Datenmanagement im bundesweiten Soja-Netzwerk

Sojahülsen
Im Rahmen der Erhebung und Auswertung betriebswirtschaftlicher und pflanzenbaulicher Kennwerte von Ackerschlägen mit Sojabohnen, Vergleichsfrüchten und deren Nachfrüchten vergleicht die LfL die Wettbewerbsfähigkeit von Sojabohnen gegenüber anderen Feldfrüchten. Das Vorhaben ist ein Teilprojekt des „Modellhaften Demonstrationsnetzwerks zur Ausweitung und Verbesserung des Anbaus und der Verwertung von Sojabohnen in Deutschland“ im Rahmen der Bundeseiweißpflanzenstrategie.

Ziele

Der Anbau von Sojabohnen erfreut sich seit einigen Jahren eines steigenden Interesses. Allerdings ist im Vergleich zu anderen Mähdruschfrüchten wie Getreide oder Raps über die Wettbewerbsfähigkeit von Sojabohnen unter Praxisbedingungen weit weniger bekannt. Dieses Informationsdefizit sollte durch die Analyse von Daten aus der landwirtschaftlichen Praxis verringert werden. Des Weiteren sollten die entscheidenden Faktoren für eine ökonomisch erfolgreiche Sojaerzeugung ermittelt werden.

Methoden

111 landwirtschaftliche Betriebe aus 11 Bundesländern liefern 2017 schlagbezogene Daten zu jeweils vier verschiedenen Feldfrüchten. Diese umfassen neben Informationen zu den Standortverhältnissen die durchgeführten Bewirtschaftungsmaßnahmen, die Menge an Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie die Erträge und Preise für Ernteerzeugnisse und Betriebsmittel. Daraus werden für Sojabohnen, für eine jeweils zu bestimmende Vergleichsfrucht sowie für die beiden Nachfrüchte die Deckungsbeiträge ermittelt.
Von den 111 Betrieben wirtschaften 47 in Bayern, davon 24 nach den Richtlinien des Ökologischen Landbaus. 4 Betriebe befinden sich in Umstellung. Darüber hinaus werden die Themen aus bundesweit 48 Demonstrationsanlagen mit Sojabohnen sowie die darin gemachten Beobachtungen dokumentiert. 17 Leuchtturmbetriebe mit Demonstrationsanlage wirtschaften in Bayern, davon 8 nach den Richtlinien des Ökologischen Landbaus.

Ergebnisse

Mittlerweile ist das Projekt beendet und es liegen Ergebnisse aus den Anbaujahren 2014 bis 2017 vor. Eine zusammenfassende Übersicht über den gesamten Anbauzeitraum wird in Kürze bereitgestellt.

Betriebe

Im Erntejahr 2017 wirtschaften 52 Betriebe konventionell und 54 nach den Richtlinien des Ökologischen Landbaus (siehe Tabelle 1). 5 Betriebe befinden sich in Umstellung. 48 Leuchtturmbetriebe vergleichen darüber hinaus in einer Demonstrationsanlage verschiedene Bewirtschaftungsvarianten. Ein deutlicher Schwerpunkt ist klimatisch bedingt in Bayern und Baden-Württemberg zu verzeichnen.
Tabelle 1: Anzahl der im Soja-Netzwerk beteiligten Betriebe nach Teilnahmeart und Bewirtschaftungsform
BetriebstypBWBYBBHENINWRPSLSNSTTHSumme
Leuchtturmbetrieb konv.59 1211111224
Leuchtturmbetrieb ökolog.482222111 124
Datenerfassungsbetrieb konv.1010 3 32    28
Datenerfassungsbetrieb ökolog.516 1322  1 30
Datenerfassungsbetrieb Umstel.14         5
Summe2547277862223111
DeutschlandkarteZoombild vorhanden

