Agrarstruktur und Umweltökonomik

Strukturanalysen und Entwicklungsabschätzungen, die ökonomische Bewertung von Nutzungseinschränkungen und die Mitwirkung bei strukturpolitischen Fördermaßnahmen sind die Kernaufgaben des Arbeitsbereichs "Agrarstruktur und Umweltökonomik".

Kontakt
Arbeitsbereich Umweltökonomik und Agrarstruktur
Koordination: Martina Halama
Tel.: 08161 8640-1245
E-Mail: Agraroekonomie@LfL.bayern.de

Themen

GAP ab 2023 – Öko-Regelungen 2023

hügelige Landschaft im Sommer in Franken/Bayern

Foto: Wolfgang Seemann, LfL

Das erste Jahr der GAP-Reform ab 2023 ist abgeschlossen. Erste Analysen zeigen, dass viele Landwirte noch zögern, die neuen Öko-Regelungen zu beantragen. Dies hat Auswirkungen auf die tatsächlich ausbezahlten Einheitsbeträge 2023 und auf die Ausgestaltung der Öko-Regelungen 2024.  Mehr

Tagung von LfL und Thünen-Institut am 22. und 23. November 2023
Die Kuh und das Klima – Gemeinsam auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Milchproduktion

Kuh im Stall frisst Heu.

Foto: Birgit Gleixner

Verschiedenste Akteure der Milchbranche beschäftigen sich aktuell mit Treibhausgas­emissionen in ihren Betrieben und Lieferketten. Welche Möglichkeiten gibt es zur Bewertung von Treibhaus­gasen und was kann für mehr Klimaschutz getan werden?   Mehr

Treibhausgase (THG) auf Ebene des Milchviehbetriebs
Klima-Check für Milcherzeuger – THG-Bewertung in der Praxis

Kühe beim Fressen.

Foto: Wolfgang Seemann

Wo stehe ich? Was kann ich tun? Welchen Effekt hat die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen? Diese Fragen können mit der frei zugänglichen und kostenlosen Onlineanwendung zur THG-Bilanzierung, dem "LfL Klima-Check", beantwortet werden. Das Besondere: Die Ökonomie und die THG-Emissionen sind miteinander verknüpft. Im bestmöglichen Fall können so Maßnahmen identifiziert werden, die eine Senkung der THG-Emissionen bewirken und gleichzeitig die variablen Kosten senken.  Mehr

Kalkulationsprogramm
Klima-Check Landwirtschaft

Person beim Eintippen von Zahlen auf einem Tablet-Computer

Foto: Birgit Gleixner

Wie viele Treibhausgasemissionen erzeugt mein Betrieb? Diese Frage gerät zunehmend in den landwirtschaftlichen Fokus. Mit einem neuen Planungsprogramm lässt sich abschätzen, wie viele Treibhausgasemissionen ein Betrieb erzeugt. Zudem besteht die Möglichkeit Szenarien zu berechnen und Vermeidungspotentiale zu analysieren.  Mehr

Projekt BioReSt
Erste Ergebnisse zu Erzeugung und Verwendung agrarischer Biomasse

Logo: BioReSt – Vorbereitung Biomasse-Ressourcenstrategie Bayern: TUM (Holzwirtschaft und Circular Econcomy), LWF, LfL und TFZ

Bayerns Landwirte erzeugen jährlich rund 33 Mio. Tonnen pflanzliche Biomasse. Ein großer Teil davon wird innerhalb des Sektors benötigt. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen wird im landwirtschaftlichen Betrieb in Kreisläufen gedacht. Um das Nachhaltigkeitsziel in der Landwirtschaft zu erreichen, sind die Stoffkreisläufe weitestgehend zu schließen. So bleibt nur wenig Biomasse, die der Landwirtschaft für neue Wertschöpfungsketten entzogen werden kann.
Dies ist ein Ergebnis aus dem Projekt BioReSt, an dem die LfL zusammen mit der TUM, der LWF und dem TFZ beteiligt ist.   Mehr

Weitere Beiträge

Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)
GAP ab 2023: Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen

Blühende Bäume auf einer Streuobstwiese.

Foto: Sabine Weindl

Die neue GAP ab 2023 zielt unter anderem auf eine nachhaltigere Nutzung der natürlichen Ressourcen Boden, Wasser und Luft ab. Konkret umgesetzt wird das im Bereich der Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen durch das Kulturlandschafts- und das Vertragsnaturschutzprogramm. Dazu kommen die Förderung des ökologischen Landbaus sowie Maßnahmen zur moorbodenschonenden Bewirtschaftung.  Mehr

Der ökologische Landbau gewinnt in Bayern weiter an Bedeutung

Blau blühende Blumen, darunter der Schriftzug "bio".

