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Fleisch- und Geflügelwirtschaft in Bayern
Stand: 2019

Titelblatt der Publikation

Deutschland ist der zweitgrößte Rindfleischerzeuger der EU. Die gute konjunkturelle Lage und der schwache Euro begünstigten im letzten Jahr Exporte in Drittländer, die das Preisniveau bei vielen Produkten stützten - auch in Bayern. Allerdings kam es in der zweiten Jahreshälfte zu Preisverlusten, vor allem bei Kuhpreisen, bedingt durch erneute sommerliche Trockenheit. (54 Seiten)

Erscheinungsdatum: Juli 2020

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Die Wirtschaftslage in Europa zeigte auch 2019 Licht und Schatten. Die konjunkturelle Lage für Deutschland war durch ein stetiges und solides Wirtschaftswachstum gekenn-zeichnet. Positiv wirkte sich vor allem die starke Nachfrage aus China im Schweinesek-tor auf die Exporte aus, die das Preisniveau stärkten. In der zweiten Jahreshälfte kam es vor allem bei Kuh- und Kälberpreisen zu starken Preisverlusten, bedingt durch die erneute sommerliche Trockenheit.
Deutschland ist weiterhin der zweitgrößte Rindfleischerzeuger der EU. Die Anzahl der Rinderschlachtungen nahm in Deutschland 2019 allerdings um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr ab. Die durchschnittlichen Preise lagen deutlich unter dem Vorjahr.
In der Produktion von Schweinefleisch bleibt Deutschland der wichtigste Erzeuger der EU. Die Schweineerzeugung in Bayern nahm um 5,7 % ab. Die hohe Nachfrage aus China nach Schweinefleisch führte zu hohen Schweinepreisen. Im Mittel erlösten die Er-zeuger in Bayern in den Handelsklassen S – P einen Preis von 1,77 € (ein Anstieg um 20 %). Die Schlachtgewichte stiegen in Bayern weiter um 0,2 kg auf 97,7 kg.
In der Eiererzeugung setzte sich der Wachstumstrend fort. In Bayern kam es 2019 zu ei-ner Zunahme vor allem kleinerer Bestände in Freilandhaltung (Mobilställe), die Eier direkt vermarkten. Die Anzahl der registrierten Plätze in Freilandhaltung nahm um 8,5 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Die Bodenhaltung verlor dabei Anteile.

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