Abbildung 1

Zur Datenauswertung ist jeder Betrieb einer von sechs Regionen zugeordnet. Dabei werden die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg zur Region ‚Nord‘ zusammengefasst. Das Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Sachsen sind der Region ‚Mitte‘ zugeordnet. Aufgrund der hohen Anzahl an Betrieben im Süden Deutschlands lassen sich die beiden Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern jeweils als eigene Region darstellen. Abbildung 1 zeigt die Verteilung der im Soja-Netzwerk teilnehmenden Betriebe innerhalb Deutschlands sowie die Aufteilung in vier verschiedene Regionen. Farbgebung und Nummerierung nach Boden-Klima-Räumen erfolgte nach folgender Vorgehensweise:

Definition von Boden-Klima-Räumen für die Bundesrepublik Deutschland (Nachrichtenblatt deutscher Pflanzenschutzdienst 59 (7)) Externer Link

Der Sojaanbau im Netzwerk

Im Zuge der Datenauswertung und der Einordnung der im Netzwerk beteiligten Betriebe stellt sich die Frage, welche Erfahrungen die Landwirte im Hinblick auf den Sojabohnenanbau haben und wie lange dieser auf den Betrieben bereits umgesetzt wird. 62 konventionell und 54 ökologisch wirtschaftende Betriebe haben hierzu im gesamten Projektverlauf Daten geliefert.
Von den im Netzwerk beteiligten konventionellen Betrieben nahmen die ersten die Sojabohne bereits 1986 in ihre Fruchtfolge auf. 11 Jahre später folgten die Pioniere im ökologischen Landbau. Wie aus Abbildung 2 ersichtlich, wurde dieses Niveau ohne weitere Zuwächse bis ins Jahr 2003 gehalten. Erst in den darauffolgenden Jahren stiegen zunächst im Öko-Bereich, ab 2004 auch im konventionellen Bereich weitere Betriebe in die Sojabohnenproduktion ein. Zunächst war das Wachstum jedoch eher zögerlich, sodass bis 2010 für beide Bewirtschaftungsformen lediglich 25 % der heute im Netzwerk integrierten Landwirte die Körnerleguminose auf den hofeigenen Feldern anbauten. Der wesentliche Zuwachs erfolgte erst in den Jahren 2011 bis 2014, in denen die restlichen 75 % der Betriebe mit dem Anbau begannen. Rund 15 % der Betriebe stiegen erst mit Beginn des Demonstrationsnetzwerkes in die Sojaproduktion ein.

Deutschlandweite Entwicklung der Sojafläche

Sowohl im konventionellen als auch im ökologischen Bereich dehnten die Betriebe den Anbau von Sojabohnen zwischen 2014 und 2016 aus (Abb. 3). Während im Öko-Bereich im Erntejahr 2017 eine weitere Ausweitung der Fläche zu verzeichnen war, nahm der Anbauumfang auf konventioneller Seite im letzten Projektjahr wieder etwas ab.
Ein Blick in die Einzeljahre zeigt für 2014 in den ökologischen Betrieben eine durchschnittliche Sojafläche von 10,5 ha. Damit lag diese im Mittel um etwa 1 ha über dem Niveau der konventionell wirtschaftenden Betriebe (9,4 ha). Im darauffolgenden Jahr kam es zu einem leichten Anstieg der ökologischen Anbaufläche auf 11 ha. Im konventionellen Bereich fand dagegen mit etwa 2,5 ha eine deutlich stärkere Ausdehnung der Fläche auf ein Durchschnittslevel von etwa 12 ha statt. Im Erntejahr 2016 pendelte sich die mit Sojabohnen bewirtschaftete Fläche in den beiden Bewirtschaftungsformen auf durchschnittlich etwa 13 ha ein. Ein wesentlicher Grund für die Steigerung im konventionellen Bereich könnten die ab dem Jahr 2015 für konventionelle Betriebe geforderten Greeningmaßnahmen sein. Der Verpflichtung zur Bereitstellung einer ökologischen Vorrangfläche in Höhe von 5 % der Ackerfläche dürfen die Landwirte mit dem Anbau von Leguminosen nachkommen, wobei jedes Hektar dieser Fläche auf die Stilllegungsverpflichtung seit 2018 nicht mehr mit nur 0,7 sondern mit 1 ha angerechnet wird. Ökologische und Umstellungs-Betriebe sind von der Verpflichtung zur Flächenstilllegung generell befreit. Im Erntejahr 2017 zeigt sich in den konventionellen Betrieben mit 12,1 ha, wie bereits kurz erwähnt, ein Rückgang der mittleren Anbaufläche. Anders schaut es dagegen bei den ökologisch wirtschaftenden Betrieben aus. Hier lässt sich mit einem durchschnittlichen Flächenzuwachs von 3 ha eine deutliche Ausdehnung des Anbauumfangs erkennen. Noch höher fiel die mittlere Sojafläche in den Umstellungsbetrieben aus. Diese lag 2017 bei knapp 18 ha. Drei der fünf Betriebe bauten die Sojabohne auf mehr als 20 ha an.