Immer mehr ökologisch wirtschaftende Betriebe und immer mehr ökologisch bewirtschaftete Fläche: Das zeigen die Zahlen aus der Antragstellung der Landwirtinnen und Landwirte. Seit Jahren kennt der ökologische Landbau in Bayern nur eine Richtung: nach oben. Die einmal jährlich aktualisierten Daten lassen detaillierte Einblicke in die Flächenbewirtschaftung und die Viehhaltung der bayerischen Biobetriebe zu.  Mehr

Monitoring von Fördermaßnahmen

Eine Frau am Schreibtisch vor einem offenen Ordner. Sie bedient einen Taschenrechner und schreibt mit der anderen Hand.

Foto: Angelika Warmuth

Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) erhebt das Institut für Agrarökonomie (IBA) Daten zu Agrarfördermaßnahmen und erstellt die Monitoringtabellen für die Berichterstattungen gegenüber dem Bund und der EU-Kommission.  Mehr

Treibhausgaseffiziente Milcherzeugung
Online-Veranstaltung: Der LfL-Klima-Check in der praktischen Anwendung

Braun-weiß gefleckte Rinder auf Weide

Foto: Stefanie Büchl

Wie lässt sich die Milcherzeugung klimafreundlicher gestalten? In der Online-Veranstaltung werden Möglichkeiten in der Futtererzeugung, in der Fütterung, im Humusaufbau und durch sonstige Maßnahmen diskutiert. Ganz wichtig sind den Referenten der LfL die ökonomischen Auswirkungen der Maßnahmen und die Berechnung der Treibhausgasemissionen mit dem LfL-Klima-Check.  Mehr

Untersuchungen zur Agrarstruktur in Bayern
Strukturwandel in der Landwirtschaft – Betriebsgröße

Getreidefeld

Die durchschnittliche Flächenausstattung bzw. Betriebsgröße in Bayern stieg von 24,4 ha landwirtschaftlich genutzter Fläche (LF) im Jahr 2005 auf 30,6 ha LF im Jahr 2021. In Abhängigkeit von Region und sozio-ökonomischem Betriebstyp verliefen die Entwicklungen jedoch sehr unterschiedlich.  Mehr

THG-Maßnahmencheck

Eine Fleckviehkuh blickt aus dem Stall

Foto: Tobias Hase, StMELF

Das Projekt will die Fragen beantworten: Was können wir tun, um Treibhausgas-Emissionen in der Milchkuhhaltung zu reduzieren? Und wie wirken sich Maßnahmen zum Klimaschutz in der Milchkuhhaltung auf andere ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeitsziele aus?  Mehr

CO2-Fußabdruck Milch und Rindfleisch in Bayern

Fleckviehmilchkühe beim Fressen im Stall

Für rund 300 bayerische Milchviehbetriebe wird der CO2-Fußabdruck pro kg Milch berechnet. Um den in Bayern üblichen Zweinutzungsrassen gerecht zu werden, wird dabei der Beitrag der Milchviehhaltung zur Produktion von Rindfleisch berücksichtigt, indem die entstehenden Treibhausgas-Emissionen auf die Koppelprodukte Milch und Rindfleisch aufgeteilt werden.  Mehr

"BioReSt" – Vorbereitung einer bayerischen Biomasse-Ressourcenstrategie

Blühender Raps in Nahaufnahme mit Biene

Foto: Rita Haas, TFZ

Die Verwertung regionaler biogener Rest- und Abfallstoffe gewinnt im Rahmen einer ressourcenschonenden und nachhaltigen Entwicklung zunehmend an Bedeutung. Im Projekt "BioReSt" werden das Potenzial biogener Ressourcen in Bayern abgeschätzt und mögliche Wertschöpfungsketten für biogene Ressourcen/Reststoffe analysiert. Die LfL als Projektpartner wird die Menge der in der Landwirtschaft anfallenden Biomasse abschätzen, den unterschiedlichen Verwertungsrichtungen zuordnen und mögliche Entwicklungsszenarien aufzeigen.  Mehr

THG-Vermeidung Landwirtschaft: Klima-Check

Hopfen-THG-Kosten

Um die im Rahmen der Klimaschutzoffensive Bayern gesteckten Ziele zu erreichen, soll ein Klima-Check für landwirtschaftliche Betriebe entwickelt werden. Dieser Klima-Check soll es Landwirten und Beratern ermöglichen, landwirtschaftliche Praktiken im Hinblick auf ihre Klimawirkung zu bewerten.  Mehr

InVeKoS-Flächenentzug in den Jahren 2008 bis 2017

deedwf

Im Durchschnitt des Betrachtungszeitraums verlor die Landwirtschaft täglich 12,5 Hektar InVeKoS-Fläche. Rund 60 Prozent davon entfielen auf Siedlungs- und Verkehrsflächen. Diese Nutzungen nahmen tendenziell höher bewertete Böden in Anspruch, während neue Vegetationsflächen auf tendenziell schlechteren Standorten entstanden.  Mehr

THG-Minderung in der Landwirtschaft

Entwicklung der THG-Emissionen in Deutschland von 1990 bis 2014

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 um 40 % zu reduzieren. Dazu wird auch die Landwirtschaft einen substanziellen Beitrag leisten müssen. Im Projekt werden geeignete Ansatzpunkte zur Reduktion von Treibhausgasen in der Landwirtschaft auf Basis von einzelbetrieblichen Daten erarbeitet und ökonomisch und ökologisch bewertet.  Mehr

Agrarumweltmaßnahmen in Bayern – Analyse der Inanspruchnahme 2007–2017

Der Umfang der Maßnahme mit Schnittzeitpunkt 15.6. hat sich seit 2007 verdreifacht und lag 2017 bei 24.511 Hektar

Rund 48 Prozent der bayerischen landwirtschaftlichen Betriebe haben im Jahr 2016 Agrarumweltmaßnahmen umgesetzt. Diese Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Pflege der Kulturlandschaft. Hierfür wurden allein im Jahr 2016 rund 235 Millionen Euro an Fördermittel eingesetzt.  Mehr

Empfehlungen für Ausgleichsleistungen in Wasserschutzgebieten

Verkehrsschild Wasserschutzgebiet

In Wasserschutzgebieten ist es möglich, zur Gewährleistung der Qualität des bayerischen Trinkwassers Bewirtschaftungsauflagen, die die ordnungsgemäße landwirtschaftliche Nutzung einschränken, zu erlassen. Landwirte können in diesem Fall einen finanziellen Ausgleich erhalten. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hilft bei der Berechnung der Höhe dieser Ausgleichsbeträge.  Mehr

Analyse des ländlichen Raums für das bayerische Entwicklungsprogramm 2014–2020

Bayernkarte Bevölkerungsentwicklung 2000-2010

Was sind die Stärken und Schwächen des ländlichen Raums, welche Entwicklungschancen ergeben sich, welche Risiken drohen? Die Antworten auf diese Fragen fließen ein in das bayerische Entwicklungsprogramm 2014–2020, auf dessen Grundlage EU-Fördermittel beantragt werden können.  Mehr

Anbaueignung für Sojabohnen in Bayern

Karte der Anbaueignung für Soja in Bayern

Für eine schnelle Orientierung zur Eignung bayerischer Ackerbaustandorte zum Sojaanbau wurden Karten erstellt. Neben den Bodenverhältnissen sind darin die Wärme- und Niederschlagsverhältnisse in wichtigen Wachstumsphasen der Sojabohnen berücksichtigt. Die Aussagen sind Ergebnis einer Zusammenarbeit der LfL mit dem Deutschen Wetterdienst – Agrarmeteorologie Weihenstephan und Offenbach.   Mehr

Agrarstrukturentwicklung in Bayern

Grafik Entwicklung der Zahl der Betriebe von 1995 bis 2014

Die Größenverhältnisse der landwirtschaftlichen Betriebe sowie deren Viehbestände und Flächengrößen beschreiben die Agrarstruktur. Diese hat großen Einfluss auf die Einkommensmöglichkeiten und die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft. Weniger, dafür aber größere Betriebe, ungünstige Schlaggrößen und zurückgehende Tierzahlen prägten die Entwicklung der bayerischen Landwirtschaft in den vergangenen Jahren. Derzeit gibt es in Bayern noch rund 110.000 Betriebe, davon 80.710 mit Viehhaltung.  Mehr

Direktzahlungen in der EU-Förderperiode 2014–2020

Maishäcksler auf Feld

Auch wenn noch nicht alles klar ist, zeichnen sich ab 2014 doch wesentliche Änderungen gegenüber den bisherigen Direktzahlungen ab. Neu sind beispielsweise die Greeningkomponente, die an spezielle Auflagen gebunden wird, und der Aufschlag für Junglandwirte.  Mehr

Analyse der Haltungssysteme in der bayerischen Milchviehhaltung

Foto Braunvieh im Stall beim Fressen

Die LfL-Studie untersucht für das Jahr 2016 die Haltungsformen in bayerischen Milchviehbetrieben. Mit einem Anteil der (größtenteils ganzjährigen) Anbindehaltung von 60 % bezüglich Betrieben, 35 % bezüglich Kühen und 30 % bezüglich der Milchmenge ist diese Stallform nach wie vor strukturprägend und für die bayerische Milcherzeugung ein wichtiger Pfeiler.  Mehr