Institute for Crop Science and Plant Breeding
Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung

Pflanzenzüchtung garantiert Biodiversität bei Nutzpflanzen und ist Voraussetzung für einen leistungsfähigen Pflanzenbau. Ziele der Züchtungsforschung sind die Anpassung an den Klimawandel, umweltschonende Produktionsverfahren und gesunde Nahrungsmittel.

Aktuell

Winterweizen – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Weizenähren in der Blüte.

In Bayern konnte der Winterweizen frühzeitig, ohne längere witterungsbedingte Unterbrechungen geerntet werden. Die Kornqualität überzeugt, der Ertrag ist mit 71 dt/ha vergleichbar mit dem Vorjahr, verfehlt aber das mehrjährige mittlere Ergebnis um 4 dt/ha. Die Trockenheit im Frühjahr sorgte allgemein für einen geringen und späten Befall mit Pilzkrankheiten. Die Rohproteingehalte schwanken stark, der mittlere Rohproteingehalt liegt unter dem mehrjährigen Mittel.  Mehr

Winterroggen – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Roggenähren im Feldbestand.

Nach derzeitigem Stand der Ernte fuhr die Praxis heuer bei Winter­roggen mit rund 53 dt/ha einen etwas höheren Ertrag als letztes Jahr ein, ein Ergebnis, das dem langjährigen Schnitt entspricht. Bei der Sortenwahl sollten neben der Ertragsleistung auch Standfestigkeit, Krankheits­resistenz und insbesondere die Anfälligkeit für Mutterkorn beachtet werden. Das Lebensmittelrecht schreibt bei Winterweizen seit Anfang des Jahres und bei Roggen ab Juli 2024 niedrigere Grenzwerte vor. Resistenzprüfungen im Rahmen der Sortenzulassung belegen große Sorten­unterschiede.  Mehr

Triticale – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Wintertriticale-Feld.

Die bayerischen Landwirte ernteten heuer bei Wintertriticale auf rund 61 000 Hektar im Schnitt nur knapp 53 dt/ha, etwa 8 dt weniger als im Vorjahr, vorwiegend wegen der Trockenheit in großen Teilen Nord­bayerns. Grundsätzlich sollte bei der Sortenwahl neben dem Ertrag besonderes Augenmerk auf Standfestigkeit und Resistenz­ausstattung gegen Fusarium und Gelbrost gelegt werden.  Mehr

Wintergerste – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Sechszeilige Wintergerste

In Bayern wurde heuer nach vorläufigen Erhebungen auf rund 212.000 Hektar etwas weniger Wintergerste als im Vorjahr angebaut. Etwa 1500 Hektar entfielen auf die Nutzung als Ganzpflanzensilage. Die Landwirte fuhren bayernweit mit rund 69 dt/ha einen leicht überdurchschnittlichen Ertrag mit durchschnittlicher Qualität ein.  Mehr

Aufbau eines Forschungszentrums für Landwirtschaft in Trockenlagen in Nordbayern

kleine Erdnusspflanze auf trockenem Boden

Foto: Johannes Beyer

Der Klimawandel bedroht die Nachhaltigkeit des Pflanzenbaus in weiten Teilen Nordbayerns. Deshalb baut die LfL am Staatsgut Schwarzenau, Landkreis Kitzingen, einen neuen Forschungsstandort auf. Hier am "Bayerischen Hitzepol" wird erforscht, wie die Landwirtschaft mit den Herausforderungen des Klimawandels zurecht kommen kann.  Mehr

Weitere aktuelle Beiträge

Hohe Preise für Dünger, Diesel, Energie – was können Landwirte jetzt noch tun?

Blick auf einen Winterweizenbestand im Februar

Düngerpreise sind schon länger sehr hoch, die Preise für Energie steigen aufgrund des Krieges in der Ukraine aktuell noch extrem stark. Die landwirtschaftlichen Betriebe haben auf jeden Fall Handlungsbedarf. Diese Informationen sollen Denkanstöße liefern.  Mehr

Agronomische Eigenschaften und Qualität der 2021 zugelassenen Sommergerstensorten

Diagramme, die Qualitätseigenschaften von Sommergerstensorten verdeutlichen

Das Bundessortenamt hat Ende 2021 zwei neue Sommergerstensorten zugelassen. Eine der neuen Sorten zeigte in der Wertprüfung eine gute Brauqualität und wurde daher im Berliner Programm der Braugerstengemeinschaft geprüft. Der Sortensteckbrief soll eine erste Einschätzung der neuen Sorten hinsichtlich ihrer möglichen Eignung für den Anbau und die Verarbeitung auf der Grundlage der Wertprüfungsergebnisse bieten.  Mehr

Sommergerste – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Sommergerstenähren im Feldbestand

Die Sommergersten-Anbaufläche erreichte heuer in Bayern mit rund 82.300 Hektar einen historischen Tiefststand. Optimistische Ertragserwartungen aus dem Frühsommer erfüllten sich nicht. Die Praxis erntete im Schnitt 50 dt/ha, das langjährige Ertragsmittel wurde um 3 dt/ha verfehlt. Die niederschlagsreiche Sommerwitterung verzögerte oftmals die Erntetermine und beeinträchtigte die Qualität. Der Vollgerstenanteil erreicht ein mittleres Niveau, Hektolitergewicht und Tausendkorngewicht sind unterdurchschnittlich, der durchschnittliche Rohproteingehalt liegt mit 10,6 Prozent im gewünschten Bereich.  Mehr

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Volltextalternative
Der Beitrag zeigt wesentliche Arbeitsschritte im Backlabor zur Herstellung von Brot unter wissenschaftlichen Bedingungen. Mit diesen Untersuchungen können Getreidesorten hinsichtlich ihrer Qualität und Eignung objektiv miteinander verglichen werden. Einzelne Weizensorten werden dazu separat vermahlen. Unter Laborbedingungen werden anschließend Mehlqualität, Teigeigenschaften, Backfähigkeit und Backverhalten analysiert und bewertet. Die LfL liefert mit diesen Untersuchen wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Getreidesorten, die trockenheitsresistent sind oder mit weniger Stickstoffdüngung wachsen können.

Beteiligung an Arbeitsschwerpunkten der LfL