Institute for Fisheries
Institut für Fischerei

Bayerns Binnenfischerei umfasst die Bereiche Fluss- und Seenfischerei sowie Fischhaltung und Fischzucht. Dabei sind die bedeutendsten Produktionszweige die Forellen- und die Karpfenteichwirtschaft. Aber auch die intensive Aquakultur bietet ein großes Potenzial.
Zu den wichtigsten Aufgaben des Instituts für Fischerei zählen die Forschung und die Ausbildung in diesen Themengebieten. Im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, inklusive der Fischerprüfung, werden jährlich Tausende Personen im Umgang mit Fisch und Gewässer geschult.

Aktuell

Forschungs- und Innovationsprojekt
Untersuchung der Renkenbestände in Voralpenseen unter Berücksichtigung der Biomasseabschätzung

Renkenfang im Millstättersee

Neben dem Alter der Fische ist die Bestandsdichte eine wesentliche Größe zur Beurteilung einer nachhaltigen fischereilichen Bewirtschaftung. Eine vergleichsweise arbeitsextensive und zuverlässige Methode dafür ist die Hydroakustik. Damit werden die Renkenbestände im Ammersee, Bodensee-Obersee, Chiemsee und Starnberger See untersucht.  Mehr

Digitale Transformation: Von Bildung bis Behördengang
Die Online-Fischerprüfung dient als Vorbild des Bayerischen e-Governments

Fisch im Wasser

Alles begann mit überfüllten Turnhallen und Veranstaltungsräumen, in denen bayerische Angler ihre staatliche Fischerprüfung ablegen mussten. Was mit der digitalen Transformation für eine enge Zielgruppe begann, hat sich als technische Revolution für alle staatlichen Einrichtungen entwickelt. „Wir bieten heute rund ums Jahr Prüfungen an. Zudem unterstützen wir dabei auch lese- und rechtschreibschwache sowie anderssprachige Bürger“, sagt der LfL-Fischerei-Experte Dr. Eberhard Leuner. Er teilt nicht nur sein Wissen über Dorsch und Dorade, sondern auch über Digitales.  Mehr

Jahresbericht der LfL 2017: Schwerpunktthema "Digitalisierung"

Forschungs- und Innovationsprojekt
Interregprojekt Alpine Space Eco-AlpsWater

Unter Berücksichtigung traditioneller Monitoringmethoden und innovativer DNA-Techniken.
Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG-EU, WRRL) verlangt die leitbildbezogene ökologische Zustandsbewertung der Oberflächengewässer anhand vorgegebener biologischer Qualitätskomponenten (z.B. Fische). Die hierfür eingesetzten traditionellen Monitoringmethoden sind arbeits- und zeitintensiv.  Mehr

Fischottermanagement

Fischotter breiten sich seit einigen Jahren aus Österreich und Tschechien kommend in den östlichen Landesteilen von Bayern aus. Die Staatsregierung hat darauf reagiert und den Fischottermanagementplan mit Personal- und Finanzmitteln ausgestattet. Fischotterberater sind vor Ort und informieren über mögliche Abwehrmaßnahmen, wie den Bau von Abwehrzäunen, stellen aber auch die durch Fischotter entstandenen Schäden fest.

Fischottermanagementplan Externer Link

Anleitungen

Beteiligung an Arbeitsschwerpunkten der LfL

Staatl. Fischerprüfung

Kontakt

  • Fischerprüfung

  • Telefon:

    08151 2692-130