Institute for Crop Science and Plant Breeding
Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung

Pflanzenzüchtung garantiert Biodiversität bei Nutzpflanzen und ist Voraussetzung für einen leistungsfähigen Pflanzenbau. Ziele der Züchtungsforschung sind die Anpassung an den Klimawandel, umweltschonende Produktionsverfahren und gesunde Nahrungsmittel.

Aktuell

Aufbau eines Forschungszentrums für Landwirtschaft in Trockenlagen in Nordbayern

kleine Erdnusspflanze auf trockenem Boden

Foto: Johannes Beyer

Der Klimawandel bedroht die Nachhaltigkeit des Pflanzenbaus in weiten Teilen Nordbayerns. Deshalb baut die LfL am Staatsgut Schwarzenau, Landkreis Kitzingen, einen neuen Forschungsstandort auf. Hier am "Bayerischen Hitzepol" wird erforscht, wie die Landwirtschaft mit den Herausforderungen des Klimawandels zurecht kommen kann.  Mehr

Wir bringen Landwirtschaft & Forschung zusammen
LfL-Magazin 2022: Denkfabrik für Nachhaltigkeit

Grafik zweier Köpfe mit Zahnrädern

Die LfL fokussiert ihre Arbeit konsequent auf die Zukunftsthemen. Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur ein Begriff, sondern eine Handlungsmaxime.  Mehr

Hüller Hopfensorten – nachhaltig und klimatolerant

Bayerische Hightech-Züchtung für Nachhaltigkeit

Produktionszweig Nachhaltigkeit: Landwirtschaft im Moor

Hohe Preise für Dünger, Diesel, Energie – was können Landwirte jetzt noch tun?

Blick auf einen Winterweizenbestand im Februar

Düngerpreise sind schon länger sehr hoch, die Preise für Energie steigen aufgrund des Krieges in der Ukraine aktuell noch extrem stark. Die landwirtschaftlichen Betriebe haben auf jeden Fall Handlungsbedarf. Diese Informationen sollen Denkanstöße liefern.  Mehr

Agronomische Eigenschaften und Qualität der 2021 zugelassenen Sommergerstensorten

Diagramme, die Qualitätseigenschaften von Sommergerstensorten verdeutlichen

Das Bundessortenamt hat Ende 2021 zwei neue Sommergerstensorten zugelassen. Eine der neuen Sorten zeigte in der Wertprüfung eine gute Brauqualität und wurde daher im Berliner Programm der Braugerstengemeinschaft geprüft. Der Sortensteckbrief soll eine erste Einschätzung der neuen Sorten hinsichtlich ihrer möglichen Eignung für den Anbau und die Verarbeitung auf der Grundlage der Wertprüfungsergebnisse bieten.  Mehr

Weitere aktuelle Beiträge

Sommergerste – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Sommergerstenähren im Feldbestand

Die Sommergersten-Anbaufläche erreichte heuer in Bayern mit rund 82.300 Hektar einen historischen Tiefststand. Optimistische Ertragserwartungen aus dem Frühsommer erfüllten sich nicht. Die Praxis erntete im Schnitt 50 dt/ha, das langjährige Ertragsmittel wurde um 3 dt/ha verfehlt. Die niederschlagsreiche Sommerwitterung verzögerte oftmals die Erntetermine und beeinträchtigte die Qualität. Der Vollgerstenanteil erreicht ein mittleres Niveau, Hektolitergewicht und Tausendkorngewicht sind unterdurchschnittlich, der durchschnittliche Rohproteingehalt liegt mit 10,6 Prozent im gewünschten Bereich.  Mehr

Hafer – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Haferähren

Der Haferanbau verlor in den letzten fünfzig Jahren massiv an Bedeutung. Erst seit zwei Jahren ist wieder ein deutlicher Anstieg auf heuer rund 35 000 ha zu verzeichnen, mit zunehmend mehr Öko-Hafer-Anteil. Die konventionellen Betriebe ernteten heuer mit rund 48 dt/ha 2 dt weniger als im langjährigen Schnitt. Grundsätzlich sollte bei der Sortenwahl auf hohe und stabile Erträge, Standfestigkeit, Strohstabilität sowie auf eine gleichmäßige Korn-Stroh-Abreife geachtet werden.  Mehr

Sommerweizen – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Sommerweizen

Heuer wurden im Frühjahr rund 5 000 ha Sommerweizen in Bayern gesät, etwa 800 ha mehr als im Vorjahr. Sein Anteil an der Getreidefläche liegt in Bayern nach wie vor unter einem Prozent. Nicht erfasst wird bei dieser Flächenerhebung der im Spätherbst ausgebrachte Sommerweizen (Wechselweizen). Dieser wird in der Statistik meist zu den Winterweizen gezählt.  Mehr

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Der Beitrag zeigt wesentliche Arbeitsschritte im Backlabor zur Herstellung von Brot unter wissenschaftlichen Bedingungen. Mit diesen Untersuchungen können Getreidesorten hinsichtlich ihrer Qualität und Eignung objektiv miteinander verglichen werden. Einzelne Weizensorten werden dazu separat vermahlen. Unter Laborbedingungen werden anschließend Mehlqualität, Teigeigenschaften, Backfähigkeit und Backverhalten analysiert und bewertet. Die LfL liefert mit diesen Untersuchen wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Getreidesorten, die trockenheitsresistent sind oder mit weniger Stickstoffdüngung wachsen können.

Beteiligung an Arbeitsschwerpunkten der LfL