Institute for Animal Nutrition and Feed Management
Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft

Das Futter und die Fütterung stellen einen erheblichen Kostenfaktor bei der Herstellung von Lebensmitteln tierischer Herkunft dar. Hauptziel der Tierernährung und Futterwirtschaft ist dabei, eine bedarfsgerechte Versorgung der Nutztiere mit Energie, Nähr-, Mineral- und Wirkstoffen zu gewährleisten und damit Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der Tiere zu fördern.

Aktuell

Fütterungsstrategien bei Restriktionen für das Verbringen beziehungsweise das Schlachten von Schweinen

Mastschweine an Abrufstatione

Durch die Afrikanische Schweinepest und Covid-19-bedingte Schlachthofschließungen können Mastschweine nicht immer termingerecht transportiert und geschlachtet werden: Es wurden deshalb Strategien in Schwarzenau geprüft, wie unter den erwähnten Situationen Mastschweine gefüttert werden können.  Mehr

Einen Schnitt voraus – mit dem LfL-Grünlandmonitoring
Bayernweite Aufwuchsuntersuchungen zum ersten Schnitt im Grünland

Traktor mit Front- und Heckmähwerk beim Mähen einer Wiese

Der optimale Schnittzeitpunkt ist für die Qualität der Grassilage in Hinblick auf die Gehalte an Energie und Eiweiß essenziell. Für den richtigen Schnitttermin bietet das Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft ab April Aufwuchs­untersuchungen zum ersten Schnitt für ganz Bayern an. Durch wöchentliche Probenahmen von Wiesengrasbeständen werden die Inhaltsstoffe bestimmt und anhand der Entwicklungen der optimale Schnittzeitpunkt abgeschätzt.  Mehr

Jungviehfütterung

3 Jungvieh-Tiere im Auslauf

Im gemeinsamen Merkblatt des LKV, der ÄELF und der LfL sind die Grundsätze einer bedarfsgerechten und erfolgreichen Jungviehfütterung zusammengefasst. Ziel ist eine gut entwickelte, gesunde Milchkuh mit hoher Leistung und niedrigen Aufzuchtkosten.  Mehr

Stallbilanzierung für die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft)

Im Beitrag werden die rechtlichen Hintergründe der geänderten gesetzlichen Regelungen der TA Luft im Bereich des Immissionsschutzes erläutert und die Umsetzung der Plausibilisierung der nährstoffangepassten Fütterung (BVT) über die Stallsaldierung mittels Stallbilanz-Programm veranschaulicht.  Mehr

Weideaustrieb

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Volltextalternative
Eine Rinderherde verlässt ihren Stall und galoppiert auf eine Weide. Siegfried Steinberger, Weideexperte von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, erklärt, warum dieser frühe Weideaustrieb sinnvoll ist. Weiterhin weist der Landwirt Peter Oberhofer auf die Vorteile der Weidehaltung hin. Im Hintergrund sind Milchkühe auf der Weide zu sehen.

Weitere aktuelle Beiträge

Winterweizen in der Fütterung

grüner Weizen im Feld

Zukünftig fordert die bedarfs- und umweltorientierte Nutztierfütterung rohproteinarmen Futterweizen. – Die Proteinzusammensetzung ist wichtiger als der Proteingehalt. Die Empfehlungen der LfL zum Anbau und zur Verwertung von Futterweizen unter Berücksichtigung pflanzenbaulicher Gesichtspunkte und zu den aktuellen Herausforderungen einer nachhaltigen Tierernährung.  Mehr

Untersuchungen zur Optimierung der Nährstoffsalden in Futterbaubetrieben (Nährstoffsaldo Rind)

Grashäcksler und Traktor mit Anhänger bei der Ernte

Futterbaubetriebe stehen vor der Problematik von N-Überschüssen und Ammoniak-Emissionen. Unter den Bedingungen einer Stoffstrom­bilanzierung ist davon auszugehen, dass für die Betriebe bei gleichbleibender Fütterungspraxis und der Annahme von Standard­werten Probleme auftreten. Stallsaldos für rinderhaltende Betriebe würden es ermöglichen, dass betriebs­individuelle Verfahren mit niedrigem N/P-Einsatz berücksichtigt werden können. Die Beschreibung der aktuellen Situation und die Entwicklung eines Stallsaldos sind Inhalte des Projekts.  Mehr

Getreideernte 2021

Getreidehaufen mit Eimer und Handschaufel

Kenne ich mein Getreide aus der Ernte 2021 wirklich? Oder füttere ich noch mit Standardwerten? Die Auswertung der LKV-Untersuchungs­ergebnisse informiert über die Qualitäten und gibt Hinweise zum Einsatz in der Fütterung.  Mehr

Beteiligung an Arbeitsschwerpunkten der LfL