Arbeitsschwerpunkt
Ökologischer Landbau

Die Forschung und Entwicklung zum ökologischen Landbau wird an der LfL seit ihrer Gründung im Jahr 2003 als Querschnittsaufgabe (Arbeitsschwerpunkt) organisiert. An den neun Instituten der LfL wurden im Zeitraum 2008 bis 2013 rund 50 Forschungsprojekte zum ökologischen Landbau in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Praxisbetrieben und der Ökolandbau-Beratung in Bayern bearbeitet.

Themenbereiche

In den unten dargestellten Themenbereichen finden Sie das gesamte Angebot der Landesanstalt zum ökologischen Landbau: Ergebnisse aus Forschungsprojekten und Beratungsgrundlagen, Informationen zur Öko-Kontrolle, Marktberichte und Zahlen zu Ökobetrieben und –flächen in Bayern, Informationen zu den von der LfL betreuten BioRegio 2020 Bereichen (Öko-Modellregionen, BioRegio-Betriebsnetz, Akademie ökologischer Landbau), aktuelle Terminankündigungen und Hinweise zum ökologischen Landbau.

Schwefeldüngung im ökologischen Pflanzenbau

Grüner Aufwuchs von oben, aufgeteilt in zwei Parzellen

Seit einigen Jahren steht die Schwefeldüngung auch im ökologischen Landbau im Fokus, da die Schwefeleinträge aus der Luft zurückgingen. Daher erforschte die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit Ämtern, Öko-Erzeugerringen und Partnerbetrieben in den Jahren 2012 bis 2018 verschiedene Themenaspekte rund um die Schwefeldüngung im ökologischen Landbau.  Mehr

8. Bio-Streuobsttagung "Bio-Streuobst in Bayern - wo stehen wir heute?" am 20.03.2019

In unserer diesjährigen Tagung beschäftigen wir uns mit der Entwicklung des Bio-Streuobstanbaus in Bayern. In den Jahren von 2012 bis 2018 hat die biozertifzierte Streuobstfläche in Bayern enorm zugenommen. In der Tagung wollen wir uns mit den Chancen und Problemen der Bio-Streuobstproduktion und -vermarktung befassen und ein Stimmungsbild der derzeitigen Situation einfangen. In einer Podiumsdiskussion besteht dann jeweils die Möglichkeit, Fragen an die Experten zu stellen. Wir wollen durch die Tagung erfahren, wo wir in der Zukunft weitere Arbeitsschwerpunkte setzen sollen.  Mehr

Umfassende Studie mit LfL-Beteiligung veröffentlicht
Umweltleistungen des ökologischen Landbaus quantifiziert

Insekten auf rosa Blüten in einem Feld stehend

Für eine differenzierte Bewertung der gesellschaftlichen Leistungen des Ökolandbaus verfasste das Thünen-Institut zusammen mit der LfL und weiteren renommierten Partnern eine umfassende Studie. Die Ergebnisse stellten die Wissenschaftler auf der Internationalen Grünen Woche 2019 in Berlin vor.  Mehr

7. bis 9. November 2018 in Eisenstadt, Österreich
6. Internationale Ökolandbau-Konferenz ICOAS, LfL war Partner der Veranstaltung – Rückblick

Gruppenfoto mit acht Personen

Die ICOAS ist die internationale Ökolandbau-Tagung der mittel- und osteuropäischen Länder. Sie fand 2018 vom 7. bis 9. November im Schloss Esterhazy in Eisenstadt, Österreich, statt. Die LfL war Mitveranstalter der 6ten ICOAS-Konferenz.   Mehr

20. September in Freising-Weihenstephan
7. Öko-Landbautag 2018 – Rückblick

Willkommen zur 7.Öko-Landbautag 2018 in Freising

Für die Organisation der 7. bayerischen Ökolandbau-Tagung haben in diesem Jahr die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) zusammengearbeitet.   Mehr

Forschungs- und Innovationsprojekt
Vergleich der N2-Fixierleistung und Vorfruchtwirkung von Soja und Erbsen

Knöllchen an Leguminosenwurzel

Die Vorfruchtwirkung und die Höhe der N2-Fixierleistung von Sojabohnen sind unter süddeutschen Standortbedingungen unbekannt. Die beiden genannten Parameter sind wichtige Kenngrößen zur Einschätzung der Fruchtfolgeleistung und zur konkreten Fruchtfolgegestaltung für den Landwirt. Daher werden in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) Feldversuche durchgeführt.   Mehr

Forschungs- und Innovationsprojekt
Anbau von Weißen und Blauen Lupinen

Traktor und Sägerät bei Einzelkornsaat von Lupine

Lupinen sind wertvolle heimische Eiweißlieferanten sowohl in der Tierernährung als auch in der Nahrungsmittelproduktion. Durch das Auftreten der Anthraknose (Colletotrichum lupini) wird die Weiße Lupine (Lupinus albus L.) kaum noch angebaut, in einem Projekt der LfL und der LLA Triesdorf wurden inzwischen aber Zuchtlinien der Weißen Lupine identifiziert, die widerstandsfähig gegen Anthraknose sind.
  Mehr

Forschungs- und Innovationsprojekt
Zuchtmethoden Populationsmais

Maiskolben im Feld

Es kann davon ausgegangen werden, dass Populationen im Ökologischen Landbau eine neue Alternative darstellen. Um ihr Potenzial optimal zu nutzen, müssen jedoch zunächst erhebliche Kenntnislücken geschlossen werden. Das Ziel des Vorhabens ist es, das Leistungspotenzial des aktuellen Sortenspektrums und Zuchtmaterials sowie genetischer Ressourcen für die Maispopulationszüchtung zu erschließen und zu steigern.  Mehr

Analyse der Märkte für ausgewählte Öko-Produkte in Bayern

Murnau Werdenfelser auf Almwiese

Ziel des Landesprogramms BioRegio ist es, die heimische Erzeugung von Ökoprodukten von 2012 auf 2020 zu verdoppeln. Bereits jetzt ist Bayern das Bundesland mit der größten ökologisch bewirtschafteten Fläche und den meisten Betrieben. Insbesondere der Milchsektor ist hierbei von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung. Neben dem klassischen Milchsektor verspricht auch der Markt für Ziegenmilchprodukte weiteres Wachstum. Daher werden im vorliegenden Projekt das Potential für ökologische Kuh- und Ziegenmilch mit dem Koppelprodukt Ziegenkitze sowie weitere Teilmärkte analysiert, um Politik und Wirtschaftsbeteiligten Handlungsempfehlungen zu geben und den Ökolandbau in Bayern voranzubringen.  Mehr

Integrierte Laufhöfe gemäß EG-Öko-VO

Laufstall mit integriertem Laufhof

Bei Milchviehställen mit ganzjähriger Stallhaltung sind gemäß EG-Öko-VO nicht überdachte Laufhöfe gefordert. Die Integration dieser Funktionsbereiche in den Stall ist ökonomisch und funktional sinnvoll, kann aber zu erhöhtem Niederschlagseintrag (Regen, Schnee) führen. Ziel des Projektes ist es, die Ursachen dafür an Hand von Praxismessungen und Windkanaluntersuchungen zu untersuchen.  Mehr

Internet-Deckungsbeiträge für Rindermast und Kleinwiederkäuer im Ökolandbau

Fleckvieh-Kälber auf der Weide

Praxisnahe Programme zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit von Produktionsverfahren sind für Ökobetriebe und Berater ein wichtiges Hilfsmittel. Die Internetanwendung der LfL „Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten“ wird um Verfahren der Rindermast und der Haltung von Kleinwiederkäuern im Ökolandbau erweitert.  Mehr

Drosophila suzukii, ein gefährlicher Schädling aus Asien
Kirschessigfliege: Monitoring und Untersuchungen zur Bekämpfung

Kirschessigfliegen an reifender Kirsche

Das Projekt „Sicherung des Süßkirschenanbaus in Bayern“, mit dem Schwerpunkt Monitoring und Bekämpfung der Kirschessigfliege, konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Es lässt sich sagen, dass der Obstanbau, vermutlich auch in Zukunft, einen weiteren Schädling in die Liste der zu bekämpfenden Schaderreger aufnehmen muss.   Mehr

OptiBull-Öko - erstes Anpaarungsprogramm für ökologische Milchviehbetriebe

Zwei Personen begutachten eine Kuh

Opti-Bull-Öko ist das erste Anpaarungsprogramm für ökologisch wirtschaftende Milchviehbetriebe. Mit dem Programm kann die Bullenauswahl zeitsparend und optimiert durchgeführt werden.  Mehr

Entwicklung von Phytophthora-resistentem Zuchtmaterial für den ökologischen Anbau

Versuchsetikett des Krautfäuleprojektes 2012

Die Züchtung von Speisekartoffeln, die den Anforderungen des modernen Ökolandbaus gerecht werden ist das Ziel eines Verbundes aus Biobetrieben, Verbänden des ökologischen Landbaus, Kartoffelzüchtern und Forschungsinstitutionen. Im Phytophthora Projekt ist Fachkompetenz in Kartoffelzüchtung und Forschung vereint.  Mehr

Erdflohkontrolle im ökologischen Hopfenbau

Hopfendolden

Im Ökologischen Hopfenbau gibt es aktuell keine wirksame Praxismethode zur Bekämpfung des Hopfen-Erdflohs Psylliodes attenuatus. Da der Schädlingsdruck in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen hat, wäre eine ökotaugliche Methode der Kontrolle von Erdflöhen im Hopfen von essentieller Bedeutung.  Mehr

Einfluss der Schwefeldüngung zu Kleegras

Kleegras

Bei S-Mangel ist eine Minderung der N2-Fixierleistung bei Leguminosen möglich. Da Leguminosen der Motor im ökologischen Pflanzenbau sind, kann dies weitreichende Folgen für die gesamte Fruchtfolge bedeuten. Daher werden in einer Feldversuchsserie verschiedene S-Düngemittel, unterschiedliche Düngermengen und verschiedene Düngetermine im Kleegras und der Einfluss auf die Nachfrucht untersucht.   Mehr

Ansprechpartner
Dr. Klaus Wiesinger
Lange Point 12
85543 Freising
Tel.: 08161 71-3832
Fax: 08161 71-5848
E-Mail: klaus.wiesinger@lfl.bayern.de