu beachten. Bei all diesen Anforderungen nimmt die Fütterung der Mastschweine eine zentrale Rolle ein.

Unterschiedliche Fütterungsstrategien für eine stickstoff- und phosphorangepasste Mast von Schweinen

Mastschweine beim Fressen

Aktuell werden Futterzusatzstoffe oder Futtermittel beworben, die die Verdaulichkeit von Aminosäuren beziehungsweise die Nährstoffeffizienz verbessern. Eine auf solchen Produkten basierende Fütterungsstrategie wurde in Schwarzenau in Zusammenarbeit mit dem Fleischerzeugerring Mittelfranken geprüft.  Mehr

Unterschiedliche Kalziumgehalte im Mineralfutter bei Phosphorreduzierung in der Schweinemast

Versuchsabteil_M1_Schwarzenau

Bei phosphorreduzierter Fütterung werden durch die eingesetzten Phytasen neben Phosphor auch weiter Nährstoffe wie Kalzium freigesetzt. Dies hat entsprechende Auswirkungen auf die Kalziumversorgung. Es wurden deshalb verschiedene Kalziumversorgungen bei gleicher Phosphorversorgung geprüft.  Mehr

Absenkung des Phosphors im Futter für Mastschweine: Auswirkungen auf Leistung, Fundament und Knochen

Abruffütterung_Mast

Um den gesetzlichen Vorgaben zu genügen, müssen die Phosphorausscheidungen durch Schweine möglichst gering gehalten werden. In einer Versuchsreihe mit Mastschweinen wurden deshalb die Auswirkungen einer unterschiedlichen Phosphorversorgung auf Mast- und Schlachtleistung sowie auf Fundament und Knochen untersucht.  Mehr

Hohe Stickstoffreduzierung im Futter von Mastschweinen

SChweine

Kann durch eine extreme Reduzierung des Einsatzes von Sojaextraktionsschrot und durch die Zulage von freien Aminosäuren eine erfolgreiche Mast von Schweinen durchgeführt werden? Lässt sich auf mineralischen Phosphor in der Mast ganz verzichten?   Mehr

Rohproteinabsenkung auf Basis Bruttoaminosäuren und dünndarmverdaulicher Aminosäuren bei Mastschweinen

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Mastschweinerationen werden aktuell nach dünndarmverdaulichen Aminosäuren optimiert. In neueren Untersuchungen ergaben sich bei Getreide jedoch niedrigere Gehalte an dünndarmverdaulichen Aminosäuren. Waren bisher die Werte überschätzt? Ein Fütterungsversuch in Schwarzenau mit rohproteinabgesenkten Rationen bringt Licht ins Dunkle.  Mehr

Unterschiedlich hohe Gehalte an Methionin und verschiedene Methioninformen im Mastfutter für Schweine

Schweine am Langtrog

Die Angaben in den Futterwerttabellen der LfL und im Fütterungsprogramm Zifo2 zur Methioninversorgung von Mastschweinen waren in den letzten Jahren höher als die Empfehlungen der DLG. Aus diesem Grund wurden zwei Versuche mit Mastschweinen in Schwarzenau durchgeführt, um zu prüfen, ob die erhöhten Zulagen gerechtfertigt sind.  Mehr

Einsatz von heimischen Erbsen in der Fütterung von Mastschweinen: Auswirkungen auf Futterverbrauch und Leistung

Erbsen

Auf sogenannten ökologischen Vorrangflächen dürfen Schweinehalter großkörnigen Leguminosen wie zum Beispiel Erbsen anbauen. In einem Versuch hat die LfL deshalb untersucht, wie sich Erbsenanteile von drei bis zehn Prozent in Mastrationen auf Leistung sowie Stickstoff- und Phosphorausscheidung auswirken.  Mehr

Rapsextraktionsschrot und Erbsen in Aufzucht und Mast von Schweinen

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Die Fütterung mit heimischen Eiweißfuttermitteln beziehungsweise eine VO-freie Fütterung gewinnt immer mehr an Bedeutung. In einem Fütterungsversuch vom Absetzferkel bis hin zum Schlachthaken wurde der Einsatz von Rapsextraktionsschrot und Erbsen gegenüber einer konventionellen Fütterung mit Sojaextraktionsschrot geprüft.  Mehr

Faserversorgung

Zur Faserversorgung beim Mastschwein

Schweine

Hohe Rohfaseranteile in Mastrationen für Schweine werden positiv für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere erachtet. Versuche mit unterschiedlichen Gehalten an Rohfaser beziehungsweis mit unterschiedlichen Faserträgern liegen für Mastschweine kaum vor. In mehreren Mastversuchen werden deshalb unterschiedliche Faserträger wie Stroh, Weizenkleie und Sonnenblumenextraktionsschrot mit und ohne Enzymzusatz untersucht.  Mehr

Einsatz von Nicht-Stäke-Polysaccharid-spaltenden Enzymen bei unterschiedlichen Rohfasergehalten im Futter für Mastschweine

Gruppe von Mastschweinen an einer Abrufstation

Mastversuch an Abrufstationen

Mastrationen mit erhöhten Gehalten an Rohfaser sollen die Tiergesundheit fördern und somit auch dazu beitragen, den Einsatz von Tierarzneimitteln zu reduzieren. Welche Konsequenzen sich für die Mast- und Schlachtleistungen daraus ergeben, wurde in einem Fütterungsversuch in Schwarzenau getestet.  Mehr

Ebermast

Ebermast - Inulingabe zur Verminderung des Skatolgehalts bei Flüssigfütterung

Eber im Stall in einer Reihe beim Fressen

Ein besonderer Aspekt der Mast männlicher nicht kastrierter Schweine ist der typische und unerwünschte Geschlechtsgeruch des Schlachtkörpers. An diesem Geruch sind das Geschlechtshormon Androstenon sowie Skatol, ein Abbauprodukt der Aminosäure Tryptophan im Dickdarm, maßgeblich beteiligt. Anders als Androstenon lässt sich Skatol durch Fütterungsmaßnahmen im Fett des Schlachtkörpers reduzieren. Dies belegen zahlreiche Untersuchungen. Gibt es Unterschiede in den Mast- und Schlachtleistungen zwischen Kastraten, Ebern und weiblichen Mastschweinen? Kann der Zusatzstoff "Inulin" den Ebergeruch minimieren? Welche Auswirkungen hat Inulin auf die Futteraufnahme und den Schlachtkörper?  Mehr

Wie schmeckt Eberfleisch?

Ebermastversuch: Eber im Stall in einer Reihe beim Fressen

Ein besonderer Aspekt bei der Mast von Jungebern ist der typische und unerwünschte Geschlechtsgeruch im Schlachtkörper. Verursacht wird dieser durch zahlreiche Substanzen, vor allem durch das Sexualhormon Androstenon sowie durch Skatol, eine Substanz, die beim Abbau der Aminosäure Tryptophan im Dickdarm entsteht. Wie reagieren Verbraucher, wenn Eberfleisch mit Geruchsabweichungen in ihre Bratpfanne gelangt? Dieser Frage ging das LVFZ Schwarzenau bei einer Fleischverkostung nach und entdeckte interessante Ergebnisse.   Mehr

Mastschweinefütterung: Ebermast - Fütterungsversuch mit Lysinanhebung und Inulingaben zur Reduzierung des Ebergeruchs

25518_Eber in Abrufstation

In einem Fütterungsversuch wurden die Fütterungsempfehlungen der DLG für Eber mit denen für Kastraten und weibliche Tiere verglichen. Außerdem wurde geprüft, inwieweit sich der Skatolgehalt im Fett durch Inulin verändert lässt. Skatol ist neben Androstenon für den Ebergeruch verantwortlich.  Mehr

Energie- und Nährstoffversorgung in der Jungebermast

27539_Eber

Aktuelle Ergebnisse zur Mast von Jungebern insbesondere mit üblichen Mastendgewichten und Genetiken liegen derzeit in Deutschland noch nicht ausreichend vor, um gesicherte Empfehlungen für die Fütterung ableiten zu können.  Mehr