Datenanalyse Sojabohnen und Vergleichsfrüchte

grüne Sojabohnen
Die Wettbewerbsfähigkeit von Sojabohnen gegenüber Anbaualternativen ist Thema des Projekts. Als Grundlage dafür werden betriebswirtschaftliche und pflanzenbauliche Kennwerte von Ackerschlägen mit Sojabohnen und Vergleichsfrüchten erhoben und bewertet. Das Projekt baut auf dem Datenmanagement im Rahmen des „Modellhaften Demonstrationsnetzwerks zur Ausweitung und Verbesserung des Anbaus und der Verwertung von Sojabohnen in Deutschland“ als Teil der Bundeseiweißpflanzenstrategie auf.

Ziele

Der Anbau von Sojabohnen gewinnt seit einigen Jahren an Bedeutung. Allerdings lässt sich die Wettbewerbsfähigkeit von Sojabohnen unter Praxisbedingungen über mehrere Jahre bisher nur unzureichend einschätzen. Dieses Informationsdefizit soll durch die Analyse von Daten aus der landwirtschaftlichen Praxis verringert werden. Ziel ist es, die Datenbasis aus dem Soja-Netzwerk (2014 bis 2017) durch Weiterführung des Datenmanagements für konventionelle bayerische Betriebe in den Jahren 2018 bis 2020 zu erweitern.

Methoden

Elf landwirtschaftliche Betriebe mit konventioneller Bewirtschaftung aus Bayern liefern schlagbezogene Daten zu jeweils zwei verschiedenen Feldfrüchten. Diese umfassen neben Informationen zu den Standortverhältnissen die durchgeführten Bewirtschaftungsmaßnahmen, die Menge an Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie die Erträge und Preise für Ernteerzeugnisse und Betriebsmittel. Daraus werden für Sojabohnen und für eine jeweils zu bestimmende Vergleichsfrucht die Deckungsbeiträge ermittelt.
Projektinformation
Erhebung von Daten aus Schlägen mit Sojabohnen und Vergleichsfrüchten
Projektleiter: Dr. Robert Schätzl
Bearbeiter: Tabea Pfeiffer
Laufzeit: 2018 – 2021
Kooperation: Landeskuratorium für pflanzliche Erzeugung in Bayern e.V. (LKP)
Finanzierung: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Förderkennzeichen: Kap. 08 03 TG 55