Regionale Entwicklung der Sojafläche

Dieser für Deutschland gültige Trend bestätigt sich weitestgehend auch bei regionaler Betrachtung. So lässt sich für die konventionellen Betriebe vom Erntejahr 2014 auf 2015 in den vier Regionen ebenfalls eine vergleichsweise deutliche Steigerung der Anbaufläche erkennen. Anschließend, von 2015 auf 2016, wurde das Niveau in den meisten Regionen gehalten, in der Region Nord fand sogar eine starke Flächenausdehnung satt. Lediglich in der Mitte Deutschlands nahm der Anbauumfang in diesem Zeitraum ab. Die Entwicklung von 2016 auf 2017 zeigt für Baden-Württemberg, Bayern und die Mitte Deutschlands stagnierende oder rückläufige Zahlen. Lediglich in der Region Nord konnte die durchschnittliche Sojafläche über die beteiligten Betriebe nochmals ausgeweitet werden.
Bei den ökologisch wirtschaftenden Betrieben ist die Entwicklung von 2014 auf 2015 in den Regionen unterschiedlich. Während in Bayern und Baden-Württemberg die mittlere Anbaufläche leicht rückläufig war, stieg diese in der Region Mitte und Nord vergleichsweise deutlich an. Ab 2015 zeigt sich für fast alle Regionen eine Ausweitung der Anbaufläche. Lediglich in der Mitte Deutschlands nahm diese von 2015 auf 2016 ab, um anschließend erneut um durchschnittlich etwa 6 ha anzusteigen (Abbildung 5). Eine Unterteilung der Umstellungsbetriebe ist aufgrund der geringen Anzahl nicht möglich. Wie bereits aus der zuvor beschriebenen Abbildung 4 hervorgeht, bewegte sich die durchschnittliche Sojafläche für diese Gruppe auf einem Niveau von etwa 18 ha.

Beweggründe für den Sojaanbau auf dem eigenen Betrieb

Die Beweggründe der Landwirte für einen Anbau von Sojabohnen auf dem eigenen Betrieb sind aus Abbildung 5 zu entnehmen. Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich hier keine Änderungen in der Art der Nennungen ergeben. Mit jeweils einem Viertel haben sowohl die Erzeugung GVO-freier Ware als auch die Unabhängigkeit von Sojaimporten und die damit einhergehende Versorgungssicherheit im Unternehmen die größte Bedeutung. Für 13,5 % der Betriebsleiter/innen steht außerdem die Produktion regionaler Ware genauso im Vordergrund, wie die Steigerung der Wertschöpfung innerhalb des eigenen Betriebes (13,5 %). Weitere Gründe für den eigenen Anbau, jedoch auf Grund einer zu geringen Anzahl an Nennungen in der Rubrik ‚Sonstiges‘ zusammengefasst, sind zum Beispiel eine Verkürzung der Transportwege und die damit verbundene Reduzierung des CO2-Ausstoßes oder Kostenvorteile gegenüber GVO-freiem Importsoja.

