Institute for Crop Science and Plant Breeding
Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung

Pflanzenzüchtung garantiert Biodiversität bei Nutzpflanzen und ist Voraussetzung für einen leistungsfähigen Pflanzenbau. Ziele der Züchtungsforschung sind die Anpassung an den Klimawandel, umweltschonende Produktionsverfahren und gesunde Nahrungsmittel.

Aktuell

Landwirtschaftskongress zum Klimawandel: Klima im Wandel – Wie muss die Landwirtschaft reagieren?, 16. Februar 2023 in Triesdorf

Pflanze auf trockenem Boden.

Foto: Gehring

Der Klimawandel ist verbunden mit extremen Wetterereignissen wie längeren Perioden von Hitze und Trockenheit. Besonders dramatisch trifft es die Landwirt­schaft und die Menschen im Norden Bayerns. Dort ist es meist noch heißer und trockener als im Rest des Freistaats. Im Jahr 2022 war diese Trockenheit besonders dramatisch, laut Wetterexperten seien lediglich 60 Prozent der für den Zeitraum üblichen Regen­menge gefallen. Wie muss die Landwirtschaft reagieren und auf was muss sie sich einstellen? Gibt es schon jetzt Anbau­strategien, die sich bewährt haben und funktionieren?  Mehr

Weihenstephaner Grünlandgespräche am 14. und 15. März 2023

Wiesenlandschaft mit Hecken und Dorf im Hintergrund.

Die "Grünlandfamilie" trifft sich in einem neuen Format. So wird zum einen durch die Beschränkung auf ausgewählte Projekte mehr Raum gegeben, um diese intensiver zu diskutieren, und zum anderen wird am Beispiel "Klimawandel" der Stand und der Entwicklungsbedarf bei Wissensgewinnung – besonders aber des Wissenstransfers im Bereich Grünland- und Futterbau – diskutiert werden.  Mehr

Sommergerste – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Sommergerstenähren im Feldbestand.

Die Sommergersten-Anbaufläche erholte sich heuer in Bayern wieder auf rund 99.000 Hektar. Bei optimalen Erntebedingungen erntete die Praxis im Schnitt 49 dt/ha mit deutlichem Süd-Nord-Gefälle. Das langjährige Ertragsmittel wurde bayernweit um 4 dt/ha verfehlt. Verantwortlich dafür zeichnete vor allem die massive Trocken- und Hitzeperiode in Teilen Nordbayerns, die den Ertrag minderte und auch die Qualität beeinflusste. Der Vollgerstenanteil ist insgesamt leicht unterdurchschnittlich, das Hektolitergewicht überrascht mit 70 kg/hl, der durchschnittliche Rohproteingehalt liegt mit 10,9 Prozent im gewünschten Bereich.  Mehr

Weitere aktuelle Beiträge

XXIII. Braugerstentag 2022

23. Braugerstentag 2022

Nach der deutlichen Lockerung der Corona-Regeln trafen sich am 25. November 2022 interessierte Mälzer und Brauer sowie Vertreter der Landwirtschaft und des Landhandels in entspannter Stimmung zum 23. bayerischen Braugerstentag in München. Das vorweihnachtlich festlich dekorierte historische Gewölbe des Augustinerkellers gab der Veranstaltung einen repräsentativen Rahmen. Umrahmt von Fachinformationen und Vorträgen bot der Braugerstentag wieder eine angenehme Plattform für die wichtige Kommunikation zwischen allen Beteiligten der Wertschöpfungskette.  Mehr

Hafer – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Haferähren

Der Haferanbau verlor in den letzten fünfzig Jahren massiv an Bedeutung, erst in den letzten Jahren wurde der Abwärtstrend gestoppt. Heuer wurden rund 28 900 ha mit Hafer und davon fast die Hälfte als Öko-Hafer bestellt. Mit einem mittleren Ertrag von 47 dt/ha fuhr die Praxis insgesamt ein leicht überdurchschnittliches Ergebnis ein. Grundsätzlich sollte bei der Sortenwahl auf hohe und stabile Erträge, Standfestigkeit sowie Strohstabilität geachtet werden. Bei der Vermarktung spielt das Hektolitergewicht eine Rolle.  Mehr

Sommerweizen – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Sommerweizen

Heuer wurden im Frühjahr rund 6.500 ha Sommerweizen in Bayern gesät, etwa 1.800 ha mehr als im Vorjahr. Sein Anteil an der Getreidefläche liegt in Bayern nach wie vor unter einem Prozent. Nicht erfasst wird bei dieser Flächenerhebung der im Spätherbst ausgebrachte Sommerweizen (Wechselweizen). Dieser wird in der Statistik meist zu den Winterweizen gezählt. Sommerweizen ist in bestimmten Jahren als Lückenfüller sehr gefragt.  Mehr

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Der Beitrag zeigt wesentliche Arbeitsschritte im Backlabor zur Herstellung von Brot unter wissenschaftlichen Bedingungen. Mit diesen Untersuchungen können Getreidesorten hinsichtlich ihrer Qualität und Eignung objektiv miteinander verglichen werden. Einzelne Weizensorten werden dazu separat vermahlen. Unter Laborbedingungen werden anschließend Mehlqualität, Teigeigenschaften, Backfähigkeit und Backverhalten analysiert und bewertet. Die LfL liefert mit diesen Untersuchen wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Getreidesorten, die trockenheitsresistent sind oder mit weniger Stickstoffdüngung wachsen können.

Beteiligung an Arbeitsschwerpunkten der LfL