Wildlebensraumberatung in Bayern – Statusbericht 2015 bis 2016

Titelblatt der Publikation

Aufgabe der Wildlebensraumberatung in Bayern ist die Förderung der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft. Vor dem Hintergrund der modernen Landwirtschaft, den menschlichen Nutzungsansprüchen und der Endlichkeit an verfügbarer Fläche, ist die Wildlebensraumberatung ein zukunftsträchtiger Ansatz, um eine ökologische Aufwertung des Agrarraumes voranzutreiben. (19 Seiten)

Erscheinungsdatum: April 2017

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Zusammenfassung

Aufgabe der Wildlebensraumberatung in Bayern ist die Förderung der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft. Vor dem Hintergrund der modernen Landwirtschaft, den menschlichen Nutzungsansprüchen und der Endlichkeit an verfügbarer Fläche, ist die Wildlebensraumberatung ein zukunftsträchtiger Ansatz, um eine ökologische Aufwertung des Agrarraumes voranzutreiben. Zur Verbesserung der Situation werden lebensraumverbessernde Maßnahmen förderrechtlich und praktisch beraten. Ansprechpartner sind vor allem Landwirte, Jäger und Jagdgenossen, die wertvolle Wildlebensräume schaffen möchten. Hilfestellung wird bei der Umsetzung von förderfähigen Agrarumweltmaßnahmen, dem Greening und sonstigen freiwilligen Maßnahmen angeboten.
Zur bayernweiten Umsetzung sind in jedem Regierungsbezirk Wildlebensraumberater an den dortigen Fachzentren für Agrarökologie der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) etabliert. Sie gehen aktiv auf Landwirte und Jäger zu, um bei der Umset- zung von Maßnahmen für unsere Wildtiere fachpraktische Beratung anzubieten. Gleichfalls werden Imker, Naturschützer, Kommunen und interessierte Bürger bezüglich lebensraumverbessernder Maßnahmen beraten. Das breite Spektrum der Zielarten reicht vom Feldhasen über Rebhühner bis hin zu blütenbestäubenden Insekten. Das Konzept fußt auf dem gesamtheitlichen Ansatz, alle Interessensgruppen in die Aufwertung der Kulturlandschaft einzubeziehen. Durch eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit wird die Bevölkerung aktiv in den Prozess einbezogen. Wildlebensraum-Modellgebiete unterstützen den Ansatz, die Bürger in den Themenkomplex Landwirtschaft, Wildtiere und Lebensraum einzubinden. Die Koordination der Wildlebensraumberater sowie die bayernweite Beratungsstrategie wird durch die Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz geleistet.
Die angestrebte agrarökologische Aufwertung der Kulturlandschaft kann nur durch einen gesamtheitlichen und interdisziplinären Ansatz erreicht werden. Der Mensch und die Natur profitieren gleichermaßen von einer vielfältigen Kulturlandschaft. Das Motto der Wildlebensraumberatung lautet "Lebensräume verbessern – Wildtiere fördern – Mensch und Natur verbinden".

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