Einordnung der beteiligten Betriebe

Im Hinblick auf die Einordnung der Betriebe nach der landwirtschaftlich genutzten Fläche ergibt sich für das Erntejahr 2017 ein ähnliches Ergebnis wie in den vorangegangenen Jahren (Abbildung 6). Die meisten der konventionell, ökologisch und in Umstellung wirtschaftenden Betriebe sind der Gruppe 50 bis 99,9 ha (konv: 29%; ökol: 35 %; in Umstellung: 20%) zuzuordnen. Daran anschließend folgen die Gruppen 100 bis 199,9 ha (konv: 23 %; ökol: 15 %), größer gleich 200 ha (konv: 13%; ökol: 15%) und 0,1 bis 49,9 ha (konv: 12 %, ökol: 15 %). Auch wenn die Rangfolge der Zuordnung dieselbe ist, wie in den vorangegangenen Erntejahren, so haben sich in den einzelnen Gruppen doch leichte Verschiebungen ergeben. Diese Abweichung rührt mitunter aus dem Wechsel von Betrieben innerhalb des Netzwerks.
In Bezug auf die wirtschaftliche Ausrichtung ergeben sich im Vergleich zu den Vorjahren leichte Änderungen. Ungeachtet der Bewirtschaftungsform sind auf alle Betriebe gesehen mit 44 % weniger reine Ackerbaubetriebe zu verzeichnen, wie Betriebe, bei denen neben der Pflanzenproduktion auch die Tierhaltung eine wesentliche Rolle spielt. Mit einem Anteil von etwa 54 % wirtschaften viele der ökologischen Betriebe weiterhin viehlos (Abbildung 7).
Vor diesem Hintergrund stellt Abbildung 8 dar, welche Tierarten in den im Netzwerk eingebundenen landwirtschaftlichen Betrieben gehalten werden. Im Öko-Bereich sind es im Jahr 2017 am häufigsten Mastrinder. Daran anschließend folgt die Legehennenhaltung. Weiterhin werden auf 4 Betrieben Mastschweine und Milchkühe gehalten. Darüber hinaus sind Zuchtsauen, Masthähnchen und Schafe zu finden. Unter sonstige Tierarten fallen Ziegen und Puten.
Konventionelle Betriebe halten nach wie vor am häufigsten Mastschweine. Diesem Betriebszweig folgen die Milchkuhhaltung sowie die Rindfleischproduktion und Legehennenhaltung. Zuchtsauen und Schafe spielen mit je 3 Betrieben eine untergeordnete Rolle. Im Gegensatz zu den Öko-Betrieben gibt es im Netzwerk nach 2014, 2015 und 2016 auch im Jahr 2017 keinen konventionell wirtschaftenden Betrieb mit Masthähnchenhaltung. Die Umstellungsbetriebe haben Milchkühe oder Mastrinder und Legehennen.
Entwicklung des Sojaanbaus in den Netzwerkbetrieben

Abbildung 2

Entwicklung der durchschnittlichen Anbaufläche von Sojabohnen in den Netzwerkbetrieben

Abbildung 3

Entwicklung der durchschnittlichen Anbaufläche von Sojabohnen nach Regionen

Abbildung 4

Graphik der Anteile der Beweggründe der beteiligten Landwirte für den Sojaanbau

Abbildung 5

Einteilung der Betriebe nach Betriebsgrößenklassen

Abbildung 6

Anteil viehloser und viehhaltender Betriebe

Abbildung 7

Haltung verschiedener Tierarten in den beiden Bewirtschaftungsformen

Abbildung 8

Details zu den Praxisschlägen 2017

Details zu den Praxisschlägen 2016

Details zu den Praxisschlägen 2015

Details zu den Praxisschlägen 2014

Demonstrationsanlagen
Sowohl auf ökologisch als auch auf konventionell wirtschaftenden Leuchtturmbetrieben werden Demonstrationsanlagen zu unterschiedlichen Anbauvarianten für Sojabohnen installiert. Dabei ist in der Regel für jede Variante ein Bewirtschaftungsstreifen angelegt. In den Streifenanlagen lässt sich der Erfolg der jeweils durchgeführten Maßnahme beobachten und veranschaulichen. Variiert werden verschiedene Themen, wie z.B. Impfung, Sorten oder Regulierung des Beikrauts.
In den Anlagen findet keine Durchführung von Exaktversuchen statt. Deshalb können Beobachtungen in den Streifen keine allgemeingültigen, wissenschaftlich abgesicherten Ergebnisse liefern. Die Streifenanlagen dienen lediglich der Veranschaulichung und lassen, wenn überhaupt, nur Tendenzen erkennen. Aus diesem Grund werden hier auch keine Ertragsermittlungen durchgeführt. Gegen eine Verallgemeinerung der Beobachtungen spricht auch, dass die Bonituren zu den jeweiligen Themen durch verschiedene Personen vorgenommen werden.
Themen der Demonstrationsanlagen im Erntejahr 2017Zoombild vorhanden

Abb. 9 Themen der Demonstrationsanlagen im Erntejahr 2017

In den von den einzelnen Leuchtturmbetrieben angelegten Demonstrationsanlagen wurden im Erntejahr 2017 zwischen ein und vier Themen gezeigt, wobei vier Themen nur in einem Betrieb umgesetzt wurden. Abbildung 9 stellt deren Art sowie deren Umfang dar. Außerdem kann aus der Abbildung die Verteilung zwischen den beiden Bewirtschaftungsformen entnommen werden. Wie in den vorangegangenen drei Jahren legten auch 2017 viele der ökologisch und konventionell wirtschaftenden Landwirte wieder eine Demonstrationsanlage zu Sorten an. Für die Installation dieses Themas entschieden sich insgesamt 30 Betriebe. Darüber hinaus war auch die Impfung in diesem Jahr wieder von Interesse. Jedoch fiel die Anzahl der Anlagen im Vergleich zum Vorjahr von 19 auf 13 Stück ab. Von mittlerer Bedeutung waren die Betrachtung verschiedener Saatstärken sowie die Installation von Streifen zu unterschiedlichen Saatverfahren. Nur wenige Betriebe legten Anlagen zur mechanischen und chemischen Beikrautregulierung sowie zur Düngung an.
Wie 2016 waren auch im Erntejahr 2017 in den meisten Teilen Deutschlands über die gesamte Vegetationsperiode gute Anbaubedingungen für die Sojabohne gegeben. Allerdings berichten manche Betriebsleiter/innen von einem trockenen Frühjahr, welches in seltenen Fällen für ausgedünnte Bestände sorgte. In anderen Regionen war die Witterung im April dagegen kühl und feucht, so dass mancher Landwirt seine Aussaat auf einen späteren Termin verschieben musste. In der Regel entstanden durch diese äußeren Einflüsse jedoch keine Nachteile für die Sojabohnen, wodurch sich insgesamt eine gute Jugendentwicklung der Pflanzen beobachten ließ. Vereinzelt traten im weiteren Verlauf der Vegetationsperiode Starkniederschlagsereignisse auf, welche teilweise zur Verschlämmung des Bodens führten. In zwei anderen Betrieben kam es zu Wildschäden, die in einem Fall einen hundertprozentigen Ertragsausfall zur Folge hatten.
Die Ernte der Sojabohnen verlief optimal. In der Datenerfassung wurden diesbezüglich keine Probleme gemeldet. Hülsenplatzen oder andere Schwierigkeiten, wie nasse Witterung, welche in den vorangegangenen Jahren immer wieder einmal zu Verzögerungen im Drusch der Bohnen führte, traten 2017 nicht auf.
Aufgrund der insgesamt guten Vegetationsbedingungen für die Sojabohne, ließen sich auch in diesem Jahr wiederum einige interessante Beobachtungen in den Themen der Demonstrationsanlagen machen.

Gesamtauswertung zu den Demonstrationsanlagen

Details zu den Demonstrationsanlagen 2017

Details zu den Demonstrationsanlagen 2016

Details zu den Demonstrationsanlagen 2015

Details zu den Demonstrationsanlagen 2014

Projektinformation
Datenmanagement im Projekt „Modellhaftes Demonstrationsnetzwerk zur Ausweitung und Verbesserung des Anbaus und der Verwertung von Sojabohnen in Deutschland“
Projektleiter: Dr. Robert Schätzl
Bearbeiter: Lukas Wolf, Tabea Pfeiffer
Laufzeit: 2013 - 2018
Förderung: Gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der BMEL Eiweißpflanzenstrategie.
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