Getreide
Produktionstechnik und Sorten
Kontakt
Arbeitsbereich Getreide
Koordination: Dr. Lorenz Hartl
Tel.: 08161 8640-3814
E-Mail: Pflanzenbau@LfL.bayern.de
Aktuell
Sommerweizen – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

In der Praxis wurden heuer im Frühjahr rund 6.300 ha Sommerweizen in Bayern angebaut, etwas weniger als im Vorjahr. Sein Anteil an der Getreidefläche liegt in Bayern nach wie vor unter einem Prozent. Nicht erfasst wird bei dieser Flächenerhebung der im Spätherbst ausgebrachte Sommerweizen (Wechselweizen). Dieser wird in der Statistik in der Regel zu den Winterweizen gezählt. Unter bestimmten Umständen ist Sommerweizen in manchen Jahren als Lückenfüller sehr gefragt. Mehr
Hafer – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Die Haferfläche ist heuer wieder deutlich angestiegen. In Bayern standen auf rund 32 400 ha Sommerhafer und auf 2 700 ha Winterhafer. Ein beträchtlicher Teil wird seit Jahren ökologisch bewirtschaftet. Mit durchschnittlich 52 dt/ha erzielte die Praxis einen überdurchschnittlichen Haferertrag. Bei der Sortenwahl sollte grundsätzlich auf hohe und stabile Erträge, Standfestigkeit sowie Strohstabilität geachtet werden. Bei der Vermarktung spielt das Hektolitergewicht eine entscheidende Rolle. Mehr
Sommergerste – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Die Sommergerstenfläche ist heuer in Bayern im Vergleich zum Vorjahr um ca. 7.000 Hektar auf rund 84.600 Hektar angestiegen. Trotz langanhaltender Trockenheit konnte die Praxis mit im Mittel 56 dt/ha ein überdurchschnittliches Ergebnis bei meist guter Qualität erzielen. Der Krankheitsdruck war witterungsbedingt auffallend niedrig. Mit zwei Drittel Anbauanteil führte die Sorte Amidala deutlich vor den Sorten Avalon, LG Caruso und Lexy. Mehr
Video zur Eiablage der Orangeroten Weizengallmücke auf Winterweizen
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In Gegenden, in denen es in letzter Zeit stärker geregnet hat, sollten deshalb abends die Weizenbestände begangen werden. Bodennah schwirren auf Befallsflächen, insbesondere nach Vorfrucht Weizen, die etwa 2 mm großen, deutlich orangeroten Mücken und belegen an windstillen Abenden die Ährchen mit ihren Eiern. Besonders schädigend sind die Larven dieser Mücken an Durum, weil sie zur Dunkelfleckigkeit/Stippen am Korn führen und somit den Durum für Pasta ungeeignet machen. Wird in den Abendstunden massenhaft die Orangerote Weizengallmücke festgestellt (Orientierungswert ist 1 Mücke pro Pflanze), sollte zeitnah eine Insektizidbehandlung erfolgen, weil nach der Eiablage keine Wirkung mehr erzielt werden kann. Oft reicht auch eine Randbehandlung in Richtung eines Vorjahresweizens. Die Spritzung sollte in den Abendstunden erfolgen. Mit Blühbeginn kann die Orangerote Weizengallmücke die Ährchen nicht mehr belegen, eine Spritzung nach Blühbeginn ist deshalb zwecklos.
Folgende Sorten sind gegen die Orangerote Weizengallmücke resistent und brauchen nicht behandelt werden: Komponist (E) Lemmy, LG Character, LG Initial (A), Sheriff (B) und KWS Keitum (C). Gegen die ebenfalls häufiger vorkommende Gelbe Weizengallmücke gibt es dagegen derzeit keine Sortenresistenzen.
Qualitätsweizenanbau unter den Bedingungen der novellierten Düngeverordnung

Die Backqualität des Weizens wird am Getreidemarkt vor allem anhand des Rohproteingehalts definiert. Einige neue ertragreiche Sorten weisen auch bei geringem Rohprotein- und Feuchtklebergehalt eine gute Backqualität auf. Aufgrund der derzeitig geringen Qualitätszuschläge zeigt der Handel allerdings keine Neigung derartige Qualität separat zu verwerten. Mehr
Prüfung der Winterfestigkeit von Wintergetreide in der Kastenanlage

Jetzt sind wieder große Unterschiede zu erwarten. Durch die milden Winter liegen seit einigen Jahren keine Ergebnisse zur Winterfestigkeit der Wintergetreidesorten vor. Zuletzt waren im Jahr 2012 starke Auswinterungsschäden in Franken zu beklagen. Die Kastenanlage ist ein wertvolles Hilfsmittel zur Einschätzung der Winterfestigkeit von Wintergetreidesorten. Mehr

