Institute for Crop Science and Plant Breeding
Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung

Pflanzenzüchtung garantiert Biodiversität bei Nutzpflanzen und ist Voraussetzung für einen leistungsfähigen Pflanzenbau. Ziele der Züchtungsforschung sind die Anpassung an den Klimawandel, umweltschonende Produktionsverfahren und gesunde Nahrungsmittel.

Aktuell

XXIII. Braugerstentag 2022

23. Braugerstentag 2022

Nach der deutlichen Lockerung der Corona-Regeln trafen sich am 25. November 2022 interessierte Mälzer und Brauer sowie Vertreter der Landwirtschaft und des Landhandels in entspannter Stimmung zum 23. bayerischen Braugerstentag in München. Das vorweihnachtlich festlich dekorierte historische Gewölbe des Augustinerkellers gab der Veranstaltung einen repräsentativen Rahmen. Umrahmt von Fachinformationen und Vorträgen bot der Braugerstentag wieder eine angenehme Plattform für die wichtige Kommunikation zwischen allen Beteiligten der Wertschöpfungskette.  Mehr

Hafer – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Haferähren

Der Haferanbau verlor in den letzten fünfzig Jahren massiv an Bedeutung, erst in den letzten Jahren wurde der Abwärtstrend gestoppt. Heuer wurden rund 28 900 ha mit Hafer und davon fast die Hälfte als Öko-Hafer bestellt. Mit einem mittleren Ertrag von 47 dt/ha fuhr die Praxis insgesamt ein leicht überdurchschnittliches Ergebnis ein. Grundsätzlich sollte bei der Sortenwahl auf hohe und stabile Erträge, Standfestigkeit sowie Strohstabilität geachtet werden. Bei der Vermarktung spielt das Hektolitergewicht eine Rolle.  Mehr

Sommerweizen – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Sommerweizen

Heuer wurden im Frühjahr rund 6.500 ha Sommerweizen in Bayern gesät, etwa 1.800 ha mehr als im Vorjahr. Sein Anteil an der Getreidefläche liegt in Bayern nach wie vor unter einem Prozent. Nicht erfasst wird bei dieser Flächenerhebung der im Spätherbst ausgebrachte Sommerweizen (Wechselweizen). Dieser wird in der Statistik meist zu den Winterweizen gezählt. Sommerweizen ist in bestimmten Jahren als Lückenfüller sehr gefragt.  Mehr

Winterweizen – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Weizenähren in der Blüte.

In Bayern konnte der Winterweizen frühzeitig, ohne längere witterungsbedingte Unterbrechungen geerntet werden. Die Kornqualität überzeugt, der Ertrag ist mit 71 dt/ha vergleichbar mit dem Vorjahr, verfehlt aber das mehrjährige mittlere Ergebnis um 4 dt/ha. Die Trockenheit im Frühjahr sorgte allgemein für einen geringen und späten Befall mit Pilzkrankheiten. Die Rohproteingehalte schwanken stark, der mittlere Rohproteingehalt liegt unter dem mehrjährigen Mittel.  Mehr

Weitere aktuelle Beiträge

Winterroggen – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Roggenähren im Feldbestand.

Nach derzeitigem Stand der Ernte fuhr die Praxis heuer bei Winter­roggen mit rund 53 dt/ha einen etwas höheren Ertrag als letztes Jahr ein, ein Ergebnis, das dem langjährigen Schnitt entspricht. Bei der Sortenwahl sollten neben der Ertragsleistung auch Standfestigkeit, Krankheits­resistenz und insbesondere die Anfälligkeit für Mutterkorn beachtet werden. Das Lebensmittelrecht schreibt bei Winterweizen seit Anfang des Jahres und bei Roggen ab Juli 2024 niedrigere Grenzwerte vor. Resistenzprüfungen im Rahmen der Sortenzulassung belegen große Sorten­unterschiede.  Mehr

Triticale – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Wintertriticale-Feld.

Die bayerischen Landwirte ernteten heuer bei Wintertriticale auf rund 61 000 Hektar im Schnitt nur knapp 53 dt/ha, etwa 8 dt weniger als im Vorjahr, vorwiegend wegen der Trockenheit in großen Teilen Nord­bayerns. Grundsätzlich sollte bei der Sortenwahl neben dem Ertrag besonderes Augenmerk auf Standfestigkeit und Resistenz­ausstattung gegen Fusarium und Gelbrost gelegt werden.  Mehr

Wintergerste – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Sechszeilige Wintergerste

In Bayern wurde heuer nach vorläufigen Erhebungen auf rund 212.000 Hektar etwas weniger Wintergerste als im Vorjahr angebaut. Etwa 1500 Hektar entfielen auf die Nutzung als Ganzpflanzensilage. Die Landwirte fuhren bayernweit mit rund 69 dt/ha einen leicht überdurchschnittlichen Ertrag mit durchschnittlicher Qualität ein.  Mehr

Aufbau eines Forschungszentrums für Landwirtschaft in Trockenlagen in Nordbayern

kleine Erdnusspflanze auf trockenem Boden

Foto: Johannes Beyer

Der Klimawandel bedroht die Nachhaltigkeit des Pflanzenbaus in weiten Teilen Nordbayerns. Deshalb baut die LfL am Staatsgut Schwarzenau, Landkreis Kitzingen, einen neuen Forschungsstandort auf. Hier am "Bayerischen Hitzepol" wird erforscht, wie die Landwirtschaft mit den Herausforderungen des Klimawandels zurecht kommen kann.  Mehr

Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
Volltextalternative
Der Beitrag zeigt wesentliche Arbeitsschritte im Backlabor zur Herstellung von Brot unter wissenschaftlichen Bedingungen. Mit diesen Untersuchungen können Getreidesorten hinsichtlich ihrer Qualität und Eignung objektiv miteinander verglichen werden. Einzelne Weizensorten werden dazu separat vermahlen. Unter Laborbedingungen werden anschließend Mehlqualität, Teigeigenschaften, Backfähigkeit und Backverhalten analysiert und bewertet. Die LfL liefert mit diesen Untersuchen wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Getreidesorten, die trockenheitsresistent sind oder mit weniger Stickstoffdüngung wachsen können.

Beteiligung an Arbeitsschwerpunkten der LfL