LfL-Schriftenreihe 2/2013
Die Situation des Europäischen Aals in Bayern
2. unveränderte Auflage

Titelblatt der Publikation

Vor dem Hintergrund der aktuellen globalen Gefährdungssituation des Europäischen Aals, wird dessen Bestandssituation sowie fischereiwirtschaftliche Bedeutung anhand aktueller und historischer Daten zu Verbreitung, Besatz und Ertrag für Bayern dokumentiert. (44 Seiten)

Erscheinungsdatum: Februar 2014

Die Publikation als PDF pdf 1,9 MB

Die Publikation ist nur online verfügbar.

Themenliste

  • Gewässereinzugsgebiete in Bayern
  • Aktuelle Bestandssituation des Aals in Bayern
  • Ursachen für den Bestandsrückgang des Aals
  • Rechtliche Grundlagen zum Schutz des Aals

Methoden

Da für Bayern keine systematisch erhobenen Daten zur Größe und Zusammensetzung des Aalbestandes vorliegen und im Rahmen des Projekts eine Aktualisierung bzw. Ergänzung vorhandener Bestandsdaten durch gezielte Befischungen nicht möglich war, erfolgt die Beurteilung der Aalpopulationen auf der Grundlage der Fangergebnisse der Berufs- und Angelfischerei sowie der Ergebnisse der Fischartenkartierung in Bayerns Gewässern (Leuner & Klein, 2000) und der Befischungsergebnisse verschiedener behördlicher Untersuchungen, sowie Tauchgängen in den Baggerseen Oberbayerns.
Die Fachberater für Fischerei der bayerischen Regierungsbezirke haben die für ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich verfügbaren aalbezogenen Informationen für den Zeitraum 2002 bis 2006 zusammengetragen und zur zusammenfassenden Auswertung an das Institut für Fischerei weitergeleitet.

Im Rahmen dieser Datenrecherche wurden Informationen bei folgenden Institutionen bzw. Personengruppen eingeholt:

  • Berufsfischer (zu Fang, Besatz und Mortalität)
  • Bezirksfischereiverbände (zu Fang, Besatz und Mortalität)
  • nicht im Verband organisierte Fischereivereine (zu Fang, Besatz und Mortalität)
  • Staatliche Schlösser - und Seenverwaltung (zum Fang)
  • Aalversandstelle (Deutscher Fischereiverband) (zum Besatz)
Die Daten zu Fang, Bestand und Besatz von Aalen wurden gewässerspezifisch ausgewertet. Von besonderem Interesse war hierbei die Unterscheidung zwischen den Gewässereinzugsgebieten von Rhein/Main und Donau